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Montag, 17. Oktober 2011

Geheime Hausdurchsuchung

von Heiko Wruck
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Glosse 
Moderne Verbrechen erfordern moderne Ermittlungsmethoden. Als Straftaen noch überwiegend mit Axt, Schwert und Keule ausgeführt wurden, konnte auch adäquadt ermittelt werden. Adäquanz ist im Internet eine schwierige Sache. Das Web kennt keine Fingerabdrücke, keine Mordwaffen, keine Fußabdrücke – selbst Einbruchspuren sind Mangelware. Nur das Geheime des Verborgenen und die kriminelle Absicht sind geblieben – und der Schaden natürlich.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Bodenseeregion in Zahlen

Gemeinsamer Flyer der Bodensee-Anrainer erschienen
Redaktion: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
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Pressemitteilung
München/gc. Die Statistikämter der an den Bodensee angrenzenden Länder haben einen Flyer herausgegeben, der anhand von Schaubildern, Tabellen und Karten einen Überblick über die Entwicklung der Bodenseeregion in den Bereichen Bevölkerung, Wirtschaft und Tourismus gibt und die internationale Bodenseeregion als einen dynamischen Lebensund Wirtschaftsraum darstellt. Der Flyer sowie weiterführende umfangreichere Informationen können über das Internet (http://www.statistik-bodensee.org) abgerufen werden.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Besucherrekord im Schweriner Zoo

Eröffnung des neuen Humboldthauses
Redaktion: Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin
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Pressemitteilung
Schwerin/gc. Noch erledigen in der neuen Südamerikaanlage des Schweriner Zoos (www.zoo-schwerin.de) die Handwerker die letzten Arbeiten. Ab Montag, 10. Oktober 2011, werden die neuen Bewohner dann in das komfortable „Warmhaus“ umziehen.

Am Freitag,14. Oktober 2011,  feiert die illustere tierische Wohngemeinschaft aus Nasenbär, Krallenaffen, Reptilien, Faultieren und Amphibien dann gemeinsam mit Mitarbeitern des Zoos und Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft in der tropischen Oase ihre  Einweihungsparty.

Mit einem Investitionsvolumen von fast zwei Millionen Euro ist die Südamerikaanlage das größte Bauvorhaben in der Geschichte des Zoologischen Gartens. Das Humboldthaus wird mit einem großen Besucherraum auf zwei Ebenen zugänglich sein und den Zoo vor allem in der Winterzeit noch attraktiver machen. Die Bauphase dauerte zwei Jahre. Die Außenanlagen mit dem Humboldtpfad und einer Besucherbrücke sollen 2013 fertig gestellt werden.

„Der Zoo hat lange auf diese Investition hingearbeitet, mit der wir noch attraktiver für  Besucher und  insbesondere für Familien wird“, betont  Zoodirektorin Dr. Monika Häfner und zieht zugleich eine sehr positive Besucherbilanz. „Bis Ende September können wir für das laufende Jahr einen Zuwachs von 10.000 Gästen bilanzieren und auch der sonnige Oktoberauftakt hat uns mit 5000 Gästen an nur vier Tagen einen wahren Besucherrekord gebracht“, so Dr. Häfner.

Die insgesamt gute Besucherbilanz sei vor allem auf das Frühjahr zurückzuführen. Der am besten besuchte Monat war mit rund 24.000 Eintritten der April. Unter dem verregneten Sommer hatte indes auch der Zoo zu leiden. Im Juli und August konnten die Besucherzahlen des Vorjahres nicht erreicht werden. Allein im August kam es durch den Dauerregen zu einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr fast 3.000 Gästen.

„Umso glücklicher sind wir, dass wir mit dem Humboldthaus wetterunabhängiger werden. Hier können unsere Gäste  auch an kalten und regnerischen Tagen verweilen und exotische Tiere hautnah erleben.“

„Der Schweriner Zoo gehört genau wie das Schweriner Theater zur touristischen Infrastruktur der Landeshauptstadt und hat in unserer Stadt und im Umland eine große Fangemeinde“, macht Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow deutlich.

„Mit dem Bau des Humboldthauses steht im Schweriner Zoo ein Erlebnisraum für die Tiere und die Tierbeobachtung zur Verfügung, der in ganz Mecklenburg-Vorpommern seinesgleichen sucht.“

Trotz der angespannten Haushaltslage der Landeshauptstadt unterstützen wir den Zoo mit 970.000 Euro jährlich und helfen bei der Einwerbung von Fördermitteln für Bauvorhaben, so die Verwaltungschefin.

So fördert das Wirtschaftsministerium das Humboldthaus  mit 1,36 Mio. Euro.  Den Eigenanteil trägt die Landeshauptstadt Schwerin durch einen mehrjährigen Investitionskostenzuschuss. „In Zeiten knapper öffentlicher Kassen zeigt die Landeshauptstadt damit ihr Engagement für den Zoo als Stätte der sozialen Kommunikation und kulturellen Bildung.“

Fotostrecke aus dem Schweriner Zoo. Alle Fotos: Heiko Wruck

Bildunterschrift
Tiger im Schweriner Zoo. Foto: Heiko Wruck

Aussender:
Mareike Wolf
Landeshauptstadt Schwerin
Büro der Oberbürgermeisterin
Pressestelle
Am Packhof 2 - 6
19053 Schwerin
Tel.: 0385-54 51 0 13
Fax: 0385-54 51 0 09
mwolf@schwerin.de
http://www.schwerin.de/
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Dienstag, 4. Oktober 2011

Zwei von vier Finalisten von Rügen

Rohloff-Moden für hervorragende Leistungen geehrt
Redaktion: BVMW Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Stralsund/gc. Das BVMW-Mitglied Rohloff-Moden Binz und das Unternehmen FLZ Lauterbach wurden als Finalisten des „Großen Preises des Mittelstandes“ am 11. September 2010 in Magdeburg ausgezeichnet. Die beiden Unternehmen aus dem Landkreis Rügen setzten sich damit gegen weitere 150 Nominierte aus Meck­lenburg-Vorpommern durch.  Lediglich vier Finalisten und nur zwei Große Mittelstandpreise wurden insgesamt vergeben.

