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Montag, 13. Juli 2015

Illegaler Antikenhandel fördert Terror

Drittgrößte illegale Erwerbsquelle nach Waffenhandel
Redaktion: Römisch-Germanisches Zentralmuseum
PRESSEMITTEILUNG
Mainz/gc. Mit Meldungen über systematische Plünderungen archäologischer Stätten und Museen wie auch die gezielte Vernichtung von Kulturgut in Krisengebieten sieht sich eine entsetzte Weltöffentlichkeit derzeit konfrontiert.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Auch ohne Beschwerden

Mehrzahl der Raucher ist lungenkrank
Redaktion: Universitätsklinikum Heidelberg
PRESSEMITTEILUNG
Heidelberg/gc. Deutlich mehr Raucher als bisher angenommen – rund 80 anstatt der mit gängigen Diagnosetests ermittelten zirka 50 Prozent – entwickeln eine sogenannte chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die mit fortschreitenden Lungenschäden einhergeht.

Renaissance der Kohle

China war erst der Anfang
Redaktion: MCC gGmbH
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Nicht allein China, sondern auch andere vergleichsweise arme und zugleich schnell wachsende Entwicklungsländer, stillen den steigenden Energiehunger zunehmend durch billige Kohle. Diese strukturelle Veränderung führt dazu, dass sie den globalen Anstieg der CO2-Emissionen maßgeblich beschleunigen – und zu vielen kleinen und großen neuen Chinas bei den CO2-Emissionen werden.

Armutspolitik in Deutschland

Vom Randphänomen ins Debatten-Zentrum
Redaktion: Universität Trier
PRESSEMITTEILUNG
Trier/gc. Der Politologe Simon Stratmann hat die Armutspolitik in Deutschland in den vergangenen drei Jahrzehnten untersucht und sich mit Armutsdefinitionen, Ursachenforschung und den vorgeschlagenen Mittel zur Verringerung sozialer Not auseinandergesetzt.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Kaiser Wilhelm in neuem Glanz

Metropolregion Hamburg fördert Elb-Wassertourismus
Redaktion: Metropolregion Hamburg
PRESSEMITTEILUNG
Hamburg/gc. Der KAISER WILHELM mit seinem Baujahr 1900 zählt zu den bedeutendsten erhaltenen Raddampfern in Deutschland. Nach beachtlichen 114 Betriebsjahren waren umfangreiche Sanierungsmaßahmen erforderlich, um dieses Denkmal vergangener Schiffbautradition fahrtüchtig zu erhalten. Frisch renoviert präsentiert er sich für seine große Fahrt nach Dresden.

Relevanz des Leichtbaus

Wegweiser für den Bau von Elektroautos
Redaktion: Universität Paderborn
PRESSEMITTEILUNG
Paderborn/gc. Deutschland soll Leitmarkt für die Elektromobilität werden, das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gerade im Juni 2015 wieder auf der Nationalen Konferenz der Bundesregierung zur Elektromobilität herausgestellt.

Dienstag, 7. Juli 2015

Medien als internationale Ware

Vergleichsstudie zu Verbreitung und Strategien
Redaktion: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
PRESSEMITTEILUNG
Eichstätt/gc. Internationale Aktivitäten auf den Medienmärkten nimmt ein Forschertrio aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter die Lupe, zu dem der Lehrstuhl für Journalistik II, Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) gehört.

Angehende Ärzte bedroht

Depression und Burn-out bei Medizinstudenten
Redaktion: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
PRESSEMITTEILUNG
Erlangen/gc. Medizin gilt als eines der Fächer, in dem die Studierenden besonders gefordert werden. Das bleibt nicht ohne Folgen: Dramatisch viele Medizinstudierende zeigen schon im Grundstudium Symptome von stressbedingten Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen.

Was ist eine Mutti

von Heiko Wruck
GLOSSE
Je früher Menschen an die kasernierte Unterbringung gewöhnt werden und je geringer ihre Familienbindung ist, umso besser lassen sie sich später lenken. Diese Erkenntnis hat nun auch die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig erreicht.

Wo sich Firmen und Mitarbeiter testen

iperdi steht für Intelligente Personaldienstleistungen
von Heiko Wruck
BERICHT
Ludwigslust/gc. In Mecklenburg-Vorpommern dürfte die iperdi AHR GmbH zu den größten Arbeitgebern zählen. 2009 als Personaldienstleister im niedersächsischen Ahrensburg gegründet, betreibt die iperdi-Gruppe als inhabergeführtes Unternehmen heute 55 Niederlassungen – so auch in Wismar, Schwerin, Parchim und in Ludwigslust.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Wohngeld 2013

Rückgang um 15 Prozent 
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Am Jahresende 2013 bezogen in Deutschland rund 665.000 Haushalte Wohngeld. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,7 % aller privaten Haushalte.

Wenn‘s brennt, die 112 anrufen

Irish-Folk-Sommerfest im Forstamt Schildfeld
von Heiko Wruck
BERICHT
Schildfeld/gc. Bei der landesweiten Waldbrandüberwachung laufen alle Fäden in Mirow bei Neustrelitz zusammen. In der Mirower Landeszentrale werden die Meldungen und Sichtungen der kamera- und sensorgestützten Überwachungstechnik ausgewertet, die die Wälder Mecklenburg-Vorpommerns fast lückenlos beobachtet.

Dienstag, 30. Juni 2015

Geringfügig zurückgegangen

Einbürgerungen im Jahr 2014
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im Verlauf des Jahres 2014 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland 108.420 Ausländer eingebürgert. Das waren gut 3.900 Einbürgerungen oder 3,5 % weniger als im Jahr zuvor und knapp 2 200 Einbürgerungen oder 2,0 % weniger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Was ist denn nun?

von Heiko Wruck
GLOSSE
Mitte Juni wurde verkündet, dass die Computer des Bundestages von einem vermeintlich russischen Hackerangriff außer Gefecht gesetzt worden waren. Weil der Angriff so umfänglich gewesen sein soll, würden nagelneue Computer gebraucht. Zirka 20.000 Stück!

