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Donnerstag, 24. September 2020

Männerurlaub auf vier Rädern

Mit LPG-Autogas quer durch Europa
von Heiko Wruck
BERICHT

Lassahn/gc.
 Nach ADAC-Angaben sind aktuell circa 400.000 Pkw, die mit Autogas fahren, auf Deutschlands Straßen unterwegs. Einer davon war ein T5.

Mit zwei Tanks unterwegs

Der Benziner verfügte über ein System aus Polen mit einem 120-Liter-Gastank. Der Umbau kostete circa 2.500 Euro. Es empfiehlt sich, vorher zu überprüfen, ob sich das Fahrzeug problemlos umrüsten lässt. Bei Neufahrzeugen ist zu fragen, ob die Herstellergarantie erhalten bleibt.

Der Vorteil: ein Benzintank plus ein Gastank: mehr Reichweite. Anfangs machte der Gas-Bulli ein Zicken. Das System aus Polen brauchte ein paar Teile aus Italien. Damit lief der Bulli zuverlässig – und zwar durch halb Europa! Jede Woche tankte der T5 Gas. Benzin tankte er in einem Jahr dreimal. 100 Liter beträgt aus Sicherheitsgründen das Füllvolumen. Damit kam der Bulli im Alltag rund 750 Kilometer weit. Das Tanken von Autogas ist kein Problem. An Gastankstellen mangelt es nicht.

Die Fahrt ins Blaue ist kein Risiko. Wenn das Gas zur Neige geht, steht im Benzinmodus eine zweite Reichweite bereit. Zu diesem Krisenszenario kam es nicht im Alltag und nicht auf einer vierzehntägigen Europatour.

Die Tour durch Westeuropa führte von Deutschland in die Schweiz. Sie führte über Liechtenstein nach Frankreich. Den Rhein entlang ging es erneut durch Deutschland bis nach Hoek van Holland. Von dort ging es zurück nach Mecklenburg. Während der Tour gab es keine Probleme. Das Gas war überall komfortabel verfügbar. Die letzte Strecke von Holland nach Mecklenburg führte ausschließlich über Landstraßen und begann mit einem letzten Tanken. Das reichte 820 Kilometer weit.

Bildunterschrift:
Der auf Autogas umgerüstete T5 fuhr im Alltagsbetrieb sowie als Reisemobil quer durch Europa ausgezeichnet. Als Kraftstoff ist Autogas günstig. Foto: Heiko Wruck

Kontakt:
Heriko.Wruck@t-online.de
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