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Mittwoch, 11. April 2012

Da geht noch viel mehr

von Heiko Wruck
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Glosse
Eigentlich ist es doch gar nicht so schlecht, Eltern Geld zu zahlen, wenn sie ihre Kinder nicht in die Kindertagesstätte (Kita) bringen. So ein Kita-Platz kostet doch. Die Vollpension für die lieben Kleinen kann im Monat schnell mal 300 Euro pro Näschen kosten. Die eingesparten 300 Euro plus die von Vater Staat und Mutter Merkel ausgegebenen 100 Euro würden einen 400-Euro-Nebenjob pro Kind möglich machen.

Das ist doch klasse! Die Kindergärten und -krippen könnten also wesentlich mehr für ihre bessere vorschulische Unterbringung verlangen. Und die, die nicht zu den Leistungsträgern der Gesellschaft gehören, könnten einen Minijob mehr haben. So wäre allen geholfen. Unterschichtenfrauen könnten endlich wieder in einer ihrer angestammten Domänen Geld verdienen, Besserverdienende könnten ihre Sprösslinge in sicherer Obhut wissen, nicht mit dem Bodensatz der Gesellschaft in einem Raum spielen zu müssen.

Gleichzeitig würden die Kommunen um die Kosten ihrer Kitas entlastet und das Gemeinwohl würde gewinnen. Ein ähnliches Modell könnte ich mir auch für die staatlichen Schulen vorstellen. 150 Euro könnte es geben, wenn der Nachwuchs in der Gemütlichkeit der eigenen Wohnung von motivierten Eltern qualifizierten unterrichtet würde.

Kontakt:
Heiko@Wruck.org
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