Montag, 3. Oktober 2011

Pro Haushalt 2,03 Personen

2010: In fast jedem dritten Haushalt leben Senioren
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
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Pressemitteilung
Wiesbaden/gc. Im Jahr 2010 lebte in 30 % der 40,3 Millionen Privathaushalte in Deutschland nach aktuellen Ergebnissen des Mikrozensus mindestens eine Person im Seniorenalter ab 65 Jahren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober 2011 weiter mitteilt, betrug der Anteil der Seniorenhaushalte vor rund 20 Jahren (1991) lediglich 26 %.

Montag, 26. September 2011

Vorsicht, nicht essbar!

Warnung vor Listerien in Antipasti gefüllt mit Frischkäse
Redaktion: Momeni Feinkost
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Pressemitteilung
Ammerbuch/gc. „In unseren Produkten Minipaprika gefüllt mit Frischkäse, Rote Peperoni gefüllte mit Frischkäse, grüne Peperoni mit Frischkäse wurden bei internen Kontrollen Listerien (Listeria monocytogenes) festgestellt. Es wird dringend vom Verzehr dieses Produkts abgeraten. Bitte vernichten Sie vorsorglich noch vorhandene Ware.

Sonntag, 25. September 2011

Wir wollen Fairness, keine Almosen

Indische Handwerker suchen Partner und Kunden 
von Heiko Wruck
BERICHT
Schwerin/gc. Eine-Welt-Läden sind im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit mit einem caritativen Image behaftet. Das hat rund 40 Jahre lang gut funktioniert. Zahlreiche Fairtrade-Produkte aus dem Lebensmittelbereich fanden über diese Läden ihren Weg in die Supermarktregale. Heute ist das Fairtrade-Siegel zur Marke geworden.

Sonntag, 4. September 2011

In Würde sterben in Brandenburg

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen
Redaktion: Brandenburgisches Verbraucherschutzministerium
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Pressemitteilung
Potsdam/gc. Der demografische Alterungsprozess bringt große soziale, politische, ökonomische, kulturelle und ethische Herausforderungen mit sich. Die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen ist eine Aufgabe in diesem Prozess. Vor knapp einem Jahr wurde in Berlin die bundesweite „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ vorgestellt. Aus diesem Anlass führt die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit dem Brandenburger Gesundheitsministerium am 7. September 2011 um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „In Würde sterben - Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Brandenburg“ durch.

Freitag, 19. August 2011

Tödliches Draufgängertum

Jungen werden immer früher geschlechtsreif
Redaktion: Max-Planck-Institut, Joshua R. Goldstein
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Pressemitteilung
Rostock/gc. Es wurde ein Jahrhunderttrend nachgewiesen, Jungen werden immer früher geschlechtsreif, aber deren Lebensphase zwischen körperlichem und sozialem Erwachsenwerden verlängert sich. Jungen werden immer früher körperlich erwachsen. Seit mindestens Mitte des 18. Jahrhunderts ist das Alter ihrer Geschlechtsreife um etwa 2,5 Monate pro Jahrzehnt gefallen. Diesen bisher schwer belegbaren Trend wies Joshua Goldstein, Direktor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock (MPIDR), nun mittels Sterblichkeitsdaten nach. Damit scheint auch für Jungen zu gelten, was für Mädchen bereits bekannt war: Der Zeitraum, in dem junge Menschen zwar geschlechtsreif, aber sozial gesehen noch nicht erwachsen sind, wird immer länger.

Dienstag, 19. Juli 2011

The next Hype

von Heiko Wruck
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Glosse 
Die Verschmelzung von virtueller und realer Welt bietet ein gigantisches Spaßpotenzial. So ist es jetzt einem jugendlichen Hacker gelungen, Opa sekundengenau zum Wasserlassen zu bewegen. Gleich morgens um 7 Uhr nach dem Aufstehen. Nochmal um 8 Uhr nach dem Frühstück, aber auch im Bus, in der Rentenstelle oder bei Opas geliebtem Tanztee.

Freitag, 27. Mai 2011

Maßgeschneidert auf Zielgruppe

Interfax-Ukraine - deutschsprachiges Business-Weekly
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Bericht
Zürich/gc. Die nichtstaatliche Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine bietet neu ein deutschsprachiges Business-Weekly an mit Topthemen aus der Ukraine - von Politik über makroökonomische Daten bis zur Übersicht der Finanz- und Handelsmärkte. Interfax ist ursprünglich eine russische Nachrichtenagentur, die 1989 gegründet wurde. Die nichtstaatliche Nachrichtenagentur gehört zur Interfax Information Service Group, zu der weltweit rund 30 nationale und regionale Agenturen mit rund 1000 Journalisten gehören. Unter anderen Interfax-Ukraine, die in Ukrainisch, Russisch und Englisch publiziert – und neu in Deutsch.

Montag, 23. Mai 2011

Die 68er kommen ins Heim

Die Pflegelandschaft wird sich stark verändern
von Jürgen Rathje
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Kolumne
Schwerin/gc. So langsam kommen die einstigen Revoluzzer in die Jahre. Die 68er werden schon bald in die Alten- und Pflegeheime einziehen und dort die Kriegsgeneration peu a peu ersetzen. Mit diesem Wechsel wird auch ein neues Bewusstsein in die Einrichtungen einziehen, das wiederum Beschäftigte und Management sozialer Einrichtungen zum Umdenken zwingt.

Die 68er werden ihr Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe sehr viel vehementer einfordern als die Generation ihrer obrigkeitshörigen Eltern. Selbstbestimmung und eine sehr viel stärkere Teilhabe am Leben außerhalb der Einrichtungen werden die Pflegelandschaft stark verändern.

