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Sonntag, 10. März 2024

Sicher navigieren

Digitaler Wissensfundus zur Cybersicherheit
Redaktion: Fachhochschule Dortmund
PRESSEMITTEILUNG
Dortmund/gc. Von Passwort-Sicherheit über Online-Betrugsmethoden bis hin zur Netzwerksicherheit, Cloud-Diensten, Social Media und der Datenschutzgrundverordnung – das Angebot der Online-Selbstlernplattform www.SecAware.nrw bietet umfangreiches Know-how zu Cybersicherheit.

Die speziell für Studierende und Wissenschaftler konzipierten Schulungen sind für alle Interessierten frei zugänglich und ein großer digitaler Wissensfundus.

In 20 jeweils nur wenige Minuten langen Lektionen vermittelt SecAware.nrw die wichtigsten Informationen, um sicher durch die digitale Welt zu navigieren. Nutzende entscheiden dabei selbst, ob sie lieber Erklärvideos folgen oder sich Texte durchlesen. In Quiz-Abschnitten kann das eigene Wissen schnell überprüft werden und die interaktiven Elemente sorgen für Abwechslung beim Lernen und erhöhte Motivation. Sie wurden maßgeblich von Tabea Dobbrunz entwickelt. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin hat an der FH Dortmund einen Bachelor und Master in Informatik erworben. Jetzt arbeitet sie gemeinsam mit der wissenschaftlichen Hilfskraft Sina Warmer im Projekt SecAware am Institut für die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL) der FH Dortmund und ist für die innovativen Schulungsmodule sowie das didaktische Konzept mitverantwortlich. „Die Interaktion in den Lektionen kamen bei den Usern in Tests besonders gut an“, berichtet sie.

Zwei Jahre haben die Experten vom IDiAL und vom Fachbereich Informatik der FH Dortmund in Kooperation mit dem Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, das die Projektleitung und inhaltliche Verantwortung hat, an der vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW geförderten Lernplattform gearbeitet. „Wichtiger Bestandteil des Projekts ist die kontinuierliche Evaluation“, erklärt Prof. Dr. Andreas Harrer. Er lehrt und forscht am Fachbereich Informatik zu Mensch-Computer-Interaktion und Web-Engineering. „Schon in der frühen Projektphase haben wir begonnen, die Nutzung der Plattform mittels Eyetracking zu analysieren und die Lern-Inhalte mit Studierenden, Mitarbeitenden, aber auch mit Professor*innen auf den Prüfstand gestellt“, so der Informatiker. Das Ergebnis ist eine leicht verständliche und intuitiv nutzbare Selbstlernakademie. „Die Zielgruppe des Angebots ist breit gefächert. Ob Informatiker*in, Maschinenbauer*in oder Designer*in – wir wollen alle bei ihrem jeweiligen Wissensstand abholen“, ergänzt Tabea Dobbrunz. Die Lernmodule der Plattform bauen daher zwar aufeinander auf, sind gleichzeitig aber auch einzeln zugänglich.

Nach dem Launch von SecAware.nrw geht die Arbeit an der FH Dortmund und der Westfälischen Hochschule weiter. „Wir können dieses Projekt glücklicherweise in den nächsten Jahren fortsetzen“, betont Prof. Harrer. „Mit regelmäßigen Wartungszyklen können wir nun sicherstellen, dass die Inhalte stets aktuell sind. Und wir arbeiten bereits an weiteren Inhalten.“ Ganz oben auf der Liste steht das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Was können Chatbots wie ChatGPT leisten und wo liegen ihre Grenzen? Wie lassen sich KI-generierte Bilder erkennen? Kann KI beim Lernen helfen und was ist beim Datenschutz zu beachten? Erste Lern-Inhalte dazu sollen bereits in den nächsten Monaten auf www.SecAware.nrw bereitgestellt werden.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Andreas Harrer
FH Dortmund / Fachbereich Informatik
Tel.: +49 (0)231 9112 6748
andreas.harrer@fh-dortmund.de

Weitere Informationen:
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