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Mittwoch, 13. Februar 2019

Mediziner, Schweine und Kita-Portal

Parchim hat viele Herausforderungen
von Heiko Wruck
BERICHT
Parchim/gc. „HÄrztlich willkommen“ lautet der Slogan auf einem Werbeflyer, mit dem die Stadt Parchim Mediziner aller Fachrichtungen ansprechen will. Dazu soll auch ein Paket geschnürt werden, das mit einer Förderrichtlinie die Fachärzteversorgung in der Kreisstadt zukunftssicher gewährleisten soll.


Keine Schweine: 2005 trat der Bebauungsplan 34 „Dargelütz I“ in Kraft. 2011 wurde das Raumentwicklungskonzept ge­ändert. Aufgrund der damaligen Rechtslage sind den betroffenen Investoren die Schäden zu ersetzen. Die Dargelützer freuen sich, keine 15.500 Schweine vor der Tür zu haben. Parchims Stadtkämmerer nicht.

Die Regimentsvorstadt: Parchims Bürgermeister Dirk Flörke: „Der Beschluss zur Regimentsvorstadt datiert auf den 4. Oktober 2017. Der Auslegungsbeschluss steht im März an. Die neue Stadtvertretung wird nach dem 26. Mai 2019 darüber befinden und sich Ende Juni 2019 konstituieren. Zum Jahresende 2019 könnte die Ausschreibung der Erschließung beginnen.“

Kita-Portal startet: Parchim ist Träger dreier Horte und der Kindertagesstätte „Freundschaft“. In der Stadt werden sieben weitere Kitas betrieben. Im Rahmen der Daseinsvorsorge hat der Landkreis die Modellregion Parchim – Wittenburg – Zarrentin für sein Kita-Portal auf den Weg gebracht. Doch die Pflege der Daten bleibt vor Ort.

Über 20 Höhepunkte: Von Februar bis Dezember 2019 hat die Stadt Parchim über 20 Veranstaltungshöhepunkte in der Planung. Darunter die Festspiele MV, der Martinimarkt und auch wieder das Stadtfest mit integrativem Kulturfest. Aber auch Parchim liest, die 7. Kunstschau Parchim oder der Triathlon am Wockersee werden ihr Publikum finden.

Heimatbund lädt ein: Am Freitag, 16. Februar 2019, eröffnet der Heimatbund Parchim seinen diesjährigen Veranstaltungsreigen „Neues aus dem Museum“ mit einem Vortrag des Bauhistorikers Jakob Kayser. Er referiert ab 14 Uhr zum Thema „Bau- und Nutzungsgeschichte des Parchimer Giebelhauses“.

Sanierung im Blick: Fast 80.000 Euro konnte der Förderverein für die St. Georgenkirche Parchim in 2018 einwerben – für die Sanierung des Mittelschiffs, die Erneuerung des Turmeinganges sowie die Sanierung der Anbauten. Rund 800.000 Euro kostet das Vorhaben. 240.000 Euro kommen vom Patronat, 160.000 von der Stadt.

Kontakt:
Heiko.Wruck@t-online.de
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