Montag, 18. April 2011

Die Heilwirkung natürlicher Klänge

Der mebra®Schallwandler von Rudolf Mechow
Redaktion: Baltic Pflege- und Ver­waltungsmanagement GmbH
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Pressemitteilung
Schwerin/gc. Die Baltic GmbH in Schwerin hat ein Schallwandlersystem im Programm, das nicht im Angebot herkömmlicher Elektronikhändlern zu finden ist. Der mebra®Schallwandler kann sowohl erfolgreich bei der Linderung von Hörbeeinträchtigungen (Naturschalltherapie) als auch für Musikgenuss in höchster Qualität verwendet werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen akustischen Geräten setzt der Schallwandler von Mechow konsequent auf die natürliche Ausbreitung von Schall – mittels eines holographischen Raumklangs.

Sonntag, 17. April 2011

Von Barnaul nach Stuttgart

Ein paar tausend Kilometer für eine Bewerbung
von Constanze Jantsch
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Reportage 
Barnaul/gc. Ich sitze inmitten meiner mitgebrachten Schätze (Schokolade, Gummitiere, Drogerieartikel) bei geräucherten Käsefäden und Schwarztee (dazu gehört eigentlich Bier) und will nun von meinem Aufenthalt in Deutschland berichten. Schon alleine die Fliegerei wäre einen Extrabericht wert. Ich habe meine Flüge ja im Internet gebucht und als Sitzplatzwunsch Fenster angegeben. Dann saß ich natürlich jedes Mal auf dem Hinflug im Gang.





Sonntag, 27. März 2011

Alles GugusDada?

10.000 Dollar für ein Kind namens „Dada“ in Russland
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Bericht



Zürich/gc. Das Schweizer Künstlerduo Com&Com zahlt 10′000 Dollar an russische Eltern, die ihr Kind „Dada“ taufen. Die Aktion GUGUSDADA wurde am 11. März 2011 in Moskau präsentiert, ist aber heute schon eines der meist diskutierten Projekte der 4. Moskauer Biennale für zeitgenössische Kunst, die im Herbst 2011 stattfindet. Alles GugusDada, oder wie?

Samstag, 26. März 2011

Ein lokal begrenztes Problem

von Heiko Wruck
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Glosse 
Der Verband deutscher Kernkraftbefürworter und der Bundesverband der Betreiber  deutscher Atomkraftwerke wollen bereits ab dem 1. April  ihre Verbandsmitglieder, Lobbyisten und Finanziers dauerhaft im Katastrophenkernkraftwerk Fukushima einsetzen.

Mittwoch, 23. März 2011

In der Schweiz eröffnet

Representative Office der Vnesheconombank VEB
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Bericht 
Zürich/gc. Die staatliche Vnesheconombank VEB hat in Zürich ein Representative Office für die Schweiz eröffnet. Als Bank für Außenwirtschaft verwaltet die Vnesheconombank VEB die Auslandsschulden der Russischen Föderation sowie die Mittel der russischen staatlichen Rentenversicherungsanstalt. Darüber hinaus fördert die Vneshekonombank die internationale Wettbewerbsfähigkeit der russischen Wirtschaft, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Samstag, 12. März 2011

Foto-Downloads

Die auf dieser Seite angebotenen Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und in allen Medien zu allein (!) redaktionellen Zwecken kostenfrei weiterverbreitet werden. In jedem Fall ist die Fotourheberschaft in der betreffenden Veröffentlichung anzuzeigen.






Donnerstag, 10. März 2011

Austausch am Horn von Afrika

Kooperation: Äthiopische Mekelle und Universität Jena
Redaktion: Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Pressemitteilung
Jena/gc. Die Wiege der Menschheit stand in Afrika. Hier hat der moderne Mensch seine evolutionären Wurzeln, hier begann seine kulturelle Entwicklung und von hier aus besiedelten Menschen einst die ganze Erde. Viele Jahrtausende später – in der Antike – war der schwarze Kontinent dann das Ziel zahlreicher Einwanderer.

Freitag, 25. Februar 2011

Durchweg integer

von Heiko Wruck
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Glosse
Gott lob führen wir in Afghanistan Krieg. Da kann es unser aller geliebter Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gar nicht verstehen, dass, wenn wie gerade wieder in dieser Woche am Hinduschkusch schon aufrecht für Deutschland gestorben wird, er medial nur als »Doktor Plagiat« wahrgenommen wird. Gibt es denn nichts Wichtigeres?

Dienstag, 22. Februar 2011

Es ist doch nur ein Titel

von Heiko Wruck
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Glosse 
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg beugte sich dem Druck und gibt seinen Doktortitel zurück. Warum? Es ist doch gar nichts passiert!


 

Samstag, 12. Februar 2011

Es ist nur Kleingeld

von Heiko Wruck
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Glosse 
Kommunen können eigentlich gar keine finanziellen Schwierigkeiten haben. Dafür sorgen schon die nicht genutzten, aber bezahlten Parkzeiten. Eine Stunde Parken kostet etwa einen Euro. Wer also nur zehn Minuten früher den Parkplatz frei macht, schenkt der Kommune 16,66 Cent.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Ägyptenurlauber, nur die Ruhe

von Heiko Wruck
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Glosse 
Ägyptens heutiger Pharao kam 1981 an die Macht, weil sein Vorgänger Anwar as-Sadat aus dem Amt geschossen wurde.

 
 

Montag, 7. Februar 2011

Kostenlos zu haben

Checkliste zu Journalistenschulen erschienen
Redaktion: Deutscher Journalistenverband
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Pressemitteilung
Bonn/gc. Speziell an Journalistenschüler richtet sich die neue Checkliste „Ausbildung an Journalistenschulen“, die der Deutsche Journalistenverband (DJV) aufgelegt hat.