Montag, 29. Juni 2015

Der erste Eindruck zählt

Antonia modelt zum dritten Mal auf der Look
von Heiko Wruck
BERICHT

Schwerin/gc.
Wenn am 11. Juli 2015 um 20 Uhr die Schweriner Modenschau »Look 2015« um 20 Uhr in der Alten Druckerei des Medienhauses Nord in Schwerin eröffnet wird, dann ist Antonia Renger zum dritten Mal als Model dabei.

Freitag, 26. Juni 2015

Leiharbeit, Minijob und Co.

Spürbare Folgen für das Privatleben
Redaktion: Hans-Böckler-Stiftung
PRESSEMITTEILUNG
Düsseldorf/gc. Wer atypisch beschäftigt ist, muss mit zahlreichen Nachteilen leben. Menschen in Leiharbeit, Teilzeitarbeit, mit befristeten oder Minijobs verdienen meist nicht nur weniger als die sogenannten Normalarbeitnehmer. Das Arbeiten jenseits der „Norm“ wirkt sich auch auf das Privatleben aus, wie Prof. Dr. Irene Gerlach, Dr. Regina Ahrens, Inga Laß und Henning Heddendorp vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) in Münster herausgefunden haben. Die damit verbundenen Risiken tragen vor allem Frauen, zeigt ihre von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Fische auf der Flucht

Schlüsselreiz mit optischen Methoden gemessen
Redaktion: Max-Planck-Institut für Neurobiologie
PRESSEMITTEILUNG
Martinsried/gc. Reflexartig weichen Menschen und Tiere einem schnell herannahenden Objekt aus. Dadurch vermeiden sie Kollisionen oder entkommen Fressfeinden, die ihnen auflauern. Damit dies möglich ist, muss das Gehirn Richtung und Geschwindigkeit eines Reizes mit seinem Sehsystem berechnen und ein entsprechendes Ausweichmanöver einleiten. Wie das Gehirn dies bewerkstelligt, ist zum größten Teil unklar.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Nanopartikel im Frühstücksei

Langzeiteffekte auf den menschlichen Körper
Redaktion: Friedrich-Schiller-Universität Jena
PRESSEMITTEILUNG
Jena/gc. Über Nanopartikel wurde in jüngster Zeit viel und heiß diskutiert. Diese Teilchen sind über tausendmal dünner als ein Menschenhaar und kommen derzeit vor allem in Farben, der Elektronikbranche, der Medizin sowie der Pharmazie zum Einsatz.

Der erste Kindergarten der Welt

Vor 175 Jahren von Friedrich Fröbe gegründet
Redaktion: Fröbel-Kreis
PRESSEMITTEILUNG
Bad Blankenburg/gc. Es war eine pädagogische Revolution. Kinder sollten fortan nicht nur betreut, sondern aktiv gefördert werden. Als der Thüringer Pfarrerssohn Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) am 28. Juni 1840 im Blankenburger Rathaussaal seinen ersten Kindergarten gründete, konnte er noch nicht ahnen, wie seine Idee die Welt erobern würde.

Kluges Ergebnis mit Schwächen

Der Bericht der Rühe-Kommission
Redaktion: Institut für Friedensforschung (ifsh)
STELLUNGNAHME
Hamburg/gc. Die Bundeswehr ist zunehmend in internationale militärische Verbünde integriert. Ein Trend, den die Bundesregierung verstärken will. Parallel dazu werden diese Verbünde immer abhängiger davon, dass die Bundeswehr auch mitmacht, wenn sie zum Einsatz kommen. Dies führe, so Kritiker der Beteiligungsrechte des Bundestages, zu Konflikten mit dem in Deutschland verankerten Parlamentsvorbehalt bei Auslandseinsätzen.

Anti-Terrorkampf in Frankreich

von Heiko Wruck
GLOSSE
Überraschend ist es nicht, dass die NSA auch französische Politiker abgehört hat. Nur ist es jetzt auch nachweisbar – dank der Snowden-Dokumente, die auf Wikileaks veröffentlicht wurden. Damit stehen französische Politiker, ebenso wie die deutschen, unter generellem Terrorismusverdacht.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Urheberrecht: Bundesweit einmaliges Pilotprojekt

Einzelerfassung von Lehrmaterialien aufwendig
Redaktion: Universität Osnabrück
PRESSEMITTEILUNG
Osnabrück/gc. Lernende und Lehrende erwarten heute, Texte in digitaler Form zur Verfügung gestellt zu bekommen. Voraussichtlich ab 2016 müssen die Hochschulen laut Richterspruch für elektronische Lehrmaterialien in ihren Intranets bezahlen.

617 Kilo Abfall pro Kopf

Deutschland deutlich über dem EU-Durchschnitt
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. 2013 fielen in Deutschland im Durchschnitt 617 Kilogramm Siedlungsabfall je Einwohner an.

Glanzvolles Finale in Halle

40 Filme, ingesamt 19.000 Euro Preisgeld
Redaktion: Kinder- & Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF)
PRESSEMITTEILUNG
Halle an der Saale/gc. Vom 25. bis 28. Juni 2015 findet in Halle an der Saale zum dritten und letzten Mal das Bundesfestival Video statt.

Dienstag, 23. Juni 2015

Studieren ohne Geldsorgen

Neues Finanzierungsmodell in Wedel
Redaktion: Fachhochschule Wedel
PRESSEMITTEILUNG
Wedel/gc. Dank eines innovativen Finanzierungsmodells ist es ab dem kommenden Wintersemester möglich, die fälligen Gebühren des Studiums an der Fachhochschule Wedel erst mit Berufseintritt zu zahlen. Der Wedel Bildungsfonds finanziert das Studium vor.

Montag, 22. Juni 2015

Alte Arzneien dürfen in den Hausmüll

Boizenburger Apothekerfamilie geht in zweite Generation
von Heiko Wruck
BERICHT
Boizenburg/gc. Der Pillendreher von einst hat mit dem modernen Apotheker rein gar nichts mehr zu tun. »Aber die Bezeichnung Pillendreher kommt nicht von ungefähr«, sagt der Apotheker Peter Scholz (63). In seinem Fach gehört Scholz in Boizenburg zum Urgestein seiner Zunft.

