Potsdam/gc. Der Wasserstand in Seen des nordostdeutschen Tieflandes ist in den vergangenen Jahrzehnten vielerorts gesunken, oft verursacht durch Eingriffe des Menschen.
Nun erfährt das Abitur in Mecklenburg, einmal auch in Vorpommern, eine tolle Aufwertung. An sechs Schulen – in Dömitz, Wismar, Crivitz, Laage, Stavenhagen sowie in Demmin – können künftig Schüler ihr Abitur auf Plattdeutsch ablegen. Das Landesprogramm hat sogar einen zukunftsweisenden Namen: „Meine Heimat – mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“.
Hamburg/gc. DER SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE starten das digitale Angebot SPIEGEL Plus. Ab sofort werden einzelne Artikel des Nachrichten-Magazins und der Nachrichten-Website auf SPIEGEL ONLINE zum Verkauf angeboten. Damit beginnt die Entwicklung eines größeren Bezahlangebots. Für die Abwicklung der Bezahlprozesse arbeitet der SPIEGEL mit dem Micropayment-Anbieter LaterPay zusammen.
Erkner/gc. Preisgekrönte Sozialunternehmen und renommierte Forschungseinrichtungen aus vier EU-Ländern haben gemeinsam das EU-Horizon2010-Projekt „RurInno“ gestartet, dessen Ziel die Förderung ländlicher Entwicklung ist. In weiten Teilen Europas sind strukturschwache ländliche Regionen mit ähnlichen Problemen konfrontiert.
Berlin/gc. In Frankreich entwickelt sich das Netz von Ladepunkten für Elektrofahrzeuge rasant. Ende April 2016 gab es 12.800 öffentliche Ladestationen an 3.900 Standorten (30 Prozent mehr als Ende 2015).
Bonn/gc. Personen mit hohen Psychopathie-Werten sind egoistisch, intrigant und sabotieren skrupellos ihre Kollegen, um selber besser dazustehen. Für ihre Arbeitgeber sind sie der Super-GAU – doch stimmt das wirklich?
Experten sagen, dass bis 2050 die Bevölkerung Afrikas auf 2 Milliarden Menschen anwachsen wird. Bis 20100 sollen dort mehr als 4 Milliarden leben. Gleichzeitig ist Afrika der Kontinent, der in seiner Gesamtheit am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird.
Die Jugendorganisation einer Partei, die ein merkwürdiges rotes Phallussymbol im Logo führt, hat Strafanzeige gegen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gestellt. Grund seien jugendgefährdende »Sex-Plakate« in der Öffentlichkeit. Die Strafanzeige richtet sich gegen die HIV-Präventionskampagne „Liebesleben“.
Schwerin/gc. Der 1. Juni ist der internationale Kindertag. An diesem Tag konnte das Bunte Q in Schwerin dem zwölfjährigen Salam aus Syrien eine besondere Freude machen.
Vellahn/gc. Wenn Sie am nächsten Sonntag, 12. Juni 2016, von 14 bis 17 Uhr Zeit haben, dann besuchen Sie doch den Gnadenhof von Tanja Günther und Jürgen Foß, Am Lehmberg 3, in Vellahn. Sie brauchen ein bisschen Vertrauen zu Ihrem Navigationsgerät.
... meint Christian Schmidtke und frühstückt unkünstlerisch
von Heiko Wruck
GESPRÄCH
Schwerin/gc. Künstlerfrühstück: Kaffee und Zigarette morgens um 11 Uhr?
Mit dem Frühstück sind wir, außer an den Wochenenden, gegen 6.30 Uhr durch. Unsere Tochter muss ja auch zur Schule. Brötchen, Marmelade, Honig aus der Region und Cappuccino gibt’s für mich. 8 Uhr beginnt der Arbeitstag, ab 10 Uhr bin ich meistens in meinem Atelier.
Würzburg/gc. Ein Satellit, dessen Einzelteile nicht über Elektrokabel verbunden sind, sondern über miniaturisierte Funkmodule: Mit dieser Innovation gewinnen zwei Informatiker der Universität Würzburg den Wettbewerb INNOspace Masters.
Stuttgart/gc. Das Fraunhofer IAO hat mit dem „Digital Scout“ ein neues Instrument entwickelt, um weltweit aufkommende digitale Geschäftsmodelle zu monitoren. Bislang haben die Experten 15 000 Ansätze digitaler Geschäftsmodelle identifiziert.
