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Sonntag, 13. August 2017

Und der Bio-Feinstaub?

von Heiko Wruck
GLOSSE
Hat in der Debatte um schmutzige Autos jemand mal definiert, was genau eigentlich mit diesem Begriff Feinstaub gemeint ist? Und hat man schon etwas darüber erfahren, wie, sowie unter welchen Bedingungen und wo der Feinstaub gemessen wird, den allein der Fahrzeugverkehr erzeugt. Da gibt es zunächst einmal den Bio-Feinstaub.


Das ist der ganz natürlich auftretende Feinstaub, der durch die ständige Erosion von Gesteinen, Holz, Kunststoffen et cetera entsteht. Jeden Tag. Pilzsporen kommen dazu und aus der Atmosphäre eingewehte Partikel. Pollen, Asche aus Waldbränden und von Vulkanausbrüchen, brennende Gartenabfälle, wehende Sande und vieles mehr. Misst man Feinstaub bei Windstille an einem trockenen Tag, ist das Ergebnis anders als bei Regen. Sonnig-windig, stürmisch-regnerisch ... Schnee! Morgens, mittags, abends, nachts, Feiertage, Urlaubszeiten, Wochenenden und Grippewellen?

Ich bin mir sicher, dass alle diese Effekte aus den Feinstaub-Grenzwerten strikt herausgerechnet werden und nur die von Autos ausgestoßenen (nicht die aufgewirbelten) Feinstaubpartikel gemessen werden – glasklar getrennt nach schmutzigen Dieseln, sauberen Benzinern, in Euro-Normen gegliedert, nach Reifengrößen klassifiziert, nach Pkw und Lkw rubriziert sowie nach Fahrgeschwindigkeiten gelistet – und das flächendeckend.

Kontakt:
Heiko.Wruck@t-online.de
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