Größter Batteriespeicher Frankreichs

Projekt in der Champagne-Ardenne
Redaktion: Französische Botschaft in Deutschland
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Im Rahmen eines beispiellosen Experiments wird das Departement Aube, im Nordosten Frankreichs in der Region Champagne-Ardenne, den größten Batteriespeicher Frankreichs installieren, um die Entwicklung der Windkraft zu unterstützen und das Stromnetz zu entlasten.

Inbetriebnahme von Wasserstoffautos

Größte Flotte in Europa
Redaktion: Französische Botschaft in Deutschland
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Das Programm HyWay wurde im Oktober 2014 ins Leben gerufen. Es umfasst die Bereitstellung von Nutzfahrzeugen mit einem hybriden Elektro-Wasserstoff-Antrieb (Renault Kangoo ZE-H2) und die Installation von Ladestationen in Grenoble und Lyon.

Freitag, 19. Juni 2015

Mehr Sicherheit in Stadien

Erweiterte Nutzung für elektronische Fußfesseln
Redaktion: Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. „Jetzt loten wir aus, ob das Instrument der elektronischen Aufenthaltsüberwachung erweitert eingesetzt werden kann. Wir könnten die so genannte elektronische Fußfessel zum Beispiel für mehr Opferschutz oder eine höhere Sicherheit in Fußballstadien einsetzen. Voraussetzung wäre weiterhin der richterliche Vorbehalt“, sagte Justizministerin Kuder zum Beschluss der Justizministerkonferenz in Stuttgart.

Urbane Mobilität der Zukunft

Innovatives Elektrofahrzeugkonzept präsentiert
Redaktion: Fraunhofer-Institut (ISI)
PRESSEMITTEILUNG
Karlsruhe/gc. Auf dem Symposium „Urbane Mobilität der Zukunft“ am 17. und 18. Juni 2015 in Karlsruhe hat das Innovationscluster „Regional Eco Mobility 2030 (REM 2030)“ neue Ergebnisse präsentiert zur Frage, wie die urbane Mobilität von morgen aussehen könnte.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Fehlenden Darmausgang rekonstruiert

Achtjähriger Gambier in Schwerin operiert
Redaktion: HELIOS Kliniken Schwerin GmbH
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Muhammed hatte einen schweren Start ins Leben: Ihm fehlt eine natürliche Afteröffnung. Anfang Mai 2015 vermittelte das „Friedensdorf International“ Muhammed in die HELIOS Kliniken Schwerin. In einer aufwändigen Operation legten die Schweriner Kinderchirurgen um Chefarzt Dr. Harald von Suchodoletz dem 8-Jährigen aus Gambia einen natürlichen Darmausgang.

Rund 15 Prozent mit türkischen Wurzeln

13.159 Einbürgerungen in 2014 in Bayern
Redaktion: Bayerisches Landesamt für Statistik
PRESSEMITTEILUNG
München/gc. Im Jahr 2014 erhielten in Bayern insgesamt 13.159 ausländische Personen, darunter 7.218 Frauen, die deutsche Staatsbürgerschaft.

Evolution - Wie die Hälse länger wurden

Zwischen Krokodil und Huhn
Redaktion: Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns
PRESSEMITTEILUNG
München/gc. Die Aktivitätsmuster von Entwicklungsgenen korrelieren mit der Morphologie der Halswirbelsäule, wie Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München zeigen konnten. Dieser Fund ermöglicht neue Einblicke in die genetischen Grundlagen der Evolution, sogar bei fossilen Tieren, bei denen die Gene selbst nicht mehr erhalten sind.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Fast ein Fünftel in Kliniken

393 Krankenhäuser mit eigener Apotheke
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im Jahr 2013 verfügten 393 Krankenhäuser über eine eigene Apotheke. Dies entsprach knapp einem Fünftel (19,7 %) aller deutschen Krankenhäuser.

Nicht mehr für alle

Zugang zu medizinischen Dienstleistungen
Redaktion: Universität Bayreuth
PRESSEMITTEILUNG
Bayreuth/gc. Infolge des medizinischen Fortschritts und des demografischen Wandels in Deutschland zeichnet sich ab, dass medizinische Dienstleistungen künftig nicht allen Mitgliedern der Gesetzlichen Krankenversicherung jederzeit im gewünschten Umfang zur Verfügung gestellt werden können.

Was Teenagern Lust auf Mathe macht

Studie: anwendungsnahe Ergebnisse für Schulpraxis
Redaktion: Eberhard Karls Universität Tübingen
PRESSEMITTEILUNG
Tübingen/gc. Neuntklässler lassen sich relativ einfach für Mathematik motivieren ‒ dies haben Wissenschaftler der Graduiertenschule LEAD und des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen in einer aktuellen Studie festgestellt.

Prognose, Deuxit!

von Heiko Wruck
GLOSSE
Die Griechen sind der Eurozone erhalten geblieben, aber Deutschland ist aus dem Euro geflogen. Grund dafür war der Einbruch der Exportbilanz. So wie Deutschland einst mit den Griechen umgegangen ist, war das auch kein Wunder. Die anderen EU-Staaten, die mit dem Euro wirtschaften, hatten kalte Füße bekommen.

Dienstag, 16. Juni 2015

Urbane Landwirtschaft

Konzepte für die Stadt der Zukunft
Redaktion: VDI Technologiezentrum GmbH
PRESSEMITTEILUNG
Düsseldorf/gc. Im Jahr 2050 werden nach Prognosen der Vereinten Nationen drei Viertel der Weltbevölkerung in Städten leben. Schon heute werden in den Metropolen 70 Prozent der von Menschen erzeugten Treibhausgase ausgestoßen und 75 Prozent der Energie verbraucht.

Glück oder Neid?

Posts auf Facebook
Redaktion: Leibniz-Institut für Wissensmedien
PRESSEMITTEILUNG
Tübingen/gc. Befürchtungen, Surfen auf Facebook hätte negative psychische Auswirkungen, haben sich nicht bewahrheitet. Forscherinnen am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen haben herausgefunden: Positive Posts auf Facebook machen eher glücklich als neidisch. In zwei Studien haben sie untersucht, welche Emotionen die meist positiven Statusmitteilungen auf Facebook auslösen.

