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Dienstag, 25. November 2014

Forschungsgelder fehlverteilt

600 Millionen pro Jahr in Deutschland
Redaktion: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
PRESSEMITTEILUNG
Düsseldorf/gc. AWMF fordert sachgerechte Zuweisung von Landesmitteln: Über 600 Millionen Euro an Forschungsgeldern aus Landeszuschüssen werden jedes Jahr an den medizinischen Fakultäten nach wissenschaftlich nicht ausreichend validen Leistungskriterien vergeben.

Achterbahn in Jahrzehnten

Klimakapriolen der letzten 600.000 Jahre
Redaktion: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Wer in die Zukunft blicken will, muss über die Vergangenheit Bescheid wissen. Ein internationales Forscherkonsortium unter Federführung der Universität Bonn hat auf dem Grund des Van-Sees (Osttürkei) Ablagerungen erbohrt, die einzigartige Einblicke in die letzten 600.000 Jahre geben. Das Klima schlug auch in der Vergangenheit Kapriolen, und es kam zu zahlreichen Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Wozu ist das Böse gut?

Wissenschaftliche Preisfrage 2015 ausgeschrieben
Redaktion: Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
PRESSEMITTEILUNG
Hannover/gc. Das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover schreibt seine wissenschaftliche Preisfrage 2015 zum Thema „Wozu ist das Böse gut?“ aus. Es sollen die Voraussetzungen der Rede vom Bösen offengelegt werden, und zwar in verschiedenen zwischenmenschlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Kontexten. Das Preisgeld beträgt nach erstem bis drittem Preis gestaffelt 3.000; 2.000 und 1.000 Euro. Einsendeschluss ist der 31. März 2015.

Montag, 24. November 2014

Die Welt zu einem besseren Ort machen

Antje Forejt wird im Ehrenamt neu geerdet
von Heiko Wruck
GESPRÄCH
Schwerin/gc. Ärger, Druck und private Probleme verengen oft den Blick. Schnell entsteht der Eindruck, ohnmächtig gegenüber den großen Fragen des Lebens zu sein. Eine dieser Fragen lautet, wie kann die Welt zu einem besseren Ort werden? Menschen, die solche Fragen stellen, werden oftmals nur mitleidig belächelt. Als Weltverbesserer und Gutmenschen werden sie bezeichnet – oft genug abschätzig, selten vorbildgebend. Für Antje Forejt ist eine bessere Welt durchaus erstrebenswert.

Schwerin tritt Bündnis bei

Städte fordern gerechtes Gemeindefinanzsystem
Redaktion: Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Im Kampf gegen die kommunale Finanznot sucht die hoch verschuldete Landeshauptstadt den Schulterschluss mit anderen Kommunen, die ähnliche Probleme mit ihren Finanzen haben. Am 21. November 2014 hat dazu in Kaiserslautern das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte" einen gemeinsamen Appell an Bund und Länder zur Schaffung eines gerechten Gemeindefinanzsystems verabschiedet.

Regieren mit Medien

Themensetzungs- und Durchsetzungsstrategien
Redaktion: Universität Trier
PRESSEMITTEILUNG
Trier/gc. Die Trierer Politologin Isabelle Borucki hat die Wechselwirkungen zwischen Bundesregierung und Medien in den letzten 30 Jahren erforscht. Die Entwicklung der Kommunikation der Bundesregierung beschreibt sie in ihrem aktuellen Buch „Regieren mit Medien – Auswirkungen der Medialisierung auf die Regierungskommunikation der Bundesregierung von 1982-2010“, das im Verlag Barbara Budrich erscheint.

Kostenloser Web-Zugang

Studie plädiert für freies Super-WiFi
Redaktion: Karlsruher Institut für Technologie
PRESSEMITTEILUNG
Karlsruhe/gc. Der Bedarf an drahtlosem Datentransfer wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) schlagen deshalb vor, bestimmte frei werdende TV-Frequenzen als Allgemeingut für die Ausdehnung bestehender Drahtlosnetzwerke (WiFi) statt für den Mobilfunk zu nutzen. Ihre nun im internationalen Fachblatt „Telecommunications Policy“ veröffentlichte Studie empfiehlt, die zusätzlichen Frequenzen nicht kommerziell zu vermarkten, sondern der Bevölkerung und den Unternehmen kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Verbesserte Prognose von Krebspatienten

Impfung gegen Kopf-Hals-Tumoren
Redaktion: Universität Ulm
PRESSEMITTEILUNG
Ulm/gc. Die Prognosen für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren sind schlecht. Nur jeder zweite hat die Chance, diese bösartige Krebserkrankung zu überleben. Das liegt nicht nur an der Aggressivität der Krebszellen, sondern auch an ihrer Fähigkeit, das Immunsystem der Erkrankten zu unterdrücken. Mediziner der Universitäten Ulm und Pittsburgh (USA) haben nun einen neuen immuntherapeutischen Ansatz entwickelt und in einer klinischen Studie mit 16 Kopf-Hals-Karzinom-Patienten erfolgreich getestet.

Sonntag, 23. November 2014

Der Monolith von Baalbek

Weltweit größter antiker Steinblock entdeckt
Redaktion: Deutsches Archäologisches Institut
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Der monolithische Block im Steinbruch von Baalbek ist 19,60 Meter lang, 6 Meter breit und mindestens 5,5 Meter. Sein Gewicht wird auf ca. 1650 Tonnen geschätzt. Nun soll erforscht werden, warum der Steinblock nicht fertiggestellt wurde und im Steinbruch verblieb – und mit welchen Mitteln er überhaupt hätte transportiert werden können.

