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Freitag, 6. April 2018

Einen Riegel extra

von Heiko Wruck
GLOSSE
Weil geschwängerte Soldatinnen bald auch in Kampfeinsätzen ihre Kriegsverwendungsfähigkeit unter Beweis stellen können, will die Bundeswehr Umstandsmode im Militay Look an die Frau bringen. Fallschirmspringerinnen bekommen einen zusätzlichen Gleitschirm und Kampfschwimmerinnen erhalten ein Extrapaar Flossen.


Auch an die Grenadierinnen wurde gedacht, sie werden mit einem schicken Zweithelm ausgestattet.  Über oppulentere Kleidergrößen müssen sich die Damen in Uniform keine Sorgen machen. Der sackartige Zuschnitt von Kampfanzügen soll nicht verändert werden und fällt auch künftig immer drei Nummern größer aus. Lediglich das Schuhwerk von Schwangeren in kämpfenden Einheiten soll unverändert bleiben. Aus Sicherheitsgründen, wie es heißt. Wenn die Soldatinnen anhand ihrer Spuren im Sand in schwanger und nicht schwanger vom Gegner unterschieden werden können, kann sich dies zum Nachteil der nicht geschwängerten Frauen auswachsen. Denn die werden im Gefecht weniger geschont als ihre Kolleginnen. 

Schwangeren Soldatinnen erhalten ab dem ersten Umstandsmonat außerdem eine Extraration Energieriegel für Märsche und Kampfeinsätze. Um jedoch einen solchen Riegel zu erhalten, muss zwingend ein positiver Schwangerschaftstest beim Stubenappell vorgezeigt werden.

Kontakt:
Heiko.Wruck@t-online.de
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