Hannover/gc. Günstig ist Strom an luftigen Sommertagen, teuer dagegen an windstillen Winterabenden. Denn je mehr Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne stammt, desto stärker schwanken das Stromangebot und der Preis.
Ulm/gc. Die Universität Ulm forscht im Bereich automatisiertes Fahren schon lange an der Spitze. Jetzt bewerben sich die Wissenschaftler um Prof. Klaus Dietmayer und Dr. Michael Buchholz um ein Testfeld für automatisiertes und vernetztes Fahren in Baden-Württemberg.
Heilbronn/gc. Führungskräften wird oft unterstellt, dass sie dazu neigen, Psychopathen zu sein. Doch noch gibt es dafür kaum empirische Beweise. Dr. Regina-Viola Frey, Post-Doc für Human Resource Management und Marketing an der German Graduate School of Management and Law (GGS), untersucht in einem Forschungsprojekt, ob psychopathische Merkmale zum beruflichen Erfolg beitragen. Im Interview stellt sie die wichtigsten Ergebnisse vor.
Berlin/gc. 1.361 Menschen – so viele Flüchtende starben bereits in diesem Jahr auf dem Mittelmeer. 1.361 Menschen, die für ein wenig Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft alles riskierten. Jeder Einzelne ist eine Tragödie. Aber wie viele Menschen ertrinken ungesehen – fern der offiziellen Statistik? Ohne, dass wir ihre Namen und ihre Geschichte erfahren werden?
Hamburg/gc. Die Veröffentlichung eines Referentenentwurfs zum Teilhabegesetz aus dem Hause von Bundessozialministerin Andrea Nahles hatte für Empörung bei Verbänden gesorgt. Einkommen und Vermögen von Menschen mit Behinderungen werden darin immer noch bei der Eingliederungshilfe herangezogen.
Schwerin/gc. In Mecklenburg-Vorpommern werden weiterhin überdurchschnittlich viele Ausbildungsverträge vorzeitig ohne Abschluss gelöst. Das geht aus dem vorab veröffentlichen Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016 im Auftrag der Bundesregierung hervor.
Hamburg/gc. Abitur, Studium, Job – klingt strukturiert und einfach, ist aber nicht immer leicht umzusetzen, denn die Auswahl an spannenden Studienmöglichkeiten und attraktiven Studienorten ist sehr groß. Besonders in Norddeutschland.
München/gc. Kein Jugendtreff, kein Bus nach 17 Uhr, kaum WLAN oder Lehrstellen. Im Vergleich zu den Altersgenossen in der Stadt fühlen sich viele Landjugendliche benachteiligt. Es fehlen wohnortnahe Gymnasien, Jobs und Freizeitangebote jenseits von Schützenvereinen, freiwilliger Feuerwehr und Fußball-Clubs.
Tübingen/gc. Die einzige bis heute überlebende Menschenart, der anatomisch moderne Mensch, erreichte Europa erstmals vor rund 45.000 Jahren. Hier lebte er ununterbrochen bis heute – doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Das verraten die Gene.
Göttingen/gc. Hartz-IV-Empfänger sind zum Symbol geworden für vermeintlich passive Individuen, denen sozialer Anschluss fehlt. In der jüngst veröffentlichten Studie von Marliese Weißmann (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen) erscheinen sie in einem anderen Licht.
Bonn/gc. Die Leistungen der klassischen Antike wären nicht denkbar gewesen ohne die Versklavung von Menschen. Seit 65 Jahren wurde dieses Phänomen an der Mainzer Akademie der Wissenschaften untersucht. Der Althistoriker Prof. Dr. Winfried Schmitz von der Universität Bonn hat das großangelegte Projekt in den vergangenen fünf Jahren geleitet. Jetzt ist es abgeschlossen.
Redaktion: Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme
PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart/gc. Forscher des Max-Planck-Institutes Stuttgart haben winzige „Mikroroboter“ mit Eigenantrieb entwickelt, die Blei aus kontaminiertem Wasser entfernen oder organische Verschmutzungen abbauen können.
Fremden- und Islamfeindlichkeit steigen deutlich an
Redaktion: Universität Bielefeld
PRESSEMITTEILUNG
Bielefeld/gc. Willkommenskultur, Kriegsflüchtlinge und Islam – zu diesen Themen hat sich die Spaltung der deutschen Bevölkerung in der kurzen Zeit zwischen August 2015 und März 2016 weiter vertieft.
