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Donnerstag, 18. Juni 2015

Rund 15 Prozent mit türkischen Wurzeln

13.159 Einbürgerungen in 2014 in Bayern
Redaktion: Bayerisches Landesamt für Statistik
PRESSEMITTEILUNG
München/gc. Im Jahr 2014 erhielten in Bayern insgesamt 13.159 ausländische Personen, darunter 7.218 Frauen, die deutsche Staatsbürgerschaft.

Dies waren nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik 117 Personen weniger als 2013. Mit 2.002 Eingebürgerten oder rund 15 Prozent stellten Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit nach wie vor die größte Gruppe. Über 80 Prozent der Eingebürgerten waren jünger als 45 Jahre. Aufgrund der hohen Ausländeranteile der Großstädte München, Nürnberg und Augsburg verzeichneten die Regierungsbezirke Oberbayern (5 348), Mittelfranken (2 511) und Schwaben (2 021) die meisten
Einbürgerungen.

Die Zahl der Einbürgerungen in Bayern hat sich 2014 gegenüber dem Vorjahr geringfügig verringert. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik erhielten 13.159 ausländische Personen (7.218 Frauen und 5.941 Männer) im Jahr 2014 im Freistaat Bayern die deutsche Staatsangehörigkeit. Damit wurden 117 Personen weniger als im Jahr 2013 eingebürgert. 57 Prozent (7.524 Personen) der im Jahr 2014 Eingebürgerten behielten nach der Einbürgerung ihre frühere Staatsangehörigkeit bei. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, hatten zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung 65 Prozent (8.607 Personen) eine europäische, 22 Prozent (2.936 Personen) eine asiatische, sieben Prozent (962 Personen) eine afrikanische und vier Prozent (570 Personen) eine amerikanische Staatsangehörigkeit. Weniger als ein Prozent hatte eine australische bzw. ozeanische Staatsangehörigkeit (3 Personen) oder war staatenlos bzw. wies eine ungeklärte Staatsangehörigkeit auf (81 Personen).

Nach den fünf häufigsten Herkunftsländern gegliedert, stellten die Personen mit türkischer
Staatsangehörigkeit mit 2.002 Eingebürgerten erneut die größte Gruppe, gefolgt von Personen aus Rumänien (808 Personen), Kroatien (743), Polen (709 Personen) und der Ukraine (586 Personen).

Von den im Jahr 2014 Eingebürgerten waren 13 Prozent (1 719 Personen) jünger als 18 Jahre, 70 Prozent (9.272 Personen) waren 18 bis unter 45 Jahre, 13 Prozent (1 754 Personen) 45 bis unter 60 Jahre und drei Prozent (414 Personen) hatten ein Alter von 60 Jahren oder mehr erreicht. Zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung lag von 41 Prozent der Eingebürgerten (5.348 Personen) der Hauptwohnsitz im Regierungsbezirk Oberbayern. In Mittelfranken lebten 19 Prozent 11), in Schwaben 15 Prozent (2.021), in Unterfranken neun Prozent (1.124), in Oberpfalz und Niederbayern jeweils sechs Prozent (759 und 731) und im Regierungsbezirk Oberfranken fünf Prozent (665) der eingebürgerten Personen.

Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „A I 9 (Bestellnummer: A1900C)“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).

Aussender:
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St. Martin-Straße 47
81541 München

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90762 Fürth

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