Freitag, 4. Februar 2011

Was taugt Ihr Logo?

Anforderungen an ein Firmensignet
Redaktion: Heiko Wruck
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Ratgeber
Lassahn/gc. Sind Sie sich eigentlich sicher, ob Sie wirklich ein Logo haben? Vielleicht ist’s ja nur ein buntes Bildchen oder bestenfalls ein Blickfang. Und für die Kritiker: Der German Circle hat nur einen Blickfang. Mehr nicht. Welche Eigenschaften sollte ein richtiges Logo haben? Zuerst werden drei Arten von Logos unterschieden: das Text-Logo, das Grafik-Logo und das Text-Grafik-Logo.

Freitag, 21. Januar 2011

Andrei Kurkow

In zwei Heimaten ein fremder Autor
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Bericht
Zürich/gc. Andrei Kurkow beschreibt seit seinem Erstling „Picknick auf dem Eis“ die postsowjetische Gesellschaft. Damals stellte Kurkow seinem Anti-Helden einen Pinguin zur Seite, als Analogie für die kollektiven Sowjetmenschen „in einem neuen Land“. Andrei Kurkow selbst ist genau das Gegenteil: ein ewiger Reisender zwischen den Welten.

Montag, 10. Januar 2011

Hauptsache, es schmeckt

von Heiko Wruck
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Glosse 
Ganz Deutschland regt sich über Dioxin-Eier auf. So ein Quatsch.  Wer keine Dioxin-Eier möchte, kann doch ganz bequem auf Methylquecksilber-Fisch ausweichen.

 

Freitag, 26. November 2010

Deutsch lernen in der schlimmsten Sowjetzeit

Nachruf auf Swetlana Geier – ein Leben für Dostojewski
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Bericht
Zürich/gc. Die Dostojewski-Übersetzerin Swetlana Geier ist mit 87 Jahren verstorben. Die 1923 in Kiew geborene Swetlana Geier galt als eine der bedeutendsten Übersetzerinnen russischer Literatur ins Deutsche und setzte dabei mit ihren Dostojewski-Übersetzungen einen neuen Standard. Ein Nachruf auf die Grande Dame der Übersetzung.

Sonntag, 21. November 2010

Wenn das Klo zur Festung wird

Havarie mit Happy End in der eigenen Wohnung
von Constanze Jantsch
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Reportage 
Barnaul/gc. Dieser Sonntag, 21. November 2010, im sibirischen Barnaul ist einer dieser Sonntage, die ich nicht so schnell vergessen werde. Denn dieser Sonntag hat diese unvergleichlich russische Komponente, die das Leben in Russland erst l(i)ebenswert macht.

Montag, 18. Oktober 2010

Medwedew und Putin

Tandemokratie in Russland
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Bericht
Zürich/gc. Seit dem 7. Mai 2008 wird Russland von Präsident Dmitri Medwedew und Ministerpräsident Wladimir Putin in einer Tandemokratie regiert. Die für Russland neue Tandemokratie widerspricht der jahrhundertelangen russischen Tradition des Monozentrismus der Macht. Wie ist diese Regierungsform mit zwei gleichberechtigten Entscheidungszentren entstanden?


Mittwoch, 13. Oktober 2010

Entstalinisierung des Bewusstseins

Russischer Präsident mit neuem Menschenrechtsberater
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Bericht
Zürich/gc.  Der Journalist Michail Fedotow wurde am 12. Oktober 2010 vom russischen Präsidenten Dmitri Medwedew zu dessen Berater sowie zum Vorsitzenden des Menschenrechtsrats beim Präsidenten ernannt. Fedotow war in der Jelzin-Ära 1990 bis 1992 Medienminister und später Russlands UNESCO-Botschafter. Von 1989 bis zu seiner Wahl zum Vorsitzenden des Menschenrechtsrats am 12. Oktober 2010 arbeitete Michail Fedotow als Sekretär der Russischen Journalisten-Union.

Dienstag, 5. Oktober 2010

MV soll Elektromobil-Land werden

7. Internationale Konferenz für Alternative Mobilität
Redaktion: BVMW Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Wietow/gc. Am 6. September 2010 fand im Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern in Wietow bereits die 7. Internationale Konferenz für Alternative Mobilität statt. Und zum fünften Mal gehörte der BVMW zu den Mitorganisatoren. Wieder waren hervorragende Referenten zu höchst interessanten Themen zugegen – beispielsweise Dr. Ingrid Wagner von EUROSOLAR Österreich, Eduard Stolz aus der Schweiz, Michael Wolfhechel aus Dänemark und Dr. Victor Vasiljevich Elistratov aus Russland.

Dienstag, 28. September 2010

Kalt, grau, schön

Im sibirischen Barnaul ist alles etwas anders
von Constanze Jantsch
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Reportage
Barnaul/gc. Es ist Freitag, der 3. September 2010, 7 Uhr, 6 Grad über Null im sibirischen Barnaul. Statt vom Mann meiner Chefin – wie konnte es auch anders sein – werde ich von einem seiner Kollegen abgeholt. Die Chefin entschuldigt sich später tausendmal, aber ich bin an so was bereits gewöhnt. Einer kommt immer! Es ist das erste Mal, dass ich über ein Rollfeld gelaufen bin, weil unsere Maschine die einzige weit und breit ist.

Montag, 13. September 2010

Erfolgsgeschichte mit Turbulenzen

Aeroflot - zuverlässigste Fluggesellschaft
Redaktion: Jens Flottau / maiak.info
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Bericht
Zürich/gc. Aeroflot ist als größte und zuverlässigste Fluggesellschaft in Russland seit 2006 in der weltweiten Skyteam-Allianz mit Air France-KLM und Delta. Dabei drohte der ehemals größten Fluggesellschaft der Welt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 noch das Grounding.
 
