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Montag, 19. Mai 2014

Nasser Wahlkampf

Meeresschutz in die Ostsee gegangen
Redaktion: Grüne Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Warnemünde/gc. Am Sonntag, 18. Mai 2014, sind Grüne Europa-, Landes-, und Kommunalpolitiker in insgesamt fünf Ostseeanrainerstaaten entlang der Küste  gleichzeitig in das Wasser gegangen. Mit ihrer der länderübergreifenden Aktion, die gleichzeitig in Deutschland , Finnland, Lettland, Litauen und Schweden stattfand, verliehen die europäischen Grünen ihren Forderungen für eine gemeinsame, nachhaltige Ostseepolitik Nachdruck.

In Rostock-Warnemünde beteiligten sich der Grünen-Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer, Ralf-Peter Hässelbarth (Grünen- Europawahl-Kandidat aus Mecklenburg-Vorpommern), Claudia Müller (Landesvorsitzende der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern) und Simone Briese-Finke (Vorsitzende der Rostocker Grünen-Bürgerschaftsfraktion und Spitzenkandidatin zur Kommunalwahl) an der Aktion.

Reinhard Bütikofer betonte vor Ort: „Der Zustand der Ostsee ist besorgniserregend. Fast ein Drittel der in deutschen Nord- und Ostseegebieten lebenden Fische und Meeresorganismen sind gefährdet. Der Schutz der Ostsee muss von allen Anrainerstaaten gemeinsam angegangen werden. Wir brauchen dringend mehr Meeresschutzgebiete, eine nachhaltige Fischereipolitik und ein Ende der Überdüngung der Ostsee. Mit Investitionen in erneuerbare Energien schützen wir nicht nur das Klima sondern auch das Ökosystem Ostsee.“

Die Landesvorsitzende der Grünen Mecklenburg-Vorpommern, Claudia Müller, unterstrich die Bedeutung des Meeresschutzes für den Tourismus: „ Ein intaktes Ökosystem Ostsee ist auch für den Tourismus unverzichtbar. Touristen in Mecklenburg-Vorpommern schätzen die vielfältige Landschaft der Ostseeküste. Langfristig brauchen wir eine nachhaltige Tourismusentwicklung, die den Ostseeraum nicht übernutzt und auf das natürliche Potenzial der Region setzt.“

Ein Schutzprogramm für die Ostsee erfordere auch eine Reduzierung von Schadstoffeinträgen durch den Schiffsverkehr. Das betonte Simone Briese-Finke, Vorsitzende der Grünen-Fraktion in der Rostocker Bürgerschaft: „Zunehmender Schiffsverkehr bedeutet eine Zunahme von Emissionen. Kreuzfahrtschiffe und Frachtschiffe im Linienverkehr müssen mit Filteranlagen und besseren Motoren ausgestattet werden, um die Luftbelastung in Häfen wie Warnemünde und über dem Wasser zu reduzieren. Damit wird auch die Wasserqualität verbessert.“

Aussender:
Bündnis 90/Die Grünen
Mecklenburg-Vorpommern
Landesgeschäftsführer
Ole Krüger
Gaußstraße 5
19055 Schwerin
Tel.: 0385-55 74 356
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