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Montag, 21. August 2017

35 Strafgefangene schaffen Schulabschluss

Teilnehmer waren zwischen 24 und 52 Jahre alt
Redaktion: Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. „35 Gefangene haben ihre Abschlüsse geschafft. Das sind sechs Inhaftierte mehr als im letzten Jahr. Jeder Abschluss ist ein wichtiger Schritt auf dem richtigen Weg der Resozialisierung. Wer eine Ausbildung oder die Schule erfolgreich beendet, festigt seinen Willen, nach der Entlassung aus der Haft ein Leben ohne neue Straftaten führen zu wollen. Der Unterricht hinter Gittern ist somit wichtiger Bestandteil für die Sicherheit der Allgemeinheit. Die Lehrer der Volkshochschulen und auch die Justizbediensteten haben somit durch ihre Arbeit mit den Schülern hohen Anteil am Opferschutz. Für diesen Einsatz gebührt ihnen Dank. Den Gefangenen wünsche ich, dass sie ihre selbst erarbeitete Chance nutzen“, Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Katy Hoffmeister.

Samstag, 19. August 2017

Bewerben für Tourismuskonzept S³

Kreative Unternehmer mit Ideen und Engagement
Redaktion: Stadt Wittenburg
PRESSEMITTEILUNG
Wittenburg/gc. Auf Anregung von Dr. Margret Seemann, Bürgermeistern der Stadt Wittenburg, hat sich in der Region Südwestmecklenburg eine interkommunale Zusammenarbeit entwickelt. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen regionalen Tourismuskonzeptes, in dem durch die geziele Zusammenarbeit und Vernetzung der verschiedenen Partner die vielfältigen Potenziale der Region aufgezeigt, gebündelt und nach außen hin als touristischer Mehrwert deutlich sichtbar gemacht werden sollen.

Die Bedeutung von Facebook

Eine Nachrichtenquelle unter vielen
Redaktion: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
PRESSEMITTEILUNG
Mainz/gc. Die Bedeutung sogenannter Intermediäre wie Facebook für die Meinungsbildung (Stichworte: Echokammern, Filterblasen) wird überschätzt. Einer neuen Expertise zufolge ist Facebook für die meisten Nutzer eine Nachrichtenquelle unter vielen, aber nicht die alleinige Informationsquelle.

Militäreinsatz gegen Flüchtlinge

Bruch von Völker- und Menschenrechten
Redaktion: PRO ASYL
PRESSEMITTEILUNG
Frankfurt am Main/gc. Die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL ist entsetzt über den Bruch von Völker- und Menschenrechten durch EU-Mitgliedsstaaten. „Der heute (Anm. d. Red.: 17. August 2017) bekannt gewordene Einsatz von Kampftruppen Bulgariens an der Grenze zur Türkei ist unglaublich. Es ist ein glatter Bruch des EU-Vertrages“, reagiert PRO ASYL Geschäftsführer Günter Burkhardt. Im Artikel 2 des Vertrags der Europäischen Union heißt es: „Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte ...“

Bildung schadet dem, der keine hat

Wie und warum junge Leute in der Heimat Arbeit suchen
von Heiko Wruck
BERICHT
Ludwigslust/gc. Lisa-Marie Wolter ist trotz ihres jungen Alters schon gut herumgekommen. Prägende Stationen ihres Lebens sind Rostock, Kiel, Sylt, Stralsund, Güstrow, Hamburg und Ludwigslust. Doch selbst die Aussichten, die ihr in einem international aufgestellten Großhandelskonzern geboten wurden, waren keine wirklichen Perspektiven dafür, wie sie sich ihr Leben vorstellte. Die fand sie ein paar Unternehmensgrößen kleiner bei einem mittelständischen Unternehmen in Ludwigslust.

Freitag, 18. August 2017

Radio Bremen nicht erwünscht

Kein Interview im Abgeordnetenhaus Berlin
Redaktion: Piratenpartei Deutschland
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Der Präsident des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland (SPD) verweigert Radio Bremen die Drehgenehmigung für ein Interview mit Patrick Schiffer, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland.

Pflegende Angehörige

Mehr Probleme auf dem Arbeitsmarkt
Redaktion: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
PRESSEMITTEILUNG
Essen/gc. Pflegen über 50-Jährige ihre Eltern, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie gleichzeitig berufstätig sind – bei Frauen um durchschnittlich bis zu 7,2 Prozentpunkte, bei Männern sogar um bis zu 11,8 Prozentpunkte. Frauen reduzieren zudem ihre Arbeitszeit um durchschnittlich 12,4 Prozent.

„Frauen und Recht“ im 16. Jahrhundert

Weibliche Mündel und Rechte in Elternfamilie sowie Ehe
Redaktion: Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung
PRESSEMITTEILUNG
Marburg/gc. Die Historikerin Nataliia Ivanusa hat ihre Dissertation zum Thema „Frauen im sächsisch-magdeburgischen Recht. Die Rechtspraxis in kleinpolnischen Städten im 16. Jahrhundert“ als Band 38 der Studien zur Ostmitteleuropaforschung im Verlag Herder-Institut veröffentlicht.

Donnerstag, 17. August 2017

Kaum Rückgang durch Mindestlohn

IAQ-Report zur Niedriglohnbeschäftigung
Redaktion: Universität Duisburg-Essen
PRESSEMITTEILUNG
Duisburg/gc. Der Mindestlohn hat nur geringe Auswirkungen auf die Niedriglohnbeschäftigung: Seit 2014 ist sie lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 22,6 Prozent zurückgegangen. Ursachen könnten die Niedriglohnschwelle und die abnehmenden Tarifbindung sein. In Westdeutschland arbeiten nur noch 51% der Beschäftigten in Betrieben mit einem Flächentarifvertrag, in Ostdeutschland 36%. Das geht aus dem aktuellen Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duis-burg-Essen (UDE) hervor.

Vorurteile einer Gemeinde

Ursachen tödlicher Polizeigewalt
Redaktion: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
PRESSEMITTEILUNG
Freiburg/gc. Trayvon Martin, Michael Brown, Philando Castiles: In den vergangenen Jahren mehren sich in den USA die Nachrichten über schwarze Amerikaner, die von Polizisten erschossen wurden. In den meisten Fällen waren die Männer unbewaffnet und hatten weder eine kriminelle Vergangenheit noch verbrecherische Absichten. Eine ganze Gesellschaft ist in Aufruhr: Sind die Männer dem Rassismus weißer Amerikaner zum Opfer gefallen? Eine neue Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen tödlicher Polizeigewalt und auf die Ethnie bezogener Vorurteile auf.