 
 
 

Samstag, 11. September 2010

Die etwas andere jüdische Lobby

Konstruktive Kritik an Regierung in Jerusalem erlaubt
Redaktion: U.S.-Korrespondent Renzo Ruf

Washington/gc. Eine Mehrheit der amerikanischen Juden unterstützt gemäß Meinungsumfragen eine Zweistaatenlösung für Israel und Palästina. Nun gibt es in Washington auch eine Lobby-Organisation, die unter den amerikanischen Politikern den Weg für eine solche Verständigung ebnen will. Eindrücke vom ersten Kongress von J Street.

Sonntag, 29. August 2010

Sotschi 2014

Olympische Winterspiele der digitalen Generation
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Zürich/gc. Die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi haben erstmalig in der Geschichte des IOC eine Internetadresse als Logo, die Domain sochi.ru . Internationale Fachleute schildern die Wortmarke sochi.ru als „sehr russisches Logo, wuchtig und gepolstert wie ein Eishockeytorhüter”. Vor allem aber loben sie, dass mit dem Logo erstmals die digitale Generation angesprochen wird: Die Internetadresse sochi.ru fördere einen offenen Dialog zwischen den Nationen und Fans.

Freitag, 27. August 2010

Verlegerin Irina Samochina

Eine mutige Frau in der russischen Provinz
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Zürich/gc.  Irina Samochina ist eine der erfolgreichsten unabhängigen Verlegerinnen in Russland. Die Redaktion ihrer kritischen Wochenzeitung »Krestjanin« hat eine eigene Rechercheabteilung, die lokalen Autoritäten in Rostow »auf den Zehen steht«. Es ist für Russland ungewöhnlich, dass eine unabhängige Druckerei in der Provinz vierzig Blätter mit einer Million Gesamtauflage druckt, vom alternativen Gesundheitsmagazin bis zur kritischen Wochenzeitung. Es ist für Russland ungewöhnlich, dass diese unabhängige Wochenzeitung mit dem Namen »Krestjanin« eine eigene Rechercheabteilung hat, die Woche für Woche den lokalen Autoritäten dort auf den Zehen steht, wo es weh tut.

Fotorecht für Fotografen

Fotorechte
Verwertungsrechte
Nachahmungsrechte

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Lange unterschätzt

Deutschland beschließt neues Lateinamerika-Konzept
Redaktion: BVMW Brasilien
PRESSEMITTEILUNG
Sao Paulo/gc/pm. Deutschland will die Beziehungen zu Lateinamerika und der Karibik auf eine neue Grundlage stellen. Dazu beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch, 4. August 2010, unter Leitung von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ein neues Lateinamerika-Konzept.

Montag, 16. August 2010

In der Hitze des Waldes

Website visualisiert Infos über russische Waldbrände
Redaktion: Jürg Vollmer / maiak.info
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Zürich/gc.  In den Wald- und Torfbränden in Russland greifen Internetnutzer zur Selbsthilfe: Russian-Fires.ru heisst die erste russische Website, die Informationen über die Brände sammelt, bündelt und auf Landkarten visualisiert. Nach dem so genannten Ushahidi-Prinzip erhalten professionelle und freiwillige Helfer einen Überblick, wo bei den Wald- und Torfbränden in Russland Hilfsmittel, Logistik, Kleidung, Nahrung und Wohnraum fehlen. Fotos aus dem Brandgebiet (in Russisch kommentiert) finden Sie hier .

Montag, 17. Mai 2010

Taxi, bitte!

Müde und trotzdem nicht über den Tisch gezogen
von Constanze Jantsch
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Reportage
Moskau/gc. Die letzte Metro fährt in Moskau um 1 Uhr nachts. Weiter geht es erst wieder um halb 6 Uhr morgens. Wer also um 4 Uhr eine Party verlässt, sollte vorher wissen, wie er nach Hause kommt.

Samstag, 3. April 2010

Die andere Sicht

20.000 Besucher beim Audi Festival of German Films
Redaktion: Goethe-Institut Deutschland
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Pressemitteilung 
Berlin/gc/pm. 20.000 Besucher kamen 2009 zum „Audi Festival of German Films“. 2010 soll dieser Erfolg fortgeschrieben werden: „German Currents“ zeigt die besten deutschen Filmproduktionen des letzten Jahres, „Culinary Comedies“ dreht sich um alles, was schmeckt, und „Berlin Based“ geht den Dingen auf den Grund, die die Menschen in Berlin bewegen (Sydney, Melbourne, Perth, Brisbane, Adelaide 21. April bis 9. Mai 2010).

Montag, 22. März 2010

Unter Russen

Irkutsk: Frische Luft bei minus 21 Grad Celsius
von Constanze Jantsch
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Reportage
Dabel/gc. Mein neuestes Russlandabenteuer führte mich als Reisebegleiterin nach Sibirien. 10 Tage ging es mit russischem Reiseguide und deutscher Reisegruppe bei einer Eiswanderung über den Baikalsee. Schon der Anflug auf Moskau lässt ein Heimatgefühl in mir aufkommen. Doch heute heißt mein Ziel nicht Moskau, sondern Irkutsk. Am Flughafen Domodedovo warte ich auf mein in Deutschland aufgegebenes Gepäck um dann schnell in den vorderen Teil des Flughafengebäudes zu eilen, dort, wo die innerrussischen Flüge abgefertigt werden. Einchecken bei einer russischen Airline, benannt nach dem Fluss, der Europa und Asien voneinander trennt. Bevor ich wartend am Gate Platz nehmen darf, fordert mich einmal mehr die russische Leibesvisitation. Mitleidig belächelt mich der russische Angestellte als ich ihm meine drei Kisten voll gepackt mit Tagesrucksack, riesiger Outdoorjacke und schwerstem Schuhwerk entgegenstrecke. Es geht eben nicht ans Meer nach Griechenland ... Nach der aufreibenden Eincheckerei verschlägt es mich auf das WC.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Umzug im Regen

Mit westlicher Mentalität kann man verzweifeln
von Constanze Jantsch
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Bericht
Moskau/gc. „Im Umziehen hast du ja schon Erfahrung.“ Dieser Satz stammt von meiner Mutter und ich hätte ihn nicht besser auf den Punkt bringen können. Vor meiner Ankunft in Moskau hatte ich das Angebot bei meiner Freundin zu wohnen, die sich mit ihrer Schwester eine eigene Wohnung teilt. Ich hatte ein gutes Gefühl bei der Sache und nahm an. Vor einer Woche erfuhr ich von einer gemeinsamen Freundin per Telefon, dass ich bitte bis Anfang nächsten Monat das Zimmer räumen soll.

