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Mittwoch, 19. Dezember 2018

Zu Unrecht in Haft

Deutscher Journalist in Venezuela
Redaktion: Reporter ohne Grenzen
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die sofortige Haftentlassung des deutschen Journalisten Billy Six, der seit dem 17. November 2018 in Caracas in einem Militärgefängnis sitzt. Dem freien Mitarbeiter der rechtskonservativen Publikationen Junge Freiheit und Deutschland-Magazin wird Spionage, Rebellion und das Verletzen von Sicherheitszonen vorgeworfen. Ihm drohen bis zu 28 Jahre Haft. Six wird sowohl der Kontakt zur Außenwelt als auch ein eigener ziviler Anwalt verwehrt.

Ist ja kein Jude!

von Heiko Wruck
KOMMENTAR
Da lehnt eine Waldorfschule in Berlin die Beschulung eines Kindes ab, weil dessen Vater im Berliner Abgeordnetenhaus für die AfD sitzt. So was nennt man Sippenhaft. Nicht die Ablehnung der Beschulung, sondern der Ablehnungsgrund ist der Skandal.

Sonntag, 16. Dezember 2018

Wenn man's ganz genau nimmt

von Heiko Wruck
KOLUMNE
Von afrikanischen Buschleuten und Amazonas-Indianern abgesehen haben die beste Ökobilanz nur noch Obdachlose. Sie fahren keine SUVs, ja nicht einmal Auto oder Fahrrad. Sie tragen ihre Kleidung, übrigens auch ihre Unterwäsche, unabhängig von jeder Mode – bis sie unrettbar zerschlissen ist und ihnen regelrecht vom Körper fällt.

Samstag, 15. Dezember 2018

Die letzte Meile zählt

von Heiko Wruck
KOLUMNE
Dieser Tage wird wieder viel über Nachhaltigkeit schwadroniert. Das passt ganz gut zu Weihnachten und bietet, wie das Christenfest auch, eine sentimentale Erlösungshoffnung. Kaufe vor Ort, lautet die Forderung, dann stärkst du Familien, sicherst Arbeitsplätze, schonst die Umwelt und verbrauchst weniger Ressourcen. So kann jeder Konsumbürger zum Heiland einer besseren Welt werden.

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Klimaflüchtling Kabeljau

Verlust von Laichgebieten vermutet
Redaktion: Alfred-Wegener-Institut
PRESSEMITTEILUNG
Bremerhaven/gc. Aktuelle Untersuchungen von AWI-Forschern zeigen, dass sich die Überlebenschancen für den Nachwuchs wichtiger Fischarten im Nordatlantik dramatisch verschlechtern, falls das 1,5°C Ziel des Pariser Klimaabkommens nicht erreicht wird. Bei unverminderter Erwärmung und Versauerung der Meere wären der Kabeljau und sein arktischer Verwandter –  der Polardorsch – gezwungen sich neue Lebensräume im Hohen Norden zu suchen. Ihre Bestände könnten schrumpfen.

Mehr Nandus in Mecklenburg

Ergebnisse der Nandu-Herbstzählung liegen vor
Redaktion: Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Die Nandu-Herbstzählung des Biosphärenreservats Schaalsee-Elbe hat im Vergleich zu der Frühjahrszählung im März 2018 einen deutlichen Anstieg der Population ergeben. Insgesamt wurden 566 Nandus gezählt, darunter 144 Altvögel, 294 Jungvögel (aus diesem Jahr) und 128 Tiere, deren Alter und Geschlecht nicht differenziert werden konnte. Als Ursache für den Anstieg wird die im Jahr 2018 außergewöhnlich warme und trockene Witterung vermutet.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Frauen besonders betroffen

Rente – geringe Ansprüche
Redaktion: Hans-Böckler-Stiftung
PRESSEMITTEILUNG
Düsseldorf/gc. 20 Prozent der Versicherten in der gesetzlichen Rentenversicherung haben trotz langjähriger Versicherungszeiten nur geringe Rentenansprüche, zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Veröffentlichung.*

Dienstag, 11. Dezember 2018

Kriegerische Konflikte 2018

Drei neue und sechs beendete
Redaktion: Universität Hamburg
PRESSEMITTEILUNG
Hamburg/gc. Die Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung zieht Bilanz für 2018. Die Zahl der kriegerischen Auseinandersetzungen ist danach weltweit ist 2018 zurückgegangen. Das geht aus Untersuchungen der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg hervor. Demnach wurden 2018 insgesamt 28 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die AKUF damit einen Rückgang von 31 auf 28 kriegerische Konflikte.

Veränderte Landnutzung

Mehr Bioplastik nicht zwingend mehr Klimaschutz
Redaktion: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Bioplastik wird gerne als umwelt- und klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen auf Erdölbasis vermarktet. Eine Analyse der Universität Bonn legt nun aber nahe, dass eine Umstellung auf pflanzenbasierte Kunststoffe weniger positiv wirken könnte als gedacht. So dürfte eine steigende Nutzung von Bioplastik den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen zunächst sogar erhöhen. Die Studie erscheint in den „Environmental Research Letters“, ist aber bereits online abrufbar.

Personalisierte Zahnmedizin

Das Potenzial nutzen
Redaktion: DGI
PRESSEMITTEILUNG
Pöcking/gc. Das Potenzial der personalisierten Medizin zeigt sich auch in der Zahnmedizin. Wie dieses genutzt werden kann, diskutierten  Zahnärzte auf dem 32. Kongress der DGI, der vom 29. November bis zum 1. Dezember 2018 in Wiesbaden stattfand. Mit dem Motto „Personalisierte Implantologie“ verknüpft ist die Frage „Implantologie für alle?“, die sich nicht nur auf Patienten, sondern auch auf die Behandler bezieht. Die Kongresspräsidenten Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz (Wiesbaden) und Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas (Mainz) erwarteten rund 1500 Teilnehmer aus über 10 Ländern.