Der richtige Weg

Das künftige Gesundheitsversorgungssystem
Redaktion: Universität Bielefeld
PRESSEMITTEILUNG
Bielefeld/gc. Doris Schaeffer: „In Zukunft werden Menschen ihre eigene Gesundheit managen müssen.“ Wer krank ist und sich im Gesundheitssystem nicht zurechtfindet, geht zuerst in die Notfallambulanz. Das allerdings, sagt Doris Schaeffer, ist der teuerste Zugang zum Gesundheitssystem. Und der werde nur genutzt, weil Betroffene keinen anderen Weg kennen.

Bad Bank für Kliniken

Krankenhaus Rating Report 2015
Redaktion: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.
PRESSEMITTEILUNG
Essen/gc.  Die Insolvenzwahrscheinlichkeit deutscher Krankenhäuser ist im Jahr 2013 leicht gestiegen, gleichzeitig hat sich aber ihre Ertragslage verbessert. Nach wie vor ist die Kapitalausstattung der Krankenhäuser jedoch unzureichend, der kumulierte Investitionsstau beträgt mindestens 12 Milliarden Euro. Mittelfristig wird der demographische Wandel ein deutlich effizienteres Gesundheitswesen erfordern.

Montag, 15. Juni 2015

Einkorn – goldenes Korn

Urweizenart für die Gesundheit der Augen
Redaktion: Universität Hohenheim
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart/gc. Im menschlichen Auge wird das Carotinoid Lutein als UV- und Blaulichtfilter sowie als hochwirksames Antioxidans benötigt, um die Netzhaut vor energiereicher Strahlung zu schützen. Weil der Körper Carotinoide nicht selbst bilden kann, müssen sie über die Nahrung, vor allem Gemüse, aufgenommen werden.

Das Geheimnis starker Zähne

Nanostrukturen unter Spannung
Redaktion: Charité – Universitätsmedizin Berlin
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Einem interdisziplinären Team um Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, die Biostruktur der Zahnsubstanz Dentin und deren innere Mechanismen zu entschlüsseln. Anders als Knochen kann Dentin Risse oder Brüche weder reparieren noch heilen. Es gilt allerdings als eines der beständigsten organischen Materialien.

Tumor über Urin nachweisbar

Neue Methode in der Brustkrebs-Diagnostik
Redaktion: Universitätsklinikum Freiburg
PRESSEMITTEILUNG
Freiburg/gc. Forscher der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg haben einen Ansatz entwickelt, Brustkrebs mit Hilfe von Urinproben nachzuweisen.

Zu dick? Zu dünn?

Selbstwahrnehmung unter der Lupe
Redaktion: Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik
PRESSEMITTEILUNG
Tübingen/gc. Von jedem von uns gibt es Fotos, von denen wir wünschten sie wären nie entstanden. Wir finden uns darauf vielleicht zu dick oder die Kleidung sitzt nicht – wir bevorzugen jene Bilder, die uns vorteilhaft erscheinen lassen.

Freitag, 12. Juni 2015

Kaufverhalten - Zahl, was du willst

Wenn Kunden viel Wert auf Fairness legen
Redaktion: Ludwig-Maximilians-Universität München
PRESSEMITTEILUNG
München/gc. Wenn Kunden selbst entscheiden können, wie viel sie zahlen, kann sich das für den Verkäufer lohnen, zeigen Untersuchungen von LMU-Ökonomen.

Schlank trotz reichlich Kalorien

Ausschaltung eines Enzyms verhindert Zunahme
Redaktion: Deutsches Krebsforschungszentrum
PRESSEMITTEILUNG
Heidelberg/gc. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum identifizierten bei Mäusen ein Enzym das bei der Entstehung von Fettleibigkeit und den damit verbundenen Stoffwechselentgleisungen wie Typ2-Diabetes beteiligt ist. Schalteten die Forscher das Enzym aus, so nahmen die Tiere trotz fettlastiger, kalorienreicher Ernährung nicht zu und entwickelten keinen Diabetes.

Total abgekackt

von Heiko Wruck
GLOSSE
Das Computersystem des Bundestags ist abgekackt. Na klasse! Da erzählen uns die IT-Lutscher jeden Tag, dass das Internet sicher ist.

Mittwoch, 10. Juni 2015

57,3 Milliarden Euro

„Umwelt­steuern“ im Jahr 2014
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Die staatlichen Einnahmen aus „Umweltsteuern“ betrugen im Jahr 2014 rund 57,3 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, beliefen sich die gesamten Steuereinnahmen der öffentlichen Haushalte im Vergleich dazu auf knapp 644 Milliarden Euro. Der Anteil der umweltbezogenen Steuereinnahmen an den Steuereinnahmen insgesamt lag damit bei 8,9 %. 

Montag, 1. Juni 2015

Mist und Gold kosten im Prinzip gleich viel

Kurierdienst ohne Führerschein gegründet 
von Heiko Wruck
BERICHT
Schwerin/gc. Rund 90 Tonnen Papier, eine Zeitungsauflage, verteilt die Schweriner Express und Courierblitz GmbH an jedem Wochenende zwischen Poel, Schwerin, preußisch Karstädt, Dömitz und Plau am See. Bis zu 6 Sattelzüge und bis zu 30 Transporter sind dafür freitags und samstags zwischen Druckerei und Verteilern unterwegs. Bis zu siebzig Touren werden dafür gefahren. Seit 1990 wurden so über 70.000 Tonnen Papier bewegt. Die Express und Courierblitz GmbH feiert in diesem Jahr Ihren 25. Geburstag. Heute hat auch der Chef eine Fahrerlaubnis.
Und so fing alles an ...

Montag, 25. Mai 2015

Einfach losgehen

... von Heiko Wruck
GLOSSE
Millionen Hungernde in Afrika und Asien sowie Tausende Ebola-Erkrankte beneiden die Flüchtlinge, die nach Europa oder in ein asiatisches Land beziehungsweise nach Australien wollen um deren riesige mediale Aufmerksamkeit.

