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Sonntag, 3. März 2019

Warnstreik vor der Staatskanzlei in Schwerin

Haushaltsüberschuss des Landes über 300 Millionen Euro
von Heiko Wruck
BERICHT
Schwerin/gc. Am Mittwoch, 27. Februar 2019 hat vor der Schweriner Staatskanzlei eine Demonstration der Angestellten des Landes und der Landesbeamten stattgefunden. Sie forderten eine Einkommenserhöhung von 6 Prozent.


Der Deutsche Beamtenbund, die Gewerkschaften IG BAU, ver.di, GEW und GdP hatten zu diesem ganztägigen landesweiten Warnstreik aufgerufen. Die Demonstranten forderten sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro mehr. Angestellte Polizeikräfte, Justizvollzugsbeamte, Verwaltungsmitarbeiter und Schulbedienstete, aber auch Fortleute, Ranger und Mitarbeiter von Straßenmeistereien waren an diesem Tag nicht zur Arbeit erschienen. Nach Veranstalterangaben wurden aus allen Landesteilen Streikende mit 33 Bussen vor Mecklenburg-Vorpommerns Staatskanzlei nach Schwerin gebracht.


Insgesamt waren rund 28.000 Landesbeschäftigte zu diesem landesweiten Warnstreik aufgefordert worden. Das Land meldet zuletzt einen Haushaltsüberschuss von über 300 Millionen Euro.

Bildunterschrift 1:
Warnstreik der Landesbediensteten vor Mecklenburg-Vorpommerns Staatskanzlei in Schwerin: Das Land Mecklenburg-Vorpommern meldete zuletzt einen Haushaltsüberschuss von über 300 Millionen Euro. Daran wollen auch die Angestellten des Landes beteiligt werden. Foto: Heiko Wruck

Bildunterschrift 2:
Die Demonstranten forderten eine Einkommenserhöhung von 6 Prozent. Foto: Heiko Wruck

Kontakt:
Heiko.Wruck@t-online.de
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