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Montag, 17. Februar 2020

Zu niedrige Pegelstände

Ein heißer Sommer könnte die Schifffahrt lahmlegen
von Heiko Wruck
BERICHT
Plau/gc. Seit dem Beginn des hydrologischen Jahres am 1. November 2019 sind nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern lediglich 70 bis 80 Prozent des normalen Niederschlags gefallen. An einigen Stationen war es sogar nur die Hälfte des langjährigen Mittels.


Auch teilweise ergiebige Tagesniederschläge seien eher oberflächlich abgeflossen und kaum speicherwirksam geworden. Zudem war der Januar 2020 zu warm und zu trocken. Bei einer Fahrrinnentiefe von 1,40 Metern und einem Tiefgang der Schiffe von 80 Zentimetern bleiben nur 60 Zentimeter bis nichts mehr geht.

Bildunterschrift:
Fahrgastschiffe An der Metow in Plau am See: Schon die Jahre 2018 und 2019 brachten deutlich gesunkene Pegelstände in der Ede-Müritz-Wasserstraße und im Plauer See. Foto: Heiko Wruck

Kontakt:
Heiko.Wruck@t-online.de
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