Jedem seine Rente

...von Heiko Wruck
GLOSSE
Wenn die Rente mit 70 kommt, dann müssen wir auch die Tafel mit 40 für alle kriegen. So gleichen sich die später miesen Rentenbezüge locker über die billigen Lebensmittel von der Tafel aus. Menschen mit heute miesen Einkommen hätten also bereits jetzt die Möglichkeit, taggenau ab ihrem 40. Geburtstag richtig was für’s Alter zurückzulegen. Nämlich genau die Differenz zwischen Supermarkteinkäufen und Tafelschnäppchen.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Mittel gegen Bienensterben in Sicht

Entwicklungspartner zur Vermarktung gesucht
Redaktion: Technologie Lizenz-Büro (TLB)
PRESSEMITTEILUNG
Karlsruhe/gc. Forscher der Universität Hohenheim entwickeln völlig neuen Ansatz zur Bekämpfung der Varroa-Milbe. Der Duftstoff ist für die Bienen unschädlich und hinterlässt nach bisherigen Messungen keine Rückstände in Bienenprodukten.

Das Mittelmeer

Vom Ozean zum See
Redaktion: Ruhr-Universität Bochum
PRESSEMITTEILUNG
Bochum/gc.  Im Zuge der europäischen Kolonisierung Nordafrikas und Kleinasiens wurden die Küsten und Inseln des Mittelmeeres durch Dampfschiffe, Eisenbahnen und Telegrafenkabel so eng miteinander verbunden wie nie zuvor. Den erhofften Frieden zwischen Orient und Okzident hat dies allerdings nicht gebracht. Mehr dazu im Wissenschaftsmagazin „RUBIN“, das diesmal den Schwerpunkt auf Themen rund um Verkehr legt.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Landschaftspflege statt Monokultur

Pflegegras kann ökologische Alternative sein
Redaktion: Karlsruher Institut für Technologie
PRESSEMITTEILUNG
Karlsruhe/gc. Die Erzeugung von Biogas aus Silomais boomt. Doch die grüne Energieerzeugung hat auch Schattenseiten: So blockieren Maismonokulturen etwa immer größere Flächen für die Lebensmittelerzeugung und schaffen ein monotones Landschaftsbild. Bislang ungenutztes Landschaftspflegegras ist eine ökologische Alternative, wenn ökonomische Nachteile ausgeglichen werden.

Was gesund ist, schmeckt nicht! Oder?

Unterdrücken verborgener Wünsche nicht effiktiv
Redaktion: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
PRESSEMITTEILUNG
Kiel/gc. Ob Präventionskampagnen, sogenannte Fat taxes oder medizinische Interventionen – Gewichtszunahme und das Auftreten ernährungsassoziierter Krankheiten verschärfen sich ungebremst, und das weltweit. Einen wichtigen Beitrag zu diesem noch ungebrochenem Trend leistet eine simple Laientheorie: Ungesundes schmeckt besser als Gesundes.

Dienstag, 19. Mai 2015

Schwarzer Hautkrebs

Häufig fehldiagnostiziert
Redaktion: Universität Duisburg-Essen
PRESSEMITTEILUNG
Duisburg/gc. Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) an den Füßen wird häufig zu spät erkannt, das hat Dr. Wiebke Sondermann aus der Klinik für Dermatologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) herausgefunden.

4. MVpreneur Day

Inspiration für unternehmerisches Denken und Handeln
Redaktion: Universität Rostock
PRESSEMITTEILUNG
Rostock/gc. Am 10. Juni 2015 findet der vierte MVpreneur Day auf dem Ulmencampus der Universität Rostock statt. Der MVpreneur Day richtet sich an Studierende, Forscher, Unternehmer, Investoren, Startups und alle kreativen Querdenker aus Mecklenburg-Vorpommern (MV) und dient als Plattform, um sich mit anderen einfallsreichen und gleichdenkenden Menschen auszutauschen, sich gegenseitig zu inspirieren und ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen.

Schwules Pfingsten

von Heiko Wruck
GLOSSE
Homosexualität ist wider die Natur. Sie gehört, wenn schon nicht unter Strafe gestellt, wenigstens verdammt und ausgerottet – weil Homosexualität eben so gar nicht normal und erst recht nicht natürlich ist, meinen viele Christen und die Kirche. Die müssen es schließlich wissen.

Montag, 18. Mai 2015

Streitfall „Personalisierte Medizin“

Großer Aufwand für wenige Patienten
Redaktion: Ruhr-Universität Bochum
PRESSEMITTEILUNG
Bochum/gc. Die sogenannte Personalisierte Medizin hat in den vergangenen Jahren große Hoffnungen geweckt. Vor allem bestimmte Krebserkrankungen sollen sich durch Analyse bestimmter biologischer Marker und gezielter Therapien besser behandeln lassen. Gleichzeitig ist der Ansatz Gegenstand einer kontroversen Debatte. Einer der Kritikpunkte: Bislang profitieren nur kleine Patientengruppen von dem enormen Aufwand an Ressourcen.

Das älteste Labortier der Welt

Keine Vorkommen mehr am Ursprungsort
Redaktion: Friedrich-Schiller-Universität Jena
PRESSEMITTEILUNG
Jena/gc. Das Axolotl, ein Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche, ist ein wundersames Wesen. Das Verblüffendste an „Ambystoma mexicanum“ – so der lateinische Name des Tieres – ist wohl die Tatsache, dass Axolotl ihr Leben lang im Larvenstadium verbleiben. Es scheint, als kennen die Tiere das Geheimnis ewiger Jugend.

Neues Rinder-Virus entdeckt

Ansteckungsgefahr für Menschen wird untersucht
Redaktion: Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
PRESSEMITTEILUNG
Hannover/gc. Wissenschaftler des Instituts für Virologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) identifizierten gemeinsam mit Kollegen des Heinrich-Pette-Instituts, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie in Hamburg (HPI) und des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ein bislang unbekanntes Virus in Rindern. Das Virus ist mit dem für Menschen pathogenen Hepatitis C-Virus (HCV) verwandt.

