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Sonntag, 24. Dezember 2017

Frieden für alle

von Haiko Hasan Hoffmann
KOLUMNE
Als ich mal von Rabbiner Wolff mit den Worten „Frohe Weihnachten!“ schied, waren unsere christlichen Kollegen vom Interreligiösen Dialog köstlich amüsiert. Muslime und Juden feiern keine Weihnachten, Christen weder Opferfest noch Purim. Dennoch verbindet Muslime und Christen etwas.

Liebe umsonst!

von Propst Stefan Krinke
KOLUMNE
Liebe Leserinnen und Leser, vermutlich ist auch Ihnen die Frage begegnet: „Wo feierst du Weihnachten?“ „Weihnachten feiere ich zu Hause.“ „Weihnachten sind wir bei den Kindern.“ Oder: „Die Kinder kommen zu uns!“ – So oder so ähnlich werden wohl viele auf die Frage geantwortet haben.

Tag des Lichtes

von Rabbiner Yuriy Kadnykov
KOLUMNE
Was  vielen  Menschen  in  unserem  Land  noch  nicht  bekannt  ist,  dies  erlebe  ich  hin  und wieder,  ist  die  Tatsache,  das  Juden  kein  Weihnachten  feiern. Sie  suchen  sich  keinen Tannenbaum aus, machen keinen Adventskranz und  zählen nicht mal die  Tage bis zum 24. Dezember. Nichts  davon.  Es  ist  schwer  für  uns  zu  ergründen,  warum  man  so  einen Aufwand  zum  Geburtstag eines Juden leistet, die  Geburtstage Anderer  aber  –  vergessen werden.

Heilige Tage!

von Pastor Martin Waack
KOLUMNE
Ich bekam eine E-Mail mit einem Weihnachtswunsch. Nicht „Frohe Weihnachten!“, „Schöne Festtage!“, „Gesegnete Weihnachten!“ oder „Merry Christmas and a Happy New Year“. Der E-Mail-Schreiber wünschte mir: „Heilige Tage!“ Das hat mich verblüfft.

Freitag, 22. Dezember 2017

Auf den Spuren von Jacques Cousteau

Klima-Rekonstruktion für spätes Pleistozän und Holozän
Redaktion: Goethe-Universität Frankfurt am Main
PRESSEMITTEILUNG
Frankfurt am Main/gc. Aus dem berühmten Blue Hole im Karibischen Meer barg das Team des französischen Meeresforschers Jacques Cousteau 1970 einen ungewöhnlichen Stalaktiten. Was er über das Klima seit der letzten Eiszeit verrät, erklärt der Geowissenschaftler Eberhard Gischler von der Goethe Universität in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Journal of Sedimentary Research“.

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Bürgerhilfevereine benötigen Unterstützung

Politiker in der konkreten Verantwortung
Redaktion: Hochschule Fulda
PRESSEMITTEILUNG
Fulda/gc. Ein Verbund-Forschungsprojekt der Hochschulen Fulda und München hat untersucht, wie sich selbstorganisierte Alltagsunterstützung für ältere Menschen in ländlichen Räumen nachhaltig entwickeln kann.

Algorithmen erlernen Sinn für Gerechtigkeit

Die Frage ist, warum?
Redaktion: Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart/gc. Nur wenn künstliche Intelligenz Fairness ebenso interpretiert und umsetzt wie Menschen, wird sie breite Akzeptanz erfahren. Daher untersuchen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Tübingen Daten auf ihren kausalen Zusammenhang. Erst wenn selbstlernende Maschinen nachweislich unsere ethischen und gesetzlichen Anforderungen erfüllen, wird sie die Gesellschaft als fair akzeptieren.

Smarte Rollstühle, vorausschauende Prothesen

Radar hilft Patienten mit Bewegungseinschränkungen
Redaktion: IPA
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart/gc. Wenn man im Rollstuhl sitzt oder eine Beinprothese trägt, können kleine Hindernisse zu unüberwindbaren Barrieren werden. Forscher vom Fraunhofer IPA haben jetzt ein Verfahren entwickelt, das Unebenheiten, Stufen oder Treppen mit Radar aufspürt. Die Informationen, die so gewonnen werden, lassen sich in der Orthopädietechnik einsetzen, um Prothesen oder Rollstühle zu steuern und zu stabilisieren.

Wenn Seele zu Asche brennt

Neue DRK-Notfallbetreuergruppe in Schwerin
von Heiko Wruck
BERICHT


Schwerin/gc. Notfallbetreuer  treten auf, wenn der plötzliche Tod eines geliebten Menschen über die Hinterbliebenen hereinbricht: bei Unfällen, Katastrophen, Suiziden, Gewalt- und Tötungsdelikten. Sie sprechen als Erste eingehend und tiefgründig mit den Hinterbliebenen, spenden Trost, fangen sie auf, geben Orientierung. Eineinhalb Stunden, manchmal auch länger, bleiben sie bei den Traumatisierten. Nun gibt es eine neue Gruppe von Notfallbetreuern.

Dienstag, 19. Dezember 2017

Rüstungsexportbericht 2017

Drittstaatenanteil bei über 90 Prozent
Redaktion: Bonn International Center for Conversion (BICC)
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) stellte am 18. Dezember 2017 in Berlin ihren Rüstungsexportbericht 2017 vor. Scharf kritisiert die GKKE Rüstungsexporte in die Golfregion. Vor dem Hintergrund der angestrebten Europäisierung der Rüstungsindustrie fordert sie auch eine Stärkung der Exportkontrolle auf EU-Ebene.