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Samstag, 3. Februar 2018

Super bequem

von Heiko Wruck
GLOSSE
Souveränität, Freiheit, Privatsphäre: Dieser Quatsch ist ebenso überflüssig wie das Eigentum an Bargeld, Immobilien, Edelmetallen oder Wetpapieren. Allein der Besitz ist entscheidend.


Eine Währung ist nie eines Bürgers Eigentum, er besitzt sie nur anteilig. Aber der Besitz der Währung muss nicht zwingend physisch sein. Besitzen kann man auch eine Idee, wenn man sie nicht teilt.Virtuelle Währungen sind deswegen das Maß der Dinge. Sie sind vielfach geteilte Ideen, die niemandem gehören und für die folglich auch niemand mehr verantwortlich gemacht werden kann.

Gegenüber Bargeld hat virtuelles Geld zwei entscheidende Vorteile. Erster: Nichts passiert ungesehen. Zweiter: Die komplette Staatsentschuldung wird wieder möglich. Denn die aktuelle Geldmenge in Deutschland reicht als physisches Zahlungsmittel nicht aus, um alle Schulden auf Null zu setzen. Selbst wenn man alles zu Geld gemacht und den letzten Cent eingezogen hat, bleiben enorme Staatsschulden übrig. Von den Firmen- und Privatschulden gar nicht zu reden. Mit virtueller Währung kein Problem.

Die braucht man physisch nicht zu begrenzen. Aber man kann jede Transaktion auf der Sender- und (!) Empfängerseite mit einer Staatsgebühr belegen. Und der Transfer ins Ausland oder in eine andere Währung kann mit nur einem Mausklick verhindert werden.

Kontakt:
Heiko.Wruck@t-online.de
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