Wasserstrom in der Bretagne

Erste Meeresströmungsturbine geht ans Netz
Redaktion: Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc.  Die 17 Meter hohe und 450 Tonnen schwere Meeresströmungsturbine wurde am 24. April 2015 in Brest eingeweiht. Dieses Vorzeigeprojekt war der Sieger der Projektausschreibung „Demonstrationsanlagen für Meeresenergien“. Die erste Turbine wird im Juli 2015 an das Stromnetz auf der Insel Ouessant in der Bretagne angeschlossen.

Samstag, 16. Mai 2015

Berufskrankheit Weißer Hautkrebs

Offizielle Anerkennung seit 1. Januar 2015
Redaktion: Hohenstein Institute
PRESSEMITTEILUNG
Bönnigheim/gc.  Die Berufskrankheiten-Verordnung ist zum 1. Januar 2015 um den weißen Hautkrebs ergänzt worden. Arbeitskleidung mit UV-Schutz stellt einen effektiven Schutz gegen den Hautkrebs durch Sonneneinstrahlung dar.

Das Leben danach

Massenaussterben und ihre Konsequenzen
Redaktion: Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Ein gigantischer Meteoriteneinschlag am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren verursachte das jüngste von fünf großen Massenaussterben der Erdgeschichte. Neben den Dinosauriern starben auch im Meer viele Arten und ganze Gruppen wie die Ammoniten aus. Ökosysteme erholten sich zwar recht schnell, sahen aber dauerhaft anders aus als zuvor. Paläontologen des Museums für Naturkunde Berlin haben nun erstmals die ökologischen Umwälzungen in den Meeren genau untersucht und einen globalen Regimewechsel dokumentiert, der nicht allein auf das Aussterben zurückgeht.

Erstgebärende fast 29 Jahre alt

Jüngste Mütter in Bulgarien und Rumänien
Redaktion: Eurostat
PRESSEMITTEILUNG
Luxemburg/gc. Im Jahr 2013 war die Mehrzahl (51,2%) der Frauen in der Europäischen Union (EU) bei der Geburt1 ihres ersten Kindes 20 bis 29 Jahre alt, während 40,6% 30 bis 39 Jahre alt waren. Bei mehr als 127.000 Geburten des ersten Kindes in der EU waren die Mütter im Jahr 2013 Teenager (unter 20 Jahre), bei rund 65.500  waren die Mütter 40 Jahre und älter. Im Durchschnitt waren die Frauen in der EU bei der Geburt ihres ersten Kindes 28,7 Jahre alt.

Freitag, 15. Mai 2015

Hilfe am Telefon für Menschen in Not

Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter
Redaktion: Telefonseelsorge Schwerin
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Aktuell werden wieder ehrenamtliche Mitarbeiter für die Telefonseelsorge Schwerin gesucht. Damit das Seelsorge-Telefon auch künftig rund um die Uhr besetzt ist, werden neue Mitarbeiter für den im September beginnenden Ausbildungskurs gesucht.

Da planscht der Fisch

von Heiko Wruck
GLOSSE
Partnerbeziehungen sind heute deutlich schwieriger geworden. Das liegt an den überzogenen Erwartungshaltungen. Deswegen sollten Mädchen möglichst früh damit beginnen, Fische zu halten.

Freitag, 8. Mai 2015

Geburtshilfe in Krankenhäusern

10.691 Hebammen und Entbindungspfleger
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im Jahr 2013 leisteten insgesamt 10.691 Hebammen und Entbindungspfleger Geburtshilfe in deutschen Krankenhäusern, davon 8.709 festangestellte Kräfte (8.703 Hebammen und 6 Entbindungspfleger) sowie 1.982 Belegkräfte.

Ethische Küche

von Heiko Wruck
GLOSSE
Jene, die auf Fleisch und andere tierische Lebensmittel nicht verzichten wollen, stehen allgemein unter starker Kritik. Aber haben sich Vegetarier und ganz besonders Veganer sowie Frutarier schon einmal gefragt, ob sie nicht mit ein paar Blättchen, Wurzeln oder Früchten gleich ganze Pflanzenfamilien ausrotten? 

Donnerstag, 7. Mai 2015

Jüdischem Erbe auf der Spur

Überkonfessionelle Zusammenarbeit zweier Fakultäten
Redaktion: Friedrich-Schiller-Universität Jena
PRESSEMITTEILUNG
Jena/gc. Die Universitäten in Jena und Erfurt laden vom 8. bis zum 10. Mai 2015 ein zur 45. Internationalen Ökumenischen Konferenz der Hebräischlehrenden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Super-Weizen gesucht

Deutschlands größtes Weizenzucht-Projekt
Redaktion: Universität Hohenheim
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart/gc. Es ist das größte Weizenzucht-Projekt, das je in Deutschland stattfand: ZUCHTWERT will die Basis für die sogenannte Hybridzüchtung bei Weizen schaffen.

Streitfall Schutzverantwortung

Kontroversen in der Entwicklung des Normbündels 
Redaktion: Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
PRESSEMITTEILUNG
Frankfurt am Main/gc. Was wiegt schwerer - der Schutz von Menschen vor Gräueltaten wie Genoziden und Kriegsverbrechen oder der Schutz staatlicher Souveränität vor dem Eingriff anderer Staaten?

Dienstag, 5. Mai 2015

Gegen einen neuen Feudalismus

Wer die Roboter besitzt, regiert die Welt
Redaktion: Institut zur Zukunft der Arbeit
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Der Trend zur Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen droht die Arbeitskräfte der Zukunft erneut zu „Leibeigenen“ der Maschinenbesitzer zu machen. Davor warnt Harvard-Ökonom Richard Freeman in einem Beitrag für das Online-Kompendium „IZA World of Labor“ des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Seine Lösung: Die Beschäftigten müssen in die Lage versetzt und ermutigt werden, Beteiligungen an den Unternehmen und ihren Technologien zu erwerben.

Deutschland auf Rang acht

EU-Vergleich der Arbeitskosten 2014
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2014 durchschnittlich 31,80 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit innerhalb der Europäischen Union (EU) auf Rang acht.

