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Samstag, 15. Februar 2014

Todbringender Wind

London stöhnt unter dem Unwetter
von Heiko Wruck
BERICHT
London/gc. Eine Tote und ein Verletzter in der Londoner Innenstadt, ein Fährpassagier, der die Strapazen im Ärmelkanal nicht überlebte, und zwei vermisste Wanderer in Schottland, dazu unzählige Gebäudeschäden und zirka 17.000 Menschen ohne Strom – so sieht eine erste Bilanz der Unwetter in Großbritannien aus.

Andreas Stumm, ein seit vielen Jahren in London lebender Deutscher, berichtete dem German Circle via Facebook: „Bei uns stürmt es seit gestern Abend. In der Nacht hat es auch ziemlich geregnet. Glücklicherweise ist unsere Gegend (Redbridge) von den Fluten nicht betroffen. Bei uns ist alles in Ordnung, nur ein umgestürzter Gartenzaun.“

So viel Glück hatten die Insassen des zerstörten Autos nicht. Medienberichten zufolge wurden eine Frau getötet und ein Mann verletzt, als Trümmerteile eines zusammenstürzenden Gebäudes auf ihr Fahrzeug fielen.

Bildunterschrift:
Vor der U-Bahnstation Holborn in London, 10.30 Uhr am 15. Februar 2014. Von einem Haus waren Gebäudeteile auf dieses Auto gestürzt. Foto: Andreas Stumm/London

Kontakt:
heiko@wruck.org
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