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Donnerstag, 29. März 2018

Made in China

von Heiko Wruck
KOMMENTAR
Der Täter muss ein Chinese sein. Schließlich steht auf dem Messer, das als Tatwaffe identifiziert wurde: Made in China. Nach dieser Logik geht die britische Regierung beim Attentat auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter am 4. März 2018 in Salisbury vor – im Schulterschluss mit fast allen westeuropäischen Staaten, den USA sowie Australien.


Glaubhafte Beweise gibt es nicht. Immehin haben die USA und Großbritannien die ganze Welt belogen, um am 20. März 2003 einen Krieg gegen den Irak loszutreten. Auch in den Jahrzehnten vorher gab es kein Verbrechen, das der Westen nicht bereit war zu begehen. Dies geschah immer im Geheimen, verborgen zwischen Lügen und Halbwahrheiten. Sollte es jetzt anders sein?

Doch Vorsicht! Auch der Ex-Geheimdienstoffizier Putin ist kein Waisenknabe. In den Geheimdiensten leben Verräter besonders gefährlich. Skripal war als Doppelagent verzichtbar. So kommen nicht nur die Russen als Attentäter infrage. Aber die Wahrheit ist hier nicht wichtig.

Die Nato rückt Russland seit Jahren immer weiter auf den Pelz. Russland hat sich die Krim einverleibt. Beide führen Stellvertreterkriege in der Ukraine und in Syrien. Die Frage ist, bleibt dieser Konflikt beherrschbar? Sich für oder gegen Putin oder den Westen auszusprechen, ist unnütz. Sie alle sind Verbrecher.

Kontakt:
Heiko.Wruck@t-online.de
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