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Montag, 1. April 2013

Lohnschreiberei

von Heiko Wruck
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Glosse
Immer wenn Ostdeutsche Verantwortung übernahmen, ging es mit dem Projekt gut voran. Wenn Wessis in Verantwortung gerieten, ging’s gründlich daneben.


Adolf Hitler zum Beispiel, ein Wahldeutscher mit österreichischem Migrationshintergrund und zeitweiliger bayerischer Residenzpflicht, hat das schöne Deutsche Reich verzockt. Dagegen hat der Leipziger Walter Ulbricht als Ossi, die Weichen gestellt, um die DDR an die Weltspitze zu führen. Vorher hatte der Niedersachse Wilhelm Keitel die Kapitulation der deutschen Wehrmacht unterschrieben. Nach ihm kam der Erfurter Reinhard Gehlen als Begründer und erster Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Ein Ossi, der sich unter Hitler seine Sporen als Leiter der Abteilung Fremde Heere Ost verdient hatte und eine BND-Erfolgsgeschichte begründete, die heute bis in die Führungsriege der NPD reicht. Dann schlug wieder ein Wessi zu: Georg Klein. Der Rheinland-Pfälzer hatte als Bundeswehr-Oberst in Afghanistan zwei von den Taliban entführter Tanklastwagen bombardieren lassen und dabei 91 Menschen getötet beziehungsweise 11 verletzt.

Nun stehen mit Angela Merkel und Joachim Gauck wieder zwei Ossis in hoher Verantwortung. Zeit, um ein paar Lohnhistoriker zu finden, die ihre wahre Geschichte schreiben.

Kontakt:
Heiko@Wruck.org
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