Effekt für Personen verschiedener Bildungsniveaus belegt
Redaktion: Universität Regensburg
PRESSEMITTEILUNG
Regensburg/gc. Anspruchsvolle geistige Tätigkeiten in Beruf und Alltag wirken sich positiv auf die Hirnleistungen von Personen aus, die an Multipler Sklerose (MS) erkrankt sind. Ein vergleichsweise geringeres Bildungsniveau kann hier durch eine erhöhte Aktivität kompensiert werden.
Mainz/gc. Die Zahl der Klimaflüchtlinge könnte künftig dramatisch steigen. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie und vom Cyprus Institute in Nicosia berechnet haben, dürfte es im Nahen Osten und in Nordafrika so heiß werden, dass Menschen dort in vielen Gegenden nicht mehr leben können.
Gütersloh/gc. Ganztagsschulen sollen Schüler individuell fördern. Doch von gleichwertigen Lernchancen in Ganztagsschulen kann in Deutschland keine Rede sein.
Magdeburg/gc. Elektro- und Energietechniker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben neuartige Überwachungs- und Steuerungssysteme entwickelt und erprobt, die erstmalig die schwankenden Einspeisungen dezentraler Öko-Stromerzeuger zur Stabilisierung des Energieversorgungsnetzes in Sachsen-Anhalt nutzen.
Berlin/gc. Zentrale Rettungsstellen werden zunehmend auch von Patienten aufgesucht, die zwar einen akuten, jedoch keinen notfallmedizinischen Versorgungsbedarf haben.
Schwerin/gc. Parteien, die nicht in Mecklenburg-Vorpommerns Landtag oder nicht ausreichend im Deutschen Bundestag vertreten sind, müssen bereits vor Einreichung der Wahlvorschläge ihre Beteiligung an der Landtagswahl anzeigen. Bis zum Abend des 19. Mai 2016 haben 13 Parteien ihre Unterlagen für die Beteiligungsanzeige bei der Landeswahlleiterin eingereicht.
Bonn/gc. Nach wie vor wandern mehr junge Frauen als Männer aus dünn besiedelten Räumen in die Großstädte und deren Umland. In vielen ländlich geprägten Regionen und strukturschwächeren Wirtschaftsräumen folgt daraus ein deutlich höherer Männeranteil in der Bevölkerung.
Rostock/gc. In einem Fachartikel, der am 20. Mai 2016 in der Fachzeitschrift Science erschienen ist, fordern führende Migrationsforscher eine bessere Datenerhebung zu Migrationsströmen. Die Wissenschaftler benötigen diese Daten für ihre Forschung; aber auch für die Politik sind sie von großer Bedeutung.
Lassahn/gc. Gut 13 Kilometer hatte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus bereits in den Knochen, als er von Kneese über Lassahn kommend am 10. Mai 2016 endlich im Stintenburger Brückenhaus Kaffee und Kuchen genießen konnte. Die Radtour war der Auftakt seiner viertägigen Wanderung durch 5 eindrucksvolle Nationale Naturlandschaften des Landes.
Neustadt-Glewe/gc. Am Sonntag, 22. Mai 2016, lohnt ein Besuch der Burg Neustadt-Glewe ganz besonders. Dort steht der Internationale Museumstag ganz im Zeichen historischer Fahrräder.
Schwerin/gc. Für die Massai in Mkanyeni (Tansania) ist Trinkwasser nicht selbstverständlich. Nun sammeln sie ihr Wasser jedoch in einer Regenauffanganlage.
Die besorgten Bürger haben recht. Denn es stimmt, dass die rasante Zuwanderung den kulturellen Untergang zwingend herbei führt. Die Zuwanderung nach New York ist ein beredtes Beispiel dafür.
Luxembourg/gc. Im Jahr 2015 wurden 88 300 Asylbewerber, die in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) internationalen Schutz suchten, als unbegleitete Minderjährige eingestuft.
Eine neuerliche Rückrufaktion verunsichert die Fahrzeughalter. Allerdings nur jene in Mecklenburg-Vorpommern. Fahrzeuge aller Art und Baujahre – ausdrücklich auch DDR-Fabrikate – werden in die Werkstätten zurückgerufen.
Ludwigslust/gc. Am 8. September 2016 beginnt die erste berufsbegleitende Aufstiegsfortbildung zum Industriemeister/zur Industriemeisterin Lebensmittel in Mecklenburg-