Nachts im Krankenhaus

Alleinverantwortlich für immer komplexere Pflege
Redaktion: Universität Witten/Herdecke
PRESSEMITTEILUNG
Witten/gc. Zur Tagung „Nachts im Krankenhaus“ kamen am 21. November 2014 etwa 150 Experten an der Universität Witten/Herdecke zusammen, um über die nötigen Veränderungen zu diskutieren. Hintergrund ist eine Studie von Prof. Christel Bienstein und Prof. Dr. Herbert Mayer. Die Pflegewissenschaftler der Universität Witten/Herdecke haben 2010 bis 2013 den Nachtdienst in deutschen Krankenhäusern zum zweiten Mal untersucht. 

Am Lebensende

Autonomie und Menschenrechte
Redaktion: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
PRESSEMITTEILUNG
Erlangen/gc. Während die Öffentlichkeit über das Pro und Kontra des assistierten Suizids diskutiert, wird eine entscheidende Frage in den Hintergrund gedrängt: Wie können Menschen in ihrer letzten Lebensphase in Würde und unter Respekt ihrer Autonomie leben?

Samstag, 22. November 2014

Migranten in der EU

Risiko für Armut und Ausgrenzung doppelt so hoch
Redaktion: Eurostat
PRESSEMITTEILUNG
Luxembourg/gc. Für Nicht-EU-Bürger war die Wahrscheinlichkeit von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht zu sein im Jahr 2013 doppelt so hoch wie für Staatsbürger.

Die Kinderfabrik

von Heiko Wruck
GLOSSE
Auf Rügen sind ab 1. Januar 2015 Frauen im gebährfähigen Alter verpflichtet, unbefruchtete Eizellen ohne medizinischen Grund vorsorglich einfrieren zu lassen.

Donnerstag, 20. November 2014

Wunscherfüllende Medizin

Genetische Optimierungen erlaubnisfähig
Redaktion: Westfälische Wilhelms-Universität Münster
PRESSEMITTEILUNG
Münster/gc. Eingriffe ins menschliche Erbgut, die nicht medizinisch-therapeutischen Zwecken dienen, sondern der Verbesserung gesunder Menschen, sind nach heutiger Rechtslage in Deutschland zulässig, sobald die Forschung dafür sichere Wege gefunden hat. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster.

Mittwoch, 19. November 2014

Wichtig für Vemurafenib-Patienten

Hautkrebsmedikament kann Blutkrebs fördern
Redaktion: Universitätsklinikum Freiburg
PRESSEMITTEILUNG
Freiburg/gc. Das Hautkrebsmedikament Vemurafenib kann den Blutkrebs „Chronisch Lymphatische Leukämie“ begünstigen. Dies zeigten die Wissenschaftler an Patienten- und Labordaten. Unter Laborbedingungen gelang es den Forschern den Ausbruch der Leukämie mit einem zweiten Medikament zu unterdrücken. Potenziell betroffen sind nach Aussagen der Ärzte alle mit Vemurafenib behandelten Patienten.

Geringer in Ostdeutschland

Armutsgefährdung von Älteren
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Die Armutsgefährdung von Personen ab 65 Jahren war nach Ergebnissen des Mikrozensus im Jahr 2013 in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) mit 12,5 % geringer als im früheren Bundesgebiet mit 14,8 %.

Über 85 Prozent Nicht-EU-Bürger

Nahezu 820.000 EU-Staatsbürgerschaften erteilt
Redaktion: Eurostat
PRESSEMITTEILUNG
Luxembourg/gc. Im Jahr 2012 erwarben 818.000 Personen die Staatsbürgerschaft1 eines der EU282-Mitgliedstaaten. Dies entspricht einem Anstieg um 4 Prozent gegenüber 2011 und um 6 Prozent gegenüber 2009. Im Jahr 2012 wurden die höchsten Einbürgerungsraten3 in Ungarn (12,8 erteilte Staatsbürgerschaften je 100 ansässige Ausländer), Schweden (7,8) und Polen (6,6) und die niedrigsten in der Tschechischen Republik und der Slowakei (je 0,4) sowie in Estland (0,6) und Österreich (0,7) verzeichnet. Im Durchschnitt wurden 2,4 Staatsbürgerschaften in der EU28 je 100 ansässige Ausländer erteilt.

8.500 Inobhutnahmen

Vernachlässigung oder Misshandlung
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im Jahr 2013 haben die Jugendämter bundesweit in 8.510 Fällen Kinder und Jugendliche aufgrund von Vernachlässigung oder Anzeichen für Misshandlung in Obhut genommen.

Dienstag, 18. November 2014

Virtuelle Straße

Aus Autos werden rollende Smartphones
Redaktion: Technische Universität Ilmenau
PRESSEMITTEILUNG
Ilmenau/gc. Das Thüringer Innovationszentrum Mobilität der TU Ilmenau eröffnet eine High-Tech-Forschungshalle der deutschlandweit einzigartigen Prüfanlage „Virtuelle Straße“.

Russland kann aufsteigen

Potenzial einer weltweiten Weizenexportnation
Redaktion: Leibniz-Institut für Agrarentwicklung
PRESSEMITTEILUNG
Halle an der Saale/gc. Angesichts einer steigenden Weltbevölkerung und begrenzten natürlichen Ressourcen ist die Sicherung der weltweiten Ernährung eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Russland kann dazu beitragen die Welternährung zu sichern, da es über riesige und häufig sehr fruchtbare Ackerflächen verfügt. Allerdings bleiben die Getreideerträge deutlich unter den technisch möglichen Erträgen zurück.

Den Leidenden zur Hilfe

Palliativ- und Schmerzpreis 2014
Redaktion: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. In Würdigung und Anerkennung seines Engagements für Patienten mit chronischem Schmerz verlieh die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. PD Dr. med. Roland Wörz aus Bad Schönborn den Baden Württembergischen PALLIATIV- und SCHMERZPREIS 2014. Der Preis wurde im Rahmen des Innovationsforums der Gesellschaft am 15. November 2014 in Berlin überreicht.

Montag, 17. November 2014

16,5 Millionen in Deutschland

Menschen mit Migrationshintergrund
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im Jahr 2013 lebten rund 16,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus 2013 weiter mitteilt, entspricht dies einem Bevölkerungsanteil von 20,5 %.

