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Samstag, 2. Juli 2016

Pech für Imker

von Heiko Wruck
GLOSSE
Nun ist die Katze aus dem Sack. Oder besser, der Bär. Denn 2017 wird ganz Mecklenburg-Vorpommern Bärenerwartungsland.


Natürlich muss deswegen niemand beunruhigt sein. Bären sind in aller Regel sehr, sehr ruhige und meistens auch scheue Tiere. Und was noch wichtiger ist, sie leben nicht in Rudeln, sondern sind ausgesprochene Einzelgänger. Zwar können sie klettern, aber nur auf ganz dicke Bäume. Sind die Bäume oder Äste zu schwach, tragen sie die Last eines Bären nicht. Deswegen klettern sie da auch gar nicht erst hoch. Bären sind Allesfresser. So wie Wildschweine. Die hat jedoch noch niemand klettern sehen.

In der Fläche MVs werden die Bären also kaum sichtbar werden. Vielleicht reißen sie mal ein Schaf, eine Kuh, ein Pferd– nur vom Frühjahr bis zum Winter. In der kalten Jahreszeit liegen sie einfach nur so in ihren Höhlen und schlafen.

Wenn Sie also eines Bären ansichtig werden, freuen Sie sich. So ein Erlebnis ist ungefähr so selten wie ein Sechser im Lotto. Im Zweifel erklimmen Sie den Wipfel eines dünnen Baumes mit schwachen Zweigen. Da geht der Bär nicht hoch.

Um den Bären genug Nahrung zu bieten, wird MV auch Elcherwartungsland und Bio-Honigregion. Dann braucht der Bär nicht unsere Nutztiere zu fressen. Die haben eh’ zu viel Antibiotika im Fleisch und sind deswegen ungesund für Bären.

Kontakt:
heiko.wruck@t-online.de
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