Spürbarer Rückgang

Deutsche Exporte nach Griechenland
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im Zuge der Eurokrise sind die deutschen Exporte nach Griechenland spürbar zurückgegangen. Nach endgültigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war 2013 der Wert deutscher Exporte in das Land am Mittelmeer auf einen Tiefstand von 4,7 Milliarden Euro gesunken.

Montag, 4. Mai 2015

Schneiden, waschen, trocknen: Das Rohr sitzt!

Von Ludwigslust aus den Weltmarkt erobert
von Heiko Wruck
BERICHT
Ludwigslust/gc. Im April 1990 sitz der Erfinder Ulrich Rattunde in seiner Garage im Dorf Bentwisch und grübelt über Innovationen für die Industrie. Der Maschinenbauingenieur baut Steuerungen für Großschredder, Umformpressen, Profilbohrmaschinen u.a. – alles, was die Kunden wünschen. Die Maschinen funktionieren gut, sind hoch entwickelt, aber wirtschaftlich kriegt Rattunde die Füße nicht so richtig auf den Boden.

Sprechendes Notfall-Beatmungsgerät

Überlebens-Chancen von Patienten steigen maßgeblich
Redaktion: Universität Rostock
PRESSEMITTEILUNG
Rostock/gc. Die Sensatronic GmbH in Wismar hat in enger Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Rostock ein neuartiges sprechendes Notfall-Beatmungsgerät für die Unterstützung der Reanimation von Notfallpatienten durch Laien entwickelt. Dieses Gerät soll, anders als die bisher üblichen Beatmungsgeräte, autark arbeiten, also unabhängig von einer festen Gas-und Stromversorgung und durch Laien bedienbar sein.

Erzketzer: Aus dem Leben Jesu

Ältestes Evangelium identifiziert, Wortlaut rekonstruiert
Redaktion: Technische Universität Dresden
PRESSEMITTEILUNG
Dresden/gc. Es handelt sich um einen Text, der in der Schriftensammlung des „Erzketzers“ Marcion im 2. Jahrhundert enthalten war. Dessen kirchliche Gegner haben in ihren Auseinandersetzungen auch über dieses Evangelium berichtet. In seiner umfangreichen Untersuchung über „Das älteste Evangelium“ begründet Matthias Klinghardt, Professor für Biblische Theologie an der TU Dresden, dass dieses Evangelium den vier neutestamentlichen Evangelien als Quelle vorlag. Marcion hat also nicht, wie die Forschung bislang annahm, das Lukasevangelium redigiert und „verfälscht“, sondern Lukas ist eine redaktionelle Bearbeitung und Erweiterung des auch von Marcion benutzten Evangeliums. Dieses ist folglich die älteste literarisch greifbare Schilderung des Lebens Jesu.

Mindestens zwei Jobs

5 % aller Erwerbstätigen in Deutschland
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. 2014 hatten 5,0 % aller Erwerbstätigen in Deutschland neben ihrer Haupttätigkeit mindestens eine weitere Tätigkeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai mitteilte, standen nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung im Jahr 2014 rund 2,0 Millionen Personen in mindestens einem weiteren Arbeitsverhältnis. Diese Zahl hat sich seit 2011 um knapp 13 % erhöht.

Sonntag, 3. Mai 2015

Regionalmarke als Lebensgrundlage

Biosphärenreservat Schaalsee – Für Leib und Seele
Redaktion: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe
PRESSEMITTEILUNG
Zarrentin/gc. Vor 17 Jahren wurde die Regionalmarke „Biosphärenreservat Schaalsee - Für Leib und Seele“ erstmalig an besonders umweltfreundliche Unternehmer in der Schaalseeregion vergeben. Drei Unternehmen gingen damals an den Start. Inzwischen sind es 92 Produzenten und Dienstleister, deren Angebote mit der Marke ausgezeichnet sind.

Cannabis für alle

Erster Hanfmarsch in Rostock
Redaktion: Hanfbündnis Rostock 
PRESSEMITTEILUNG
Rostock/gc. Am 9. Mai 2015 findet in Rostock zum ersten Mal eine Demonstration für die Legalisierung von Cannabis im Rahmen des „Global Marijuana March“ statt.

Samstag, 2. Mai 2015

Brauner Sturm in Weimar

Rechtsradikale kapern Mai-Kundgebung
Redaktion: Stadtverwaltung Weimar 
PRESSEMITTEILUNG
Weimar/gc. Die friedliche Mai-Kundgebung des DGB auf dem Weimarer Marktplatz wurde am 1. Mai 2015 von Rechtsradikalen gestürmt. Es kam zu Gewaltanwendungen und erheblichen Rangeleien.

Freitag, 1. Mai 2015

Online-Umfrage zu Social Freezing

Sozio-kulturelle Aspekte, fertilitätsspezifisches Wissen
Redaktion: Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie
PRESSEMITTEILUNG
Rostock/gc. Die Verschiebung des Kinderwunsches und somit der Elternschaft in ein fortgeschrittenes Alter ist ein demographischer Trend, der sich seit mehreren Jahren in Europa verstärkt. Während Kinder sowohl aus persönlicher als auch gesellschaftlicher Sicht als wichtig bewertet werden, bevorzugen viele der Befragten das 35. oder spätere Lebensjahr um den Kinderwunsch zu verwirklichen.

Donnerstag, 30. April 2015

Energie ist noch zu billig

Eine globale Steuer muss her
Redaktion: Universität Witten/Herdecke
PRESSEMITTEILUNG
Witten/gc. Ohne eine globale Energiesteuer für alle Energiearten lässt sich das Wachstum des weltweit steigenden Energieverbrauchs nicht eindämmen. Das ist die Kernthese von Prof. Dr. Carsten Herrmann-Pillath, Professor für Economics and Evolutionary Sciences der Universität Witten/Herdecke.