Helfen beim Sterben ja, Töten niemals

von Dr. Wolfgang Röhr
KOLUMNE
Nur der Beistand ist Sterbehilfe. Ein Mehr ist organisiertes Töten.  Die Trennschärfe beider Begriffe macht den Unterschied. Helfen beim Sterben, ja. Töten, niemals. Seinem Leben ein Ende zu setzen, ist legitim. Die Lebensumstände Sterbewilliger bestimmen die Rechtmäßigkeit dieses Wunsches. Tötungen zu delegieren, ist tabu. Aus gutem Grund.

Samstag, 15. November 2014

Bio-Elterntierhaltung

Pilotprojekt startet
Redaktion: Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Seit August 2014 werden in Mecklenburg-Vorpommern Bio-Elterntiere (Haltung von Hennen zur Erzeugung von Küken) gehalten. „Mit der Bio-Elterntierhaltung wird ein wichtiger Schritt umgesetzt, um die Kreisläufe in der Ökotierhaltung weiter zu schließen und Anreize auch für andere Unternehmen in Deutschland und Europa zu setzen, die bisher praktizierte Ausnahmeregelung der Verwendung konventioneller Küken im Jahr 2015 zu beenden“, erklärte am 13. November 2014 Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, am Rande der Landtagssitzung.

Freitag, 14. November 2014

Aula wird zur Rockarena

AWO MV lädt ein für guten Zweck
Redaktion: maxpress
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Wo normalerweise gepaukt wird, geht am 15. November 2014 um 19.30 Uhr für einen guten Zweck die Post ab. Unter dem Motto „Rock in der Schule“ lädt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Mecklenburg-Vorpommern zu einem Benefizkonzert nach Schwerin in die Aula der SWS Schulen auf den Campus am Ziegelsee ein. Da die Künstler ohne Gage auftreten und auch die Organisatoren die Veranstaltung unterstützen, gehen die Einnahmen aus dem Kartenverkauf direkt an soziale Projekte in der Region.

Das Tafelsilber der Einheit

Fotoausstellung „Natur und Grenze“ in Dömitz
Redaktion: Förderverein Biosphäre Elbe MV e.V.
PRESSEMITTEILUNG
Dömitz/gc. Die Fotoausstellung »Natur und Grenze« ist ein Projekt der Biosphärenreservatsverwaltung der beiden Schutzgebiete Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern und Schaalsee und des Fördervereins Biosphäre Schaalsee e.V. Sie wurde gemeinsam mit Bürgern der Region und in enger Zusammenarbeit mit dem Grenzhus, dem Informationszentrum zur innerdeutschen Grenze in Schlagsdorf erstellt. 

Ein neues Stolperstein-Projekt

Eheleute Anna und Philip Stiel aus Wittenburg
Redaktion: Stadtverwaltung Wittenburg
PRESSEMITTEILUNG
Wittenburg/gc. Am 19. September 2014 lief das zweite Schülerprojekt – Stolpersteine in Wittenburg – an. Gerd Wendt, Initiator des ersten Projektes »Stolpersteine für die Geschwister Lazarus«, das 2013 startete und das mit dem Verlegen zweier Stolpersteine für Max und Martha Lazarus endete, traf sich mit Schüler der Klasse 10 a des Gymnasialen Schulzentrums Wittenburg – Regionaler Teil – vor dem Wohnhaus in der Großen Straße 54. Hier verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig am 8. März die Stolpersteine für die Geschwister Lazarus.

Cloud Computing im Mobilfunk

Testplattform zur Erforschung eingerichtet
Redaktion: Universität Bremen
PRESSEMITTEILUNG
Bremen/gc. Die rasante Steigerung der Datenvolumen im Mobilfunk erfordert neue Konzepte mit vielen kleinen Mobilfunkzellen, deren Funktionalitäten wie beim Smartphone über die Cloud je nach Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI) hat im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „ iJOIN“ eine Testplattform zur Verfügung gestellt, mit der sich das Zusammenspiel von Mobilfunkzellen und Cloud bis ins Detail simulieren lässt.

Donnerstag, 13. November 2014

Online-Test für Pflegepersonal

Mitarbeiterauswahl nach Qualitätskriterien
Redaktion: Universität Siegen
PRESSEMITTEILUNG
Siegen/gc. Pflegepersonal kann mit „Med-Assess“ den Qualifikationsstand testen und erhält Tipps zur Weiterbildung. Die Software leistet Unterstützung auch bei der Auswahl qualifizierter Mitarbeiter.

Es glotzt zurück

von Heiko Wruck
GLOSSE
Feine Drucksensoren messen das Gewicht. Per Iris-Scan und Fingerabdruck wird die Identität geprüft. Mittels Stimmenerkennung läuft der Gegencheck – dann springt das TV-Gerät an und glotzt zurück.

Mittwoch, 12. November 2014

Evolution ist berechenbar

Vermehrung von Viren und Krebszellen
Redaktion: Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
PRESSEMITTEILUNG
Tübingen/gc. Prognosen über die künftige Evolution von Organismen waren lange Zeit pure Spekulation. Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat eine Software entwickelt, die die Entwicklung von sich asexuell vermehrenden Organismen wie Viren oder Krebszellen berechnen kann.

373 Suizide in einem Jahr

2013 mehr nichtnatürlichen Todesfälle
Redaktion: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
PRESSEMITTEILUNG
Halle/gc. Im Jahr 2013 verstarben nach Ergebnissen der Todesursachenstatistik des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt 1.245 Einwohner (792 Männer und 453 Frauen) an Verletzungen, Vergiftungen und bestimmten anderen Folgen äußerer Ursachen. Das waren 62 nichtnatürliche Todesfälle mehr als 2012.

