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Freitag, 19. April 2019

Die wechselseitige Dynamisierung nutzen

Attraktivität hängt an bezahlbaren Wohnungen
von Heiko Wruck
BERICHT
Herren Steinfeld/gc. Seit dem Jahr 2017 wird für die Gemeinde Brüsewitz ein großes Investitionsvorhaben vorbereitet, erklärt Wolf Arnold, Mitglied im Bauausschuss der Gemeinde. So ist vorgesehen, 39 + 9 Wohneinheiten im Bungalowstil in Brüsewitz zu errichten.


„Hier soll ein Mehrgenerationenwohnen ermöglicht werden“, erklärt Wolf Arnold und fährt fort: „Am 25. April 2019 will der Investor Dr. Wolfgang Röhr, der bereits in Bernstorf bei Grevensmühlen und in Boizenburg an der Elbe als verlässlicher Investor bekannt ist, sein  Vorhaben der Gemeindevertretung im Detail vorstellen.“

Danach erfolgt die Abwägung des Investorenvorhabens durch die Gemeindevertrtung. Bei einem positiven Entscheid kommt es zu einem Aufstellungsbeschluss in dessen Folge der B-Plan drei Monate lang öffentlich ausgelegt wird. In dieser Zeit können die Bürger ihre Fragen und Einwände zu dem Vorhaben einbringen. Das Verfahren wird voraussichtlich Ende September zum Abschluss kommen. Danach erfolgt die Erschließungsvereinbarung, die die Grundlage für den Start der Bautätigkeiten darstellt. Die Bungalows beim Mehrgenerationenwohnen in Brüsewitz sollen Wohnflächen von 60 und 70 sowie 90 Quadratmetern bereithalten.

„Wir haben bereits jetzt schon Anfragen von Gewerbetreibenden, die sich für eine Ansiedlung ihrer Unternehmen in Brüsewitz interessieren wegen des Mehrgenerationenwohnens“, freut sich Wolf Arnold über die Aufmerksamkeit, die dem Brüsewitzer Investitionsvorhaben entgegengebracht wird. „Für die Gemeinde ist diese Entwicklung sehr gut. Durch eine Steigerung der Einwohnerzahl erhöhen sich auch gleichzeitig die jährlichen Schlüsselzuweisungen an die Gemeinde. Und durch die Ansiedlung weiterer Gewerbetreibender und Dienstleister erhöhen sich die Steuereinnahmen. Insbesondere für Friseure, Klempner, Ärzte, Zahnmediziner, Heilpraktiker und Fahr-, Einkaufs- und Pflegedienste ist so eine neue Wohnanlage sehr interessant. Bei einer Einwohnergröße von über 2.000 Menschen ist auch eine perspektivische Grundlage geschaffen.

Durch die wechselseitigen Dynamisierungseffekte wird sich die Gemeinde Brüsewitz auch in den nächsten Jahren weiterhin gut entwicklen und als attraktiver Lebensmittelpunkt in der Nähe zur Landeshauptstadt präsentieren“, ist sich Wolf Arnold sicher. Von Brüsewitz kommt man schnell mit dem Auto nach Schwerin, Wismar, Rostock oder in eines der vielen Ostseebäder beziehungsweise in die Mecklenburgische Seenlandschaft.

Bildunterschrift:
Wolf Arnold: Moderne Wohnprojekte sind nicht nur für Menschen interessant, die ihren Lebensmittelpunkt neu bestimmen wollen. Solche Investitionen wirken auch langfristig in den Gemeinden. Denn wo sich Menschen versammeln, da finden sich auch für Handwerker und Dienstleister neue Lebensgrundlagen. Foto: Heiko Wruck

Kontakt:
Heiko.Wruck@t-online.de
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