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Montag, 20. November 2017

Warum eigentlich

von Heiko Wruck
KOMMENTAR
Künstliche Intelligenz in selbstfahrenden Autos ist längst keine Vision mehr, sondern bereits heute Realität. Wenn diese Technologie den Massenmarkt erreicht, wird deren Weiterentwicklung aber auf keinen Fall aufhören. Im Gegenteil.


Wirklich intelligente autonome Fahrzeuge entscheiden selbst, ob die gewünschte Fahrt tatsächlich sinnvoll ist oder nicht. Ist sie’s nicht, öffnet das Gefährt nicht einmal die Türen. Einfach mal so durch die Gegend ziellos zu fahren, ist nicht umweltverträglich und erfüllt auch keinen konkreten Zweck. Es ist ebenso wenig sinnvoll zu einem Fitnesscenter fahren zu wollen, um dort ein Laufband zu benutzen oder beim Spinning zu schwitzen. Selbst Muskel-Enthusiasten brauchen sich nicht in die Muckibude fahren zu lassen. Die Muckis können schließlich auch zu Hause trainiert werden. Überhaupt, intelligente Autos entscheiden autonom, ob sie sich mit dem Öffentlichen Nahverkehr transportieren lassen.

Wenn aber letztlich das Auto völlig eigenständig entscheidet wann es fährt und wohin, wozu bedarf es noch des Menschen? In den Fabriken arbeiten Roboter. Das Internet der Dinge braucht kaum Transportmittel, der Doktor schaut per Telemedizin vorbei. Der Verkauf läuft über Voice over IP und ist mit ein paar Klicks auch nur ein Klacks. Wozu dann intelligentes autonomes Fahren?

Kontakt:
Heiko.Wruck@t-online.de
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