Dienstag, 11. November 2014

Städter sehen häufiger weg als Dörfler

Alarmierende Feldstudie zur Zivilcourage
Redaktion: SRH Hochschule Heidelberg
PRESSEMITTEILUNG
Heidelberg/gc. Ein Mädchen sitzt weinend am Straßenrand, eine Schürfwunde am Knie, ganz allein. Die Passanten müssen sich entscheiden: helfend beispringen oder einfach weiterlaufen? Eine alarmierend hohe Zahl der Testpersonen wird die zweite Option wählen. Zu diesem Ergebnis kamen die Studierenden an der Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg, die diese vertraute Situation zum Anlass einer Feldstudie genommen haben. In drei unterschiedlich großen Orten haben sie untersucht, ob prosoziales Verhalten mit der Bevölkerungsdichte korreliert.

Jauche und Gülle

Unfällen mit Wasser­schads­toffen in 2013
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im Jahr 2013 traten bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen rund 8,1 Millionen Liter Jauche, Gülle und Silagesickersaft sowie vergleichbare in der Landwirtschaft anfallende Stoffe (JGS) unkontrolliert in die Umwelt aus.

Sonntag, 9. November 2014

Erfolg mit Grips und Stahl

Stefan und Reiko Ehbrecht auf Platz zwei
von Heiko Wruck
BERICHT
Schwerin/gc. Die beiden Dömitzer Unternehmer Stefan (33) und Reiko Ehbrecht (39) sind Brüder, die gemeinsam als Geschäftsführer die  SME Stahl- und Metallbau Ehbrecht GmbH & Co. KG aufgebaut haben. Sie sind seit Dienstag, 4. November 2014, auch die Zweitplazierten im bundesweiten Wettbewerb um den Handwerkspreis der deutschen Bürgschaftsbanken. Den ersten Platz belegte eine eine Bäckerei aus Baden-Württemberg. 

Kohle für wen?

von Heiko Wruck
GLOSSE
Als die Eisenbahn im 19. Jahrhundert im  Deutschen Reich eingeführt wurde war den Staatslenkern klar, dass Lokomotivführer wichtig für die Infrastruktur des Landes sind. Deswegen waren sie Beamte.

Samstag, 8. November 2014

Schicksalstag der Deutschen

9. November – Ermahnung und Ermutigung
von Timo Plutschinski
KOLUMNE
In diesen Tagen rund um den 9. November fühlt sich mancher wieder an seinen Geschichtsunterricht erinnert: 9. November 1848: Scheitern der Märzrevolution in Deutschland. 9. November 1918: Die Weimarer Republik wird ausgerufen. 9. November 1923: Hitler-Ludendorff-Putsch. 9. November 1938: Reichsprogromnacht (»Reichskristallnacht«). 9. November 1989: Fall der Berliner Mauer. Nicht umsonst wird der 9. November auch der »Schicksalstag« der Deutschen genannt.

Ein Omen?

von Heiko Wruck
GLOSSE
Am 9. November feiern wir 25 Jahre Mauerfall! Fragen wir uns, was wir über die alten Zeiten wissen. Nicht das Übliche: früher war auch nicht alles schlecht ... Wie hieß der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR? Egon Krenz, Erich Honecker oder Manfred Gerlach? Und aus welcher Partei kam er?

Freitag, 7. November 2014

Schwarze Null in Gefahr

Rückgang durch gesenkte Konjunkturprognose
Redaktion: Finanzministerium Mecklenurg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Auf seiner dreitägigen Tagung in dieser Woche in Wismar hat der Arbeitskreis Steuerschätzungen seine Prognose über die künftigen Steuereinnahmen des Bundes, der Länder und der Kommunen abgegeben. Die Experten korrigierten die Erwartungen der Mai-Schätzung leicht nach unten. Demnach bleiben die Einnahmen gesamtstaatlich in diesem Jahr noch auf dem Niveau der Mai-Schätzung, schon im kommenden Jahr müssen Bund, Länder und Kommunen allerdings mit rund 6,4 Mrd. Euro weniger rechnen als bislang erwartet. 2016 soll das Minus sogar gut 7 Mrd. Euro betragen. Hintergrund der Einnahmerückgänge sind abgesenkte Konjunkturprognosen.

Immense Folgen befürchtet

Droht Kommunen die Umsatzsteuerpflicht?
Redaktion: Finanzministerium Brandenburg
PRESSEMITTEILUNG
Potsdam/gc. Die Kommunen in Deutschland haben berechtigte Hoffnung, vor einer generellen Pflicht zur Zahlung der Umsatzsteuer verschont zu bleiben. Immer dann, wenn eine Kommune für eine andere Kommune eine Leistung erbringt, die auch von Privatanbietern erbracht werden könnte, wäre in Zukunft Umsatzsteuer angefallen.

120 Millionen Europäer

Armut oder soziale Ausgrenzung
Redaktion: Eurostat
PRESSEMITTEILUNG
Luxembourg/gc. Im Jahr 2013 waren 122,6 Millionen Personen beziehungsweise 24,5 Prozent der Bevölkerung in der EU1 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das bedeutet, dass sie von mindestens einer der folgenden drei Lebensbedingungen betroffen waren: nach Zahlung von Sozialleistungen von Armut bedroht2 (Einkommensarmut), unter erheblicher materieller Deprivation leiden2 oder in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit leben2.

Donnerstag, 6. November 2014

Schonende Krebstherapie

Größter Endoskopie-Kongress der Welt in Hamburg
Redaktion: Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
PRESSEMITTEILUNG
Hamburg/gc. An diesem Wochenende ist Hamburg wieder Nabel der Endoskopie-Welt: 2.500 Experten aus mehr als 20 Ländern treffen sich am 7. und 8. November 2014 zum 22. Endo Club Nord – dem weltweit größten Endoskopie-Livekongress.