2014 Jahr der Rekorde

Windenergie-Report Deutschland
Redaktion: Fraunhofer Institut IWES
PRESSEMITTEILUNG
Kassel/gc. „Die Windenergie ist auf dem Vormarsch. Weltweit wurde 2014 mit über 51 GW so viel Windleistung installiert wie nie zuvor. Bereits 3 % des weltweiten Stromverbrauchs werden aus Windenergie gedeckt. In Deutschland konnten 2014 nach dem Rekordzubau von 5188 MW sogar 9,7 % des Bruttostromver-brauchs aus Windenergie bereitgestellt werden“, fasst Dr. Kurt Rohrig, Herausgeber des neu erschienenen »Windenergie Report Deutschland 2014« des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel, die Bedeutung der Windenergie zusammen.

Klingende Fotos

Ins Buch gedruckte Lautsprecher
Redaktion: Technische Universität Chemnitz
PRESSEMITTEILUNG
Chemnitz/gc. Das Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz stattete einen Bildband zum World-Press-Photo-Wettbewerb mit gedruckter Elektronik aus und schuf so für jedes Siegerfoto ein eigenes Klangumfeld.

Kunden wollen mehr bezahlen

Spätere Rückzahlungen machen zufrieden
Redaktion: WHU - Otto Beisheim School of Management
PRESSEMITTEILUNG
Vallendar/gc. Eine neue Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Rotman School of Management der University of Toronto belegt, dass sowohl Energieversorger als auch deren Kunden von einer moderaten Erhöhung der monatlichen Abschläge profitieren.

Mittwoch, 29. April 2015

Ohne Illegale und Halblegale geht nichts

Familienähnliche Betreuung in Pflege-WGs
Redaktion: Universität Paderborn
PRESSEMITTEILUNG
Paderborn/gc. Angesichts des demografischen Wandels wächst der Pflegebedarf in unserer Gesellschaft, gleichzeitig lösen sich traditionelle Familienstrukturen auf und die Möglichkeiten für häusliche Pflege nehmen ab. Höchste Zeit politisch zu agieren und diese Versorgungslücke zu schließen, sagen die Soziologinnen Prof. Dr. Birgit Riegraf und Dr. Romy Reimer von der Universität Paderborn.

Deutschland bis 2060

Neue Bevölkerungsvorausberechnung
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Ein Bevölkerungsrückgang ist in Deutschland auf lange Sicht unvermeidbar. Denn die Zahl der Gestorbenen wird die Zahl der Geborenen immer stärker übersteigen. Diese Lücke kann nicht auf Dauer durch den positiven Saldo aus Zuzügen nach und Fortzügen aus Deutschland geschlossen werden.

Finde den Fehler

von Heiko Wruck
GLOSSE
Die deutsche Regierung hat Millionen für die Rettung der Banken ausgegeben. Mit Steuergeldern wurden Nazi-V-Leute und ihre Aktionen finanziert. Das Sturmgewehr G36, das nur bei schönem Wetter einigermaßen funktioniert, wurde für viele Millionen Euro eingekauft.

Dienstag, 28. April 2015

Vorbild oder Störenfried?

Das „German Model“ aus fremder Sicht
Redaktion: Hans-Böckler-Stiftung
PRESSEMITTEILUNG
Düsseldorf/gc. Deutschland steht seit der Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009/2010 wirtschaftlich relativ gut da. Immer wieder ist von einem „deutschen Modell“ die Rede, das die positive Entwicklung bei Beschäftigung und Arbeitslosigkeit und beim Exportwachstum erkläre. Gibt es dieses Modell wirklich? Worauf beruht es? Wie nachhaltig ist es? Kann und sollte es Vorbild für andere Volkswirtschaften sein? Diesen Fragen geht das neue E-Book „The German Model – Seen by its Neighbours“ nach.

Soziale Angst in virtueller Realität simuliert

Neue Therapiekonzepte für soziale Phobie
Redaktion: Universität Regensburg
PRESSEMITTEILUNG
Regensburg/gc.  An der Universität Regensburg konnten Prof. Dr. Andreas Mühlberger und Dr. Youssef Shiban vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie zusammen mit Prof. Dr. Inga Neumann vom Lehrstuhl für Tierphysiologie und Neurobiologie erstmals soziale Angst bei Menschen simulieren.

Neuer Brutvogelatlas

„ADEBAR“ lifert umfassenden Datenfundus
Redaktion: Bundesamt für Naturschutz
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas heute von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.

Montag, 27. April 2015

Zwangsräumungen in Berlin

Die Krise des sozialstaatlichen Hilfesystems  
Redaktion: Humboldt-Universität zu Berlin
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Kündigungen, Räumungsklagen und Zwangsräumungen haben sich in weiten Teilen des Berliner Wohnungsmarktes zu Instrumenten der Ertragssteigerung entwickelt. Insbesondere in Gebieten mit großen Ertragslücken zwischen den Bestandsmieten und einem möglichen Anstieg der Miete bei Neuvermietung werden Räumungsklagen konsequenter umgesetzt.

Sonntag, 26. April 2015

Wider die intellektuelle Mangelernährung

Finanzieren Sie unabhängigen Journalismus?
von Heiko Wruck
AUFSATZ
Gehören Sie auch zu jenen, die im Web immer nur nehmen, jedoch nie geben? Mögen Sie Gefälligkeitsjournalismus? Oder wollen Sie nur das sehen, was sich mit Ihrer Meinung deckt? Dann lesen Sie am besten nicht weiter.

Freitag, 24. April 2015

Seit fast 200 Jahren kaum verändert

Erkenntnisse zur staatlichen Regulierung
Redaktion: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Wenn eine Wirtschaftsbranche nicht die politisch gewollte Entwicklung nimmt, werden Rufe nach Regulierung laut. Die weltweite Bankenkrise etwa zog zahlreiche staatliche Eingriffe nach sich: Rettungspakete, Mindesteigenkapital, Bad Banks. Solche Regulierungen der öffentlichen Hand untersuchten Geschichtswissenschaftler der Universität Bonn mit einem internationalen Forscherteam aus historischer, juristischer und ökonomischer Perspektive. Zum Abschluss des vom BMBF mit einer Million Euro geförderten Großprojektes legen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse vor: Viele Probleme und Lösungsansätze der Regulierung haben sich seit fast 200 Jahren kaum verändert.