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Freitag, 9. Dezember 2011

Journalisten ausgezeichnet

Brandenburg in Europa in Brandenburg
Redaktion: Wirtschaftsministerium Brandenburg
Dieser Beitrag kann im vollen Umfang kostenlos genutzt werden.
Pressemitteilung
Potsdam/gc. Brandenburgs Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hat am Donnerstag, 8. Dezember 2011, die Gewinner des Journalistenwettbewerbs »Brandenburg in Europa – Europa in Brandenburg« ausgezeichnet.
Mit dem Preis, den das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten in diesem Jahr erstmalig ausgelobt hat, werden herausragende journalistische Leistungen zum Themenbereich Europa gewürdigt. Aus 29 Einsendungen ermittelte die Jury -  bestehend aus Dr. Thomas Steg, Dirk Sager, Alfred Eichhorn und Uwe Salomon - fünf Preisträger.

„Brandenburg ist ein innovatives, kreatives und immer internationaler werdendes Land in Deutschland und in der Europäischen Union, das auf dem Weg des Strukturwandels in den vergangenen 20  Jahren ein gewaltiges Stück vorangekommen ist. Eine kraftvolle Entwicklung, die ohne Unterstützung der Europäischen Union in diesem Umfang nicht denkbar gewesen wäre“, sagte Christoffers.

„Damit Europa aber nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen der Brandenburgerinnen und Brandenburger ankommt, braucht es vor allem das unmittelbare und individuelle Erleben von europäischer Nachbarschaft und Partnerschaft. Dazu gehört auch eine fundierte Berichterstattung der Medien. Beiträge über Europa helfen, ein tieferes Verständnis für das Thema Europa im Land Brandenburg zu fördern. Deswegen freut es mich sehr, dass der Journalistenwettbewerb auf gute Resonanz gestoßen ist.“

Den ersten Preis, dotiert mit 3.000 Euro, erhält Pamo Roth für ihren Beitrag „Zerfällt Europa? – Geschwisterzank“. Der am 8. August 2011 in der TAZ erschienene Artikel beschreibt den grenzüberschreitenden Alltag in der Europastadt Guben-Gubin an der deutsch-polnischen Grenze. Seit dem Wegfall der Grenzkontrollen im Jahr 2007 klagt die deutsche Seite über vermehrte Kfz- und Fahrraddiebstähle.

Über den zweiten Preis (1.750 Euro), darf sich Milena Hadatty freuen, Autorin der am 3. April 2011 im rbb-Fernsehen ausgestrahlten Produktion „Berufsausbildung ohne Grenzen“. Am Beispiel der Fleischerei Arnold aus dem Dorf Kraupa bei Elsterwerda beleuchtet Hadatty die Problematik, dass ein Ausbildungsbetrieb in Deutschland keine Lehrlinge mehr findet. Der Beitrag stellt die beiden jungen Polen Jarek und Kamil aus Gorzów vor, die sich entschlossen haben, ihre Berufsausbildung in Deutschland zu absolvieren. Zudem berichtet Hadatty über grenzüberschreitende Projekte wie das Transtronic-Projekt in Zielona Gora, bei dem junge Leute in Deutsch und Polnisch zu Mechatronikern ausgebildet werden.

Der dritte Preis (1.250 Euro) wird an Alex Krämer vom Inforadio des rbb verliehen. Krämer hat seine Hörer in der Zeit vom 25. bis zum 29. Juli 2011 mitgenommen auf eine facettenreiche „Europareise durch Brandenburg“. Rom – Oslo – Budapest – Athen, so kann eine Europareise aussehen. Oder so: Barikow – Görzig – Hohengüstow – Cottbus. Wenn man ein bisschen sucht, findet man auch im tiefsten Brandenburg jede Menge Geschichten, die mit Europa zu tun haben. Axel Krämer  ist 1.500 Kilometer übers Land gefahren und berichtet sehr unterhaltsam von Europäern, die ihren Wohnort bewusst nach Brandenburg verlegt haben oder aber von Brandenburger Urgesteinen, die schon vor mehr als 50 Jahren europäische Freundschaften gepflegt haben.

Der vierte Preis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro geht an Alexander Kempf für den am 10. September 2011 im Journal der Märkischen Oderzeitung erschienenen Beitrag „Gekommen um zu bleiben“. Kempf setzt sich darin mit einem aktuellen europäischen Thema in Brandenburg auseinander: Ob als Mieter oder Käufer – die deutsche Grenzregion wird als Wohnort für Polen immer beliebter. Polnische Bürger ziehen in die Uckermark, arbeiten aber weiterhin in Stettin. In seinem Beitrag beleuchtet Kempf, welche Vorteile der Zuzug von Polen für die Region Uckermark haben kann.

Der fünfte Preis (500 Euro) geht an die Förderschule in Kyritz. Die Schülerzeitung „Das Lindenblatt“ der Linden-Schule beschreibt, wie sich die Schüler der 7. Klasse im Unterricht mit dem Thema „Brandenburg in Europa – Europa in Brandenburg“ befasst haben. Dabei wurde erforscht, welche Bedeutung Europa für Brandenburg hat. Die Stärken Brandenburgs sehen die Schüler besonders in den hier angesiedelten Unternehmen: Wind- und Solarenergie versorgen einen großen Anteil der Haushalte mit Strom, eine Flugmotorenfabrik der Firma Rolls-Royce ist hier ansässig und Brandenburg ist sogar „Europäische Unternehmerregion 2011“ geworden. Ein großer Vorteil Brandenburgs in Europa sei zudem sein Ruf als „blaues Paradies“ mit den meisten Naturschutzgebieten in ganz Deutschland, wodurch Erholungstouristen aus ganz Europa angelockt würden.

Aussender:
Ministerium für Wirtschaft
und Europaangelegenheiten
des Landes Brandenburg
Pressestelle
Claudia Lippert
Tel.: 0331-866 1505
Fax: 0331-866 1726
Claudia.Lippert@mwe.brandenburg.de
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