Wirksam und sicher

10 Jahre Darmspiegelung
Redaktion: Deutsches Krebsforschungszentrum
PRESSEMITTEILUNG
Heidelberg/gc. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum werteten die Daten der ersten zehn Jahre der Vorsorge-Koloskopie (Darmspiegelung) aus: Ihr Fazit: Durch die etwa 4,4 Millionen Vorsorge-Koloskopien wurden zirka 180.000 Darmkrebsfälle verhütet. Dem stehen 4500 Überdiagnosen gegenüber. Deutschland war 2002 eines der ersten Länder weltweit, das die Darmspiegelung als Bestandteil des gesetzlichen Krebsvorsorgeprogramms eingeführt hat.

In 2013 gestiegen

Grund­sicherung ab 65 Jahren
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Am Jahresende 2013 bezogen in Deutschland rund 499 000 Personen ab 65 Jahren Leistungen der Grundsicherung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 %.

Mittwoch, 5. November 2014

Bruchteile von Sekunden

Kuckuck und Co. in Zarrentin
Redaktion: Pahlhuus Zarrentin
PRESSEMITTEILUNG
Zarrentin/gc. Der Naturfotograf Wolfgang Buchhorn ist u.a. durch seine Eisvogelbilder bekannt. Nun hat er Einblicke in das Leben einer Kuckucksfamilie erhalten, die den wenigsten Menschen vergönnt sind. Er hat diese Einblicke in Bildern festgehalten. Das Ergebnis heißt »Kuckuck und Co« und wird am 12. November 2014 um 19 Uhr im Pahlhuus, dem Informationszentrum des Biosphärenreservates Schaalsee, in Zarrentin gezeigt.

Der dritte Agrar-Weg

Zwischen ökologisch und konventionell
Redaktion: Georg-August-Universität Göttingen
PRESSEMITTEILUNG
Göttingen/gc. Die umweltfreundliche Bewirtschaftung eines Ackers kann einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten, auch wenn die strikten Vorgaben der ökologischen Landwirtschaft nicht zu 100 Prozent eingehalten werden. Das haben Agrarökologen der Universität Göttingen herausgefunden.

Mythos Trümmerfrau

Den Kriegsschutt räumten andere weg
Redaktion: Universität Duisburg-Essen
PRESSEMITTEILUNG
Duisburg/gc. Wer hat nach dem Krieg die Schuttberge weggeräumt? Meist nicht Trümmerfrauen, obwohl dies viele meinen. Zu diesem Ergebnis kommt die Historikerin Leonie Treber in ihrer Dissertation, die sie an der Universität Duisburg-Essen (UDE) ablegte.

Dienstag, 4. November 2014

Glänzende Aussichten

Was chinesische Bildungsmigranten hoffen
Redaktion: Universität Bielefeld
PRESSEMITTEILUNG
Bielefeld/gc. Chinesische Studierende sind weltweit am mobilsten: Unter den internationalen Studierenden in den Industrieländern stellen sie die größte Gruppe (20 Prozent). In Deutschland machen sie ebenfalls die Mehrheit aus. Jeder zehnte internationale Studierende kommt aus China. In einem neuen Forschungsprojekt befragt die Universität Bielefeld chinesische Studierende, was sie sich davon versprechen, in Europa zu studieren.

Palliativpflege im Fokus

Forschungsprojekt für Konfliktlösungsstrategien
Redaktion: Universität Osnabrück
PRESSEMITTEILUNG
Osnabrück/gc. Wie können schwerstkranke und sterbende Menschen angemessen und würdevoll betreut werden? Dieser und ähnlichen Fragen widmet sich ein neues Forschungsprojekt, das unter der Federführung von Prof. Dr. Hartmut Remmers von der Universität Osnabrück durchgeführt wird.

Transkulturelle Vernetzung

Kulturelle Vielfalt im 360-Grad-Blick
Redaktion: Ruhr-Universität Bochum (RUB)
PRESSEMITTEILUNG
Bochum/gc. Ein syrischer Arzt, eine polnische Köchin und eine chinesische Ingenieurin: An so vielen Stellen im Arbeitsmarkt ist kulturelle Vielfalt Alltag, aber noch immer ist sie nicht selbstverständlich.

Montag, 3. November 2014

Trabbi-Konvoi am 9. November

Hof und Plauen machen Grenzöffnung lebendig
Redaktion: Stadt Hof
PRESSEMITTEILUNG
Hof/gc. Die Städte Hof und Plauen machen am 9. November 2014 die Ereignisse rund um die Maueröffnung noch einmal lebendig und holen die Bilder der damaligen Zeit ins Bewusstsein zurück. Insgesamt 100 Trabanten, Wartburgs und Wagen russischer Bauart werden ab 11 Uhr von Plauen im Sächsischen Vogtland aus über die B173 in die bayerische Partnerstadt Hof rollen.

Klimaschutzbranche 2012

40,3 Milliarden Euro Umsatz
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereiches erwirtschafteten im Jahr 2012 einen Umsatz von etwa 40,3 Milliarden Euro mit Waren und Leistungen für den Klimaschutz.

Bildung entscheidet

Häufigster Ausbildungsberuf 2013
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im Jahr 2013 haben insgesamt 525.900 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Das waren 4,2 % weniger als im Vorjahr.

Aktivitäten bündeln

Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern
Redaktion: Techniker Krankenkasse Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Weniger Geburten, eine deutlich steigende Lebenserwartung und die Abwanderung vor allem junger Menschen führen dazu, dass sich die Altersstruktur deutlich weiter zu Ungunsten der jungen Bevölkerung entwickelt.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Lauenburg ist gefährdet

Auwaldabholzung bei Boizenburg
Redaktion: BUND Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sieht durch die geplante Auwaldabholzung vor Boizenburg mehr Hochwassergefahren für die Unterlieger wie zum Beispiel die Stadt Lauenburg.

Ab wann darf man quälen?

