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Donnerstag, 28. November 2013

5 Millionen Geburten

505,7 Millionen EU-Bürger
Redaktion: Eurostat
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PRESSEMITTEILUNG
Luxemburg/gc. Am 1. Januar 2013 wurde die Bevölkerung der EU28 auf 505,7 Millionen geschätzt, verglichen mit 504,6 Millionen am 1. Januar 2012. Somit wuchs die Bevölkerung der EU28 im Jahr 2012 um 1,1 Millionen, dies entspricht einer jährlichen Rate von +2,2 je 1.000 Einwohner, bedingt durch ein natürliches Wachstum von 0,2 Millionen (+0,4‰) und einen Wanderungssaldo von 0,9 Millionen (+1,7‰).

Diese Zahlen werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Höchste natürliche Wachstumsraten in Irland,
Zypern, Luxemburg, Frankreich und dem Vereinigten Königreich
Im Jahr 2012 wurden in der EU28 5,2 Millionen Kinder geboren. Die Bruttogeburtenziffer betrug 10,4 je 1.000 Einwohner, stabil verglichen mit 2011. Die höchsten Geburtenziffern verzeichneten Irland (15,7‰), das Vereinigte Königreich (12,8‰), Frankreich (12,6‰), Schweden (11,9‰) und Zypern (11,8‰) und die niedrigsten Ziffern Deutschland (8,4‰), Portugal (8,5‰), Griechenland und Italien (je 9,0‰) sowie Ungarn (9,1‰).

Im Jahr 2012 wurden in der EU28 5,0 Millionen Sterbefälle registriert. Die Bruttosterbeziffer betrug 9,9 Todesfälle je 1.000 Einwohner, gegenüber 9,6‰ im Jahr 2011. Die höchsten Sterbeziffern verzeichneten Bulgarien (15,0‰), Lettland (14,3‰), Litauen (13,7‰), Ungarn (13,0‰), Rumänien (12,7‰) und Kroatien (12,1‰) und die niedrigsten Ziffern Irland (6,3‰), Zypern (6,6‰), Luxemburg (7,3‰), Malta (8,1‰) und die Niederlande (8,4‰).

Somit wurde das größte natürliche Bevölkerungswachstum (die Differenz zwischen Lebendgeburten und Sterbefällen je 1.000 Einwohner) in Irland (+9,5‰) verzeichnet, deutlich vor Zypern (+5,2‰), Luxemburg (+4,0‰), Frankreich und dem Vereinigten Königreich (je +3,8‰). Zwölf Mitgliedstaaten wiesen ein negatives natürliches Wachstum auf, mit den größten Rückgängen in Bulgarien (-5,5‰), Lettland (-4,5‰), Ungarn (-3,9‰), Litauen (-3,5‰), Rumänien (-2,7‰) und Deutschland (-2,4‰).

Größtes Bevölkerungswachstum in Luxemburg,
Malta, Schweden und dem Vereinigten Königreich
Im Jahr 2012 waren mehr als 80% des Wachstums der EU28-Bevölkerung auf internationale Wanderungsströme zurückzuführen. Relativ gesehen hatten Luxemburg (+18,9‰), Malta (+7,4‰), Italien (+6,2‰), Schweden (+5,4‰) und Österreich (+5,2‰) die höchsten Nettoeinwanderungsströme, während Irland (-7,6‰), Litauen (-7,1‰), Lettland (-5,8‰), Estland (-5,7‰), Griechenland (-4,0‰), Portugal (-3,6‰) und Spanien (-3,5‰) die höchsten Nettoabwanderungsströme verzeichneten.

Abschließend ist festzuhalten, dass die Bevölkerung in siebzehn Mitgliedstaaten angestiegen ist und sich in elf verringert hat. Die höchsten relativen Anstiege wurden in Luxemburg (+23,0‰), Malta (+9,1‰), Schweden (+7,7‰), dem Vereinigten Königreich (+6,2‰), Belgien (+6,0‰) und Österreich (+5,2‰) beobachtet und die größten Rückgänge in Litauen (-10,6‰), Lettland (-10,3‰), Estland (-6,8‰), Bulgarien (-5,8‰), Griechenland (-5,5‰) und Portugal (-5,2‰).

Weitere Informationen:
Monica Marcu
Tel: +352-4301-389 40
monica.marcu@ec.europa.eu

Aussender:
Eurostat Pressestelle
Tim Allen
Tel: +352-4301-33 444
eurostat-pressoffice@ec.europa.eu
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