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Freitag, 14. Februar 2014

Heiß und lecker

von Heiko Wruck
GLOSSE
Ich hatte ihn mir besorgt, den 3D-Lebensmitteldrucker, der in der Lage ist, zwei vollwertige Menüs zu drucken. Das Gerät ist dreimal so groß wie ein Kaffeeautomat, der zwei Tassen gleichzeitig ausgeben kann. Kein Wunder, denn es müssen für die Menüs zwei große flache Teller in dem Gerät Platz finden.

Der verzehrfertige Druck zweier Gerichte dauert 20 Minuten. Über mein Smartphone hatte ich den Drucker von unterwegs angewiesen, beide Gerichte um 19.30 Uhr fertig zu haben. Hat geklappt. Meine Frau war begeistert. Sie hatte Fisch, ich Schnitzel. Beides war schmackhaft und herdwarm!

Dieser 3D-Drucker, der sich mit bis zu 200 Vollgerichten programmieren lässt, wird am Montag, 17. Februar, um 14 Uhr vor dem Schweriner Schloss der Öffentlichkeit vorgestellt. Jeweils 50 Personen sollen alle 20 Minuten bis 15 Uhr vor Ort beköstigt werden. Zwar gibt’s kein Wahlessen, dafür aber mehrere Gerichte.

Was so ein 3D-Drucker leisten kann! Fleisch, Gemüse Fisch und Soßen werden auf herkömmlichen Porzellantellern verzehrfertig gedruckt. Die Druckerpatronen können im Internet bestellt werden.

Kochen muss bald niemand mehr– nicht daheim, nicht auswärts. Restaurant- und Imbissbetreiber sowie Inhaber von Küchenstudios sehen die Entwicklung skeptisch.

Kontakt:
heiko@wruck.org
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