9/11 und die Folterdiskussion
Redaktion: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Ist der Einsatz von Folter gerechtfertigt, um eine große Bedrohung abzuwenden? Seit dem Einsatz des „Water-Boarding“ durch die USA und der Veröffentlichung von Bildern misshandelter irakischer Gefangener im Abu-Ghraib-Gefängnis wird darüber diskutiert. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 würden vorgeschoben, um extreme Formen staatlicher Gewalt zu rechtfertigen, sagt Katrin Dauenhauer, Doktorandin an der Universität Bonn.

Optische Analyse bei Prostatakrebs

Schnell und sicher diagnostizieren
Redaktion: Fraunhofer-Gesellschaft
PRESSEMITTEILUNG
München/gc. Zwischen gut- und bösartig verändertem Prostatagewebe zu unterscheiden, ist schwierig. Ein neues Gerät erleichtert Ärzten die Diagnose: Über eine optische Analyse können sie innerhalb von eineinhalb Minuten zuverlässig sagen, ob es sich um ein Karzinom handelt. Auf der Messe COMPAMED vom 12. bis zum 14. November 2014 in Düsseldorf stellen Fraunhofer-Forscher den Prototyp vor.

Exporte nach Russ­land

Rückgang um 26,3 Prozent
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im August 2014 wurden von Deutschland Waren im Wert von 2,3 Milliarden Euro in die Russische Föderation ausgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren nach Russland um 26,3 Prozent niedriger als im August 2013.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Eine andere Welt ist möglich!

Lichtbildervortrag im Weltladen Schwerin
Redaktion: Eine-Welt-Verein Schwerin
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Mit einem Lichtbildervortrag und Filmclips wird die Friedens- und Menschenrechtsaktivistin Heike Kammer vom »Ya-Basta Netzwerk« aus ihren Erfahrungen im mexianischen Chiapas berichten und einen historischen Überblick geben.

Sicher ist sicher!

von Heiko Wruck
GLOSSE
Ab dem 1. Januar 2015 soll bundesweit die elektronische Gesundheitskarte gelten. Wir erinnern uns, es war der Lipobay-Skandal von 2001, der die Diskussion um die Einführung der elektronische Krankenakte auslöste.

Tag des Internets

Rechtssicherheit im digitalen Raum
Redaktion: Karlsruher Institut für Technologie
PRESSEMITTEILUNG
Karlsruhe/gc. Der 29. Oktober gilt als Tag des Internets. Vor 45 Jahren, im Jahre 1969, wurden damals erstmals zwei Universitätsrechner in den USA miteinander verbunden, um eine Textnachricht auszutauschen. Das daraus entstandene Computernetz ARPANET gilt als Vorläufer des Internet.

Kupfer gegen Keime

600 Türklinken zur Infektionsvorbeugung
Redaktion: Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
PRESSEMITTEILUNG
Hamburg/gc. Das Asklepios Klinikum Harburg in Hamburg hat große Bereiche seines gerade eröffneten Neubaus mit insgesamt 600 Türklinken aus Kupferlegierungen ausgestattet. Das Projekt ist das bislang größte seiner Art in Europa und den USA. Kupfer wirkt nachweislich antimikrobiell und kann gefährliche Keime wie Bakterien, Pilze und Viren erheblich reduzieren.

Dienstag, 28. Oktober 2014

11 Märkte - zwölf Gewinner

„Kreativmacher Mecklenburg-Vorpommern“
Redaktion: Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Erstmals sind am Montag, 27. Oktober 2014, in Rostock die Auszeichnungen „Kreativmacher Mecklenburg-Vorpommern“ verliehen worden. Preisträger des landesweiten Ideen-Wettbewerbs für die Kreativwirtschaft sind zwölf Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Montag, 27. Oktober 2014

Wir helfen Kriminalitätsopfern

Ohne Ehrenamt geht im Weissen Ring nichts
von Heiko Wruck
BERICHT
Schwerin/gc. Für die Renterin war es eine Katastrophe. Plötzlich kam ein junger Mann von hinten an sie herangestürmt und entriss ihr im Vorbeilaufen die Handtasche. Kurz zuvor hatte sie Bargeld aus dem Automaten gezogen, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Eine Chance gegen den dreisten Dieb hatte sie nicht. Mit dem Diebstahl ihrer Handtasche hatte sie von einer Sekunde auf die andere alles verloren: Ausweis, EC-Karte, Haus- und Wohnungsschlüssel, das Handy und das gerade abgehobene Bargeld.

Extreme Wetterlagen

Winterstürme vom Klimawandel noch unbeeinflusst
Redaktion: Helmholtz-Zentrum Geesthacht
PRESSEMITTEILUNG
Geesthacht/gc. Während extreme Hitzewellen in einem deutlichen Zusammenhang zum Klimawandel stehen, ist diese klare Abhängigkeit für andere Extremereignisse wie Starkregen, Dürren oder Stürme nicht immer erkennbar.

113 Tagesväter in Sachsen

95 Prozent der Kinder jünger als drei Jahre
Redaktion: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
PRESSEMITTEILUNG
Kamenz/gc. In Sachsen wurden 7.512 Kinder (3.870 Jungen und 3.642 Mädchen) am 1. März 2014 in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut.

Sonntag, 26. Oktober 2014

DDR-Typisches für die Saal-Deko gesucht

8. November, Party „25 Jahre Mauerfall“ in Lassahn
von Heiko Wruck
BERICHT
Lassahn/gc. Auch am Schaalsee trennte sich vor 25 Jahren Deutschland in zwei Teile. Bis zum Mauerfall am 9. November prägte das Grenzregime über 40 Jahre das Leben in Lassahn. An den Mauerfall, die alten Zeiten und an den Neubeginn nach dem 9. November will nun der Dorfverein Lassahn mit einer Party erinnern. Dafür wurde ein ganz besonderen Ort gesucht: der alte Saal der Dorfkneipe – damals die einzige Gaststätte im Ort.