Sonntag, 27. September 2009

Anständiges Essen und Kontakte

Ein echter Rembrandt in einer Privatwohnung
von Constanze Jantsch
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Reportage
Moskau/gc. So langsam zieht in Moskau der Herbst ein. Es hat nun schon mal 9 Grad. 14, so wie heute, sind dann schon etwas angenehmer. Die Tage vergehen wie im Flug. Irgendwas ist immer und irgendwen hat man auch immer zu treffen. Bei Igor in der Baufirma gab es zuletzt ein Glas selbstgemachte Blaubeermarmelade für mich - als Dankeschön für das Glas, das ich ihm geschenkt habe. Er erzählte mir, dass sein Kollege bei einem Kunden zu Hause war. Und was hing da? Genau, haben wir alle. Ein echter Rembrandt! Schön, nicht wahr?

Montag, 31. August 2009

Kein Volksvertreter ließ sich sehen

Windkraftgegner machen mobil
von Otto Braesemann
Leserpost
Redefin/gc.  Als Mitglied der Bürgerinitiative »Gegenwind aus der Region«  begrüße ich selbstverständlich die Aktivitäten der Bürger aus Groß Krams. Mit der Durchführung der Mahnwache haben sie ein deutliches Zeichen gegen den geplanten Windpark und für ihre (unsere) Interessen gesetzt.

Dienstag, 25. August 2009

Männer in die Pflege

Möchten Pflegekräfte gepflegt werden, wo sie arbeiten?
von Jürgen Rathje
KOLUMNE
Wenn sich die Prognosen der Bevölkerungsforscher bewahrheiten, werden im Jahr 2050 dreimal soviele 80-Jährige in Deutschland leben wie heute. Das ist gut, denn diese Steigerung mag als Indiz für eine noch höhere durchschnittliche Lebenserwartung gelten. Allerdings gibt es auch hier eine Kehrseite der Medaille. Bleibt die Geburtenrate auf heutigem Niveau oder sinkt sie gar weiter, wird sich der jetzt schon vorhandene Notstand an qualifiziertem Pflegefachpersonal weiter verschärfen. Zwei Aspekte sind hierbei von besonderem Interesse. Bei ambulanten und stationären Pflegekräften liegt der Frauenanteil heute bei über 80 Prozent. Altenpflegekräfte arbeiten im Durchschnitt 8,4 Jahre in ihrem Beruf. Pflegekräfte in Krankenhäusern sind im Durschnitt nur 3,7 Jahre dabei.

Montag, 24. August 2009

Intelligente Kleidung

Informationen über Sprach- und Gestenerkennung 
Redaktion: Gunnar Sohn
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Bremen/gc/www.ne-na.de. Minicomputer, die in Kleidung, Brillen oder Armbanduhren integriert sind, sollen Menschen im Privat- und Berufsleben das Leben erleichtern. So genannte „wearble computers“ könnten beispielsweise Ärzten zeitraubende Dokumentationsarbeiten abnehmen oder Techniker bei Wartungsarbeiten unterstützen.

Mittwoch, 1. April 2009

Moskau: Wohnen oder leben

Nachts werkeln die Handwerker
von Constanze Jantsch
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Reportage
Moskau/gc. Die Verbesserung der eigenen Wohnsituation ist ein triftiger Grund, umzuziehen. Innerhalb von 6 Monaten habe ich es geschafft, das Sagenhafte dreimal zu glauben oder mir einzureden. Beim vierten Mal hat es endlich geklappt, ohne Selbstbetrug.


Mittwoch, 4. Februar 2009

Die Bahn bombt!

von Heiko Wruck
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Glosse 
Präsident Obama hat ja vor, den Schandfleck Guantanamo wieder reinzuwaschen. Das bringt unter anderem auch die deutschen Politiker in arge Bedrängnis. Wohin, um Allahs willen, mit den unschuldig Inhaftierten? Ich meine, bei den wirklichen Terroristen (gibt’s da überhaupt welche) ist das nicht die Frage.
 

Samstag, 31. Januar 2009

Leben in Moskau

Der Alltag in der russischen Hauptstadt ist kräftezehrend
von Constanze Jantsch
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Bericht
Moskau/gc. Nachdem ich die freien Tage nach meiner Weisheitszahnoperation Ende Dezember 2008 zur Genesung genutzt habe, ist nun auch der Januar in gewohnter Moskauer Manier an mir vorbeigezogen. Nun ja, vielleicht ist „gewohntes Tempo“ zu viel des Guten, denn man hat hier den Winterschlaf ausgeschrieben, der sich bis Ende Februar halten soll.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Am Golf von Mecklenburg-Vorpommern

von Heiko Wruck
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Glosse 
Sicher, die Wüste lebt. Das kann man von Mecklenburg-Vorpommern nur noch partiell sagen. Aber das Land hat auch Chancen. Ich sage nur Dubai. Wenn erst der Golf von Mecklenburg-Vorpommern, der die Ostsee erwärmt,  entdeckt wird, werden die Touris massenhaft aus den Hochburgen krauchen. Da werden aber die Scheichs heulen.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Schenken Sie eine Niere

von Heiko Wruck
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Glosse 
Sie brauchen nicht auf die Kanzlerin zu hören, wenn sie sagt, dass 2009 hart für die Deutschen wird. Hier ein paar Tipps: Legen Sie Ihr Vermögen in Bundeswehrobjekten und Rüstungsbetrieben an. Kriegsgerät und Munition werden langfristig nachgefragt. Das bestätigt auch die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE).

