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Dienstag, 3. Januar 2012

Smart-Klo 2.0

von Heiko Wruck
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Glosse
Das stille Örtchen ist längst kein unvernetzter Raum mehr.

 
Die selbstreinigende Klosettbrille kann bereits per Smartphone schon von unterwegs nicht nur sauber gemacht, sondern auch auf angenehme Temperaturen erwärmt werden. Der Klodeckel wird von unterwegs mit den neuesten Fotos beschickt. Wird er hochgeklappt, wirft ein Beamer seinen Inhalt an die Wand und eine Stimme liest den auf Wunsch den neuesten E-Mail-Eingang vor. Auf Sitzkomfort muss also niemand mehr verzichten.

Jeden Sitzung wird per HD-Videomitschnitt genau protokolliert, analysiert, die Ergebnisse werden fotografiert, labortechnisch untersucht und ausgewertet. Nach diesen Untersuchungsergebnissen stellt der mit dem Klo verbundene Kühlschrank die Einkaufsliste zusammen. Geruchssensoren werten fremde Duftpartikel aus und schlagen sofort Alarm, wenn was nicht stimmt. In sozialen Netzwerk werden persönliche Extraseiten zur Archivierung der Sitzungsergebnisse geführt, die mit Freunden und Ärzten geteilt werden können.

Am Toilettenpapier tüfteln die Entwickler noch. Gesucht wird ein bespielbares, weiches Material, das selbstreinigend ist und nicht mehr mit der Hand benutzt werden muss. Der Navigationschip bereitet derzeit noch Probleme.

Autor:
Heiko Wruck
Heiko@Wruck.org
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