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Dienstag, 8. Oktober 2019

Schnelles Netz

Abendidyll und Badeurlaub sind zu wenig
von Heiko Wruck
BERICHT
Poel/gc. In diesem Jahr hat auf der Insel Poel der Ausbau der Breitbandversorgung begonnen. Auf der Insel im Landkreis Nordwestmecklenburg wurde damit das in ganz Deutschland größte Ausbauvorhaben in Sachen Breitbandversorgung begonnen.


Im Landkreis Nordwestmecklenburg sollen insgesamt 62 Schulen 4.800 Unternehmen und über 36.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen werden. Rund 8.800 Kilometer Glasfaserleitungen müssen dafür verlegt werden. Nach einer in 2018 erfolgten europaweiten Ausschreibung hatte die Wemacom Breitband GmbH aus Mecklenburg-Vorpommern den Zuschlag für dieses Projekt erhalten. Etwa 41.000 förderfägige Anschlusspunkte gibt es allein im Landkreis Nordwestmecklenburg. 170 Einwohnerversammlungen und Gemeindevertretersitzungen waren notwendig, um über das Projekt und die örtlichen Anschlussmöglichkeiten zu Informieren. Circa 180 Millionen Euro wird der Breitbandausbau in Nordwestmecklenburg kosten.

Die einst für den ISDN-Standard rasant schnellen Kupferleitungen sind längst überaltert und können die Leistungsparameter für das schnelle Internet nicht liefern. Deswegen müssen sie mit Glasfasertechnologie ausgetauscht werden. Die Bauarbeiten für den Breitbandumbau sollen in Nordwestmecklenburg bis zum Ende des Jahres 2020 beendet werden.

Bildunterschrift:
Ohne schnelles Web läuft auch auf der idyllischen Ostseeinsel Poel heutzutage kaum noch was. Deswegen wurde in diesem Jahr in Nordwestmecklenburg der Glasfaser-Breitbandausbau gestartet. Foto: Heiko Wruck

KONTAKT:
Heiko.Wruck@t-online.de
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