Donnerstag, 28. August 2008

Individualisten haben keine Lobby

Kulturschaffende sind zu sehr Einzelkämpfer
von Peter Möller
Leserpost
Rastow/gc. Betrachtet man das Landestourismuskonzept Mecklenburg-Vorpommerns, so steht dort eindeutig, dass Kultur,Natur, Wissenschaft, Bildung und Wellness zu den Wirtschaftsfaktoren unseres Landesgehören (sollen).

Montag, 18. August 2008

Terrorzelle ausgehoben

von Heiko Wruck
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Glosse
Seit Terroristen nicht mehr mit Kopfkissen auf ihren Pistolen schlafen, sind sie deutlich schwerer ausfindig zu machen. Umso beeindruckender ist daher der Erfolg zu bewerten, der nun auch den Nordosten der Bundesrepublik weltweit in die Schlagzeilen bringt. Mitarbeitern des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern ist jetzt – in unserem Bundesland (!) – ein großer Schlag gegen die internationale Terroristenszene gelungen.

Sonntag, 17. August 2008

Werbeverbot umstritten

von Heiko Wruck
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Glosse
Kurz vor der Schweriner Oberbürgermeisterwahl 2008 hat das Schweriner Stadtparlament einen höchst umstrittenen Beschluss gefasst. Danach dürfen eine Woche vor dem Wahltermin keine Werbeplakate, Werbesports in Radio und Fernsehen sowie keinerlei Werbeanzeigen veröffentlicht werden.


Mittwoch, 30. Juli 2008

Genießen Sie die Show

von Heiko Wruck
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Glosse
Der Archetyp des modernen Chefs trägt noch heute jene cholerischen Züge, die bereits seine Vorfahren einst zu Leittieren machten. Heute sind Chefs allerdings ausdrucksstärker. Sie unterscheiden sich in Pantomimen, Schauspieler, Skiläufer, Skispringer, Tenöre und singende Tänzer. Der Pantomime, die leichteste neurologische Störung, zeigt sich mit gekonnt dargestellter Atemnot. Kaum hörbar, aber stets mit leicht zitternder Unterlippe, wird Luft gesogen.

Sonntag, 20. Juli 2008

Was wurde Jesus ins Ohr geflüstert?

von Heiko Wruck
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Glosse
Liebe Leser, in Ihrem letzten Seminar „Wie steinige ich richtig?“ fragten wir Sie, warum man immer einen deutlichen Abstand zum Steinigungsopfer einhalten sollte? Die richtige Antwort lautet: „Weil das Steinigungsopfer ein ansteckende Krankheit haben könnte.“


Donnerstag, 22. Mai 2008

Preis des Fortschritts

von Heiko Wruck
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Glosse
In Dublin hat in der vergangenen Woche (21/2008) wieder einmal eine internationale Konferenz begonnen, die ein mögliches Verbot so genannter Streubomben auf den Weg bringen soll. Schon der Ort - das irische Dublin - war schlecht gewählt – Belfast hat eine deutlich bombastischere Tradition. Vielleicht waren gerade deswegen die maßgeblichen Herstellerländer von Streubomben – USA, Russland, China, Indien und Pakistan –nicht auf dieser Konferenz zu finden? 

Mittwoch, 30. April 2008

Alles kommt wieder

von Heiko Wruck
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Glosse
Eigentlich besteht das ganze Leben nur aus Wiederholungen. So ist es für einen Zweijährigen durchaus eine Leistung, sich einmal nicht in die Hose gemacht zu haben. Das zu erlenen, ja regelrecht zu trainieren, ist eine große Herausforderung. Entsprechend positiv reagieren Eltern und Verwandte, wenn sie nicht mit dem stinkenden Bündel konfrontiert werden.

Freitag, 28. März 2008

Olympia boykottieren?

von Heiko Wruck
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Glosse
Wegen der dramatischen Menschrechtsverletzungen in China werden nun in Deutschland und im Rest der zivilisierten Welt Überlegungen laut, die Olympischen Spiele boykottieren zu wollen. Wer kommt denn bitte auf so einen Quatsch? Da könnten wir ja auch aufhören, Schokoriegel zu verputzen, nur weil jedes Jahr weltweit ein paar Zehntausend Leute verhungern.

Donnerstag, 27. März 2008

Bestenfalls ein Versuch

Wertmaßstäbe unserer Nation müssen sichbar bleiben
von Roland Masche
Leserpost
Schwerin/gc. ... Sie luden mich ein, Ihr Internetportal zu besuchen. Der Einladung bin ich gerne nachgekommen.

Sonntag, 9. März 2008

Was der Friedhofsgärtner können muss

von Heiko Wruck
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Glosse
Wir machen immer so ein Gewese um die Bildung. PISA, Sitzenbleiber, Hausaufgaben, Abi in nur zwei statt drei Jahren. Vorschulische Bildung ... Deutschland muss seinen Vorsprung als Hochtechnologieland ausbauen. Wir müssen bessere und mehr Dienstleistungen als der Rest der Welt erbringen. Wir müssen cleverer sein ... Wozu das alles?