Den Wandel begleiten

Afrika-Zentrum in Flensburg eröffnet
Redaktion: Fachhochschule Flensburg
PRESSEMITTEILUNG
Flensburg/gc. Ein hochkarätiges Netzwerk, motivierte Mitarbeiter mit ausgewiesenen Spezialkenntnissen und nun auch noch die dazu passenden Räumlichkeiten: Am 24. Oktober 2014 wurde das Centre for Business and Technology in Africa an der Fachhochschule Flensburg offiziell eröffnet. Die Flensburger Experten um Prof. Dr. Thomas Schmidt residieren nun im kürzlich angemieteten FH-Gebäude in der Nordstraße.

52 Millionen Operationen

Stationäre Patienten im Jahr 2013
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Knapp 52 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren wurden bei den im Jahr 2013 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patienten durchgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 2,0 % mehr als im Jahr 2012.

Samstag, 25. Oktober 2014

Im Amt nichts Neues

Aktuellste News vom 25. November 2013 
von Heiko Wruck
BERICHT
Lenzen/gc. Es ist schon merkwürdig. Wer sich auf die Internetseite www.amtlenzen.de begibt wird nicht nur willkommen geheißen. Dem interessierten Seitenbesucher werden auch gleich auf der Startseite sehr viele Informationen angekündigt. Von wem, das bleibt allerdings in der namenlosen Begrüßung offen. Macht ja nichts, wenn auch die Amtsträger, Beamte, Bedienstete und Funktionäre von Zeit zu Zeit wechseln, so bleibt doch der Text dieser Ansprache ewig gültig.

Der ewige Kreis

von Heiko Wruck
GLOSSE
Wenn Ebola, die Ukraine-Krise, der Islamische Staat und der Bürgerkrieg in Syrien in den Medien gerade nicht gefragt sind, kommen werden die alten Klischees aus der Mottenkiste geholt. Frauen gehören in die Küche und Männer sind zu nichts zu gebrauchen.

Freitag, 24. Oktober 2014

Hamburger Ebola-Patient hat überlebt

Am Tag 40 nach Ausbruch der Infektion entlassen
Redaktion: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
PRESSEMITTEILUNG
Hamburg/gc. Nach fünf Wochen auf der Sonderisolierstation konnte das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) einen mit dem Ebola-Virus infizierten WHO-Mitarbeiter Anfang Oktober 2014 geheilt entlassen.

Oben und unten

Einkommen und Vermögen in Deutschland
Redaktion: Hans-Böckler-Stiftung
PRESSEMITTEILUNG
Düsseldorf/gc. Einkommen und Vermögen von Millionären und Milliardären sind in Deutschland schlecht erforscht und werden deshalb höchst wahrscheinlich unterschätzt. Wie groß der Reichtum am oberen Ende der Verteilungsskala genau ist, lässt sich mangels verlässlicher Erhebungen kaum sagen. Aussagekräftige Steuerdaten fehlen ebenso. Sicher ist aber, dass der Abstand zwischen Arm und Reich wächst - was auf die Wirtschaft destabilisierend wirkt.

Onkologieprodukte aus Dassow

Produktion von Krebsmedikamenten
Redaktion: Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Im Gewerbegebiet Holmer Berg in Dassow (Landkreis Nordwestmecklenburg) siedelt sich das aus Hamburg stammende Unternehmen AqVida GmbH an. „Als Entwickler für Medizinprodukte insbesondere auf dem Gebiet der Krebsmedikation hat sich das Unternehmen etabliert. Es freut mich, dass AqVida selbst produzieren will und die erste eigene Produktionsstätte bei uns in Mecklenburg-Vorpommern aufbaut", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe.

Nachmittags Chef

Existenzgründungen im Nebenerwerb
Redaktion: Industrie- und Handelskammer Erfurt
PRESSEMITTEILUNG
Erfurt/gc. Nebenberuflich in die Selbstständigkeit zu starten liegt im Trend: morgens Angestellter, nachmittags Chef. Wer seine Geschäftsidee testen oder auf finanzielle Absicherung nicht verzichten will, kann ein Unternehmen auch parallel zum Hauptberuf starten. In Thüringen erfolgten 2013 rund 37 Prozent der Gründungen im Nebenerwerb.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Rekord in Jena

Nie waren es mehr ausländische Studierende
Redaktion: Friedrich-Schiller-Universität Jena
PRESSEMITTEILUNG
Jena/gc. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena startet mit einem besonderen Rekord ins Wintersemester 2014/15: Über 2.200 internationale Studierende sind bis jetzt immatrikuliert, wie die vorläufige Studierendenstatistik zum 20. Oktober 2014, dem Vorlesungsbeginn, ausweist. Und noch schreiben sich täglich weitere aus- und inländische Studierende ein.

Als Wolfsrisse identifiziert

Fünf tote, drei schwer verletzte Schafe
Redaktion: Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern
PRESSEMITTEILUNG
Schwerin/gc. Am 14. September 2014 wurden nahe Rensdorf bei Boizenburg, im Landkreis Ludwigslust-Parchim, fünf gerissene und drei schwer verletzte Schafe gefunden. Der umgehend eingeschaltete Rissgutachter konnte nach einer Untersuchung der Schafe einen Wolf als Verursacher nicht ausschließen.

Chance und Schwäche

Studie Digitaler Journalismus
Redaktion: Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation
PRESSEMITTEILUNG
München/gc. In Berlin wurde am 16. Oktober 2014 die Studie „Digitaler Journalismus. Dynamik – Teilhabe – Technik“ vorgestellt. Es handelt sich um eine erste systematische Beschreibung von Produktions- und Wirkungsformen journalistischer Arbeit in der digitalen Moderne.

Unter Strom

Deutsche Industrie produziert knapp 9 Prozent
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. Im Jahr 2013 haben die Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes 45 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt entspricht dies einem Anteil von knapp 9 % der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung in Deutschland.

Montag, 20. Oktober 2014

Assestiertes Sterben

Geistig-seelische Hilfe am Lebensende
Redaktion: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Die Diskussion um die „aktive Sterbehilfe“ ist wieder aufgeflammt. Haben unheilbar kranke Menschen das Recht auf „assistierten Suizid“ – also darauf, dass Mediziner ihnen auf Wunsch ein tödliches Mittel verabreichen?

Einwanderer profitieren

Migration und Integration zahlen sich aus
Redaktion: Bundesagentur für Arbeit
PRESSEMITTEILUNG
Nürnberg/gc. Das durchschnittliche nominale Nettoeinkommen von Migranten ist in Deutschland mehr als doppelt so hoch wie im Auswanderungsland. Einwanderer mit sehr guten Sprachkenntnissen erzielen rund 20 Prozent mehr Lohn als diejenigen, die die deutsche Sprache nicht gut beherrschen.

Gefährliche Virusinfektionen

Das Krankenhaus als Quelle
Redaktion: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Im Frühjahr 2014 kam es in Saudi-Arabien zu einer dramatischen Ausbreitung lebensgefährlicher Lungenentzündungen. Auslöser war das neu entdeckte MERS-Coronavirus.

Männer mögen fröhliche Frauen

Geschlechtsspezifisches Lesen von Körpersprache
Redaktion: Universitätsklinikum Tübingen
PRESSEMITTEILUNG
Tübingen/gc. Unsere Körperbewegungen sagen oft mehr über uns aus, als wir wahrhaben wollen. So ist es nicht nur schwieriger, bei non-verbaler Kommunikation zu täuschen, es kann sogar zuverlässig auf den emotionalen Zustand geschlossen werden.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Potential für Krebstherapie

Neue Software für altbekannte Medikamente
Redaktion: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
PRESSEMITTEILUNG
Dresden/gc. Wissenschaftler der Arbeitsgruppe von Peer Bork und Vera van Noort am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg sowie der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden entwickelten eine neue Software, die die Wirkung bereits bekannter, für andere Erkrankungen zugelassene Medikamente im Fall einer metastasierten Darmkrebserkrankung vorherberechnen kann. Besonders interessant erscheint der normalerweise gegen Depressionen eingesetzte Wirkstoff Citalopram.

Krieg und natürliche Ressourcen

Schwerpunkte auf Rüstungskontrolle und -transfers
Redaktion: Internationales Konversionszentrum Bonn
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Der Jahresbericht 2014 des Bonn International Center for Conversion (BICC) gibt Auskunft darüber, wie das BICC seine neue Forschungsstrategie umsetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei die vielfältigen Probleme organisierter Gewalt und die Suche nach Wegen, diese zu überwinden. Großes Gewicht liegt auf dem Thema „Rüstungskontrolle und -transfers“, insbesondere in der Sahelregion.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Seelische Hilfe benötigt

Jeder dritte Krebspatient braucht sie
Redaktion: Deutsche Krebshilfe e. V.
PRESSEMITTEILUNG
Hamburg/gc. Angst, Anpassungsschwierigkeiten und Depressivität: Das sind die drei häufigsten psychischen Probleme, mit denen Krebspatienten zu kämpfen haben. Jeder Dritte ist davon betroffen.

Sargnagel für Rom

Buch „Das Königreich der Vandalen“
Redaktion: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
PRESSEMITTEILUNG
Bonn/gc. Anfang des 5. Jahrhunderts nach Christus ziehen die Vandalen durch halb Europa über die Straße von Gibraltar bis nach Afrika. Eine kleine, schlagkräftige Truppe erobert später Rom und wird zum Sargnagel des weströmischen Reiches.

Macht oft unsicherer

Private Vorsorge für den Ruhestand
Redaktion: Universität Kassel
PRESSEMITTEILUNG
Kassel/gc. Die Teilprivatisierung der Altersvorsorge macht den Ruhestand großer Bevölkerungsschichten unsicherer und wird darüber hinaus zu Altersarmut sowie neuartigen Formen sozialer Ungleichheit führen.

Für den Iran

Deutsche Getreideexporte 2014
Redaktion: Deutsches Statistisches Bundesamt
PRESSEMITTEILUNG
Wiesbaden/gc. 23,6 Prozent der deutschen Getreideexporte gingen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2014 in den Iran.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Immer auf Draht

von Heiko Wruck
GLOSSE
Die Europäische Kommission für Gesundheit und Verkehr hat einen stark umstrittenen Beschluss gefasst. Ab dem 1. Januar 2015 soll in der gesamten EU eine Helmpflicht für Radfahrer sowie eine Protektoren-Tragepflicht für Fußgänger gelten.

Montag, 13. Oktober 2014

Schaalsee auf 1,5 Millionen Etiketten

Bio-Äpfel aus dem Biosphärenreservat vermarkten
Redaktion: Pahlhuus Zarrentin
PRESSEMITTEILUNG
Boddin/gc. Diese knackigen Äpfel werden demnächst zu Bio-Apfelmus verarbeitet. Ein Naturkosthersteller aus der Lüneburger Heide wählte für seine Apfelmuslinie die Bio-Äpfel der Boddinobst GmbH. »Weil für die Kunden nicht nur das Bio-Siegel, sondern immer mehr auch die regionale Herkunft wichtig sind.

Nicht so egoistisch

von Heiko Wruck
GLOSSE
„Lieber Chef, ich habe Ihnen die Akten 24 bis 79 bis zur Unterschriftsreife vorbereitet. Auch die Unterlagen zum Vorgang Müller habe ich für Sie überarbeitet ...

Pflegeheime in Hamburg 2013

Erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz
Redaktion: Statistikamt Nord 
PRESSEMITTEILUNG
Hamburg/gc. Mitte Dezember 2013 haben die Pflegeheime in Hamburg nach vorläufigen Ergebnissen fast 17.200 Personen betreut, die Leistungen der Pflegeversicherung erhielten. Darunter waren 51 Prozent mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, so das Statistikamt Nord.