Samstag, 23. Februar 2008

Nicht das Geld, der Mensch ist wichtig

Fachkräftemangel fordert neue Überlegungen
von Jürgen Rathje
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Kolumne
Schwerin/gc. Politik und Wirtschaft sitzen auch in Mecklenburg-Vorpommern vor einem beindicken Problem. Der vor vielen Jahren angekündigte Fachkräftemangel ist längst Realität geworden, und er beginnt erst, zu wirken. Die Ursachen für den Fachkräftemangel sind vielfältig. Zuerst ist zu nennen, dass die von vielen Funktionären in Wirtschaft und Politik gepriesene Dienstleistungsgesellschaft nicht auffangen kann, was die Industriegesellschaft freigesetzt hat. Von 1990 bis heute setzt sich der Trend der Profitmaximierung fort, die personalintensiven Fertigungsstrecken lieber in Billiglohnländer zu verlagern als sie am eigenen Standort zu halten. Ein simples Beispiel, wie sehr dieses Denken selbst in kleinste Einheiten vorgedrungen ist. 

Samstag, 29. September 2007

www.schaeuble.brd

von Heiko Wruck
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Glosse
Weil bis 5 nach 12 weltweit alle Geheimdienste von den aktuellen Geschehnissen so gar keine Ahnung haben, ist zumindest die Bundesregierung zu dem Entschluss gekommen, diesen unhaltbaren Zustand endlich aufzuheben. Gründe gab’s genug. Die DDR brach 1989 völlig unerwartet zusammen. Am 11. September 2001 stürzten zwei große Türme in den USA ein. Niemand weiß, wo sich Bin Laden seit mindestens sechs Jahren versteckt. Selbst das Fernsehprogramm für den nächsten Tag ist ungewiss, und weiß der Fuchs, ob Elvis wirklich tot ist? Das sind unhaltbare Zustände, die die Sicherheit des Landes gefährden.

Mittwoch, 19. September 2007

Kultur ist die Grundlage von Fremdenfeindlichkeit

von Heiko Wruck
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Glosse
Wer die Kultur fördert, schädigt vorsätzlich die Gemeinschaft. Wir haben wirklich wichtigere Dinge zu erledigen, als ein Staatstheater, das Staatliche Museum, den Zoo, die Sport- und Kongresshalle oder all die vielen Nachbarschaftstreffs, Jugendzentren, Begegnungsstätten, Heimatstuben, Sportvereine und weiß der Fuchs, was noch zu erhalten. Da gibt es einen Zusammenhang, der nirgends offen angesprochen wird.

Donnerstag, 2. August 2007

Ohne klaren Kurs

von Heiko Wruck
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Glosse
Junge Menschen haben es heute schwerer als ihre Eltern, eine Lehrstelle oder gar einen Beruf zu finden. In Sachen Berufswahl warnten einst die Mütter: „Liebe macht blind, mein Kind!“ „Onanieren zerstört dein Hirn“, warnten besorgte Väter. Klar, dass fast jeder junge Mensch Optiker oder Altenpfleger werden wollte. Heute ist die Argumentationslage weitläufiger. Allein durch die Globalisierung entstehen beinahe jeden Tag neue Jobangebote.

Studiere ich erst 8 Semester Medizin, ehe ich den Taxischein mache oder gehe ich gleich zu Burger King? Auch sprachausgebildete Chemiker und Biologen haben heute gute Chancen. Immerhin bedeutet ja Globalisierung auch, dass deutsche Truppen per UN-Auftrag in irgendeinem Schurkenstaat irgendwo auf der Erde  Bio- und Chemiewaffen aus deutscher Produktion finden könnten. Da braucht man auch als Deutscher gute Bio-, Chemie- und Fremdsprachenkenntnisse.


Manchmal vermisse ich die alten Zeiten. Da gab’s noch Gut und Böse, klar definierte Spielregeln, und man bekam ordentlich was auf die Fresse, wenn man gegen den Staat opponierte (übrigens hüben wie drüben). Damals war noch ein Neger einfach nur ein Neger, der entweder in Deutschland bunt kostümiert auf einer Jahrmarktsbühne auftreten oder in Afrika verhungern durfte. Wen hat das interessiert? Eine Türkin durfte noch mit Kopftuch eine Schule betreten, um ihren Putzjob zu erledigen. Heute will sie kopfbetuchte Lehrerin sein, und der Neger ist jetzt (politisch korrekt) ein vollpigmentierter Ortsfremder. Ehrlich, hier ist etwas im Argen!

Doch spätestens seit aus einem steinewerfenden Randalierer ein Außenminister werden kann, ist Schluss mit Lustig. Sogar Nazi darf man sein: unbestraft und hochgeachtet, wählbar (und früher oder später auch koalitionsfähig). Vielleicht bin ich mit 44 auch schon zu alt, um die aktuellen Entwicklungen in den richtigen Zusammenhängen zu sehen. Mit dem Überwachungsstaat a la Schäuble kommt nun auch die Stasi zurück, und kein (einstiger) Bürgerrechtler ruft zur Montagsdemo auf. Verstehe das, wer will.  heiko@wruck.org

Sonntag, 27. Mai 2007

Alle zufrieden?

von Heiko Wruck
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Sehr geehrte Leser und Leserinnen, sehr geehrte Kunden und Kundinnen, sehr geehrte Autofahrer und Autofahrerinnen, sehr geehrte Schüler und Schülerinnen, sehr geehrte Straßenbahnfahrer und Straßenbahnfahrerinnen, sehr geehrte Polizisten und Polizistinnen, sehr geehrte Soldaten und Soldatinnen, sehr geehrte Landespolitiker und Landespolitikerinnen, sehr geehrte Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen, ...

Freitag, 27. April 2007

Moscheen für MV

von Heiko Wruck
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Geheimen Unterlagen zur Folge plant die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns in den nächsten zehn Jahren den Bau von wenigstens 1.500 Moscheen, 1.000 buddhistischen  sowie 500 hinduistischen Tempeln, die das Angebot der christlichen Kirchen im Lande ergänzen sollen. Hintergrund hierfür ist die Überlegung, dass mit dem so generierten Bauboom dauerhaft Arbeitsplätze im Bau, in den Nebengewerken, bei den Handwerkern und bei Landschaftsbaubetrieben sowie im Tourismus und in der Hotellerie/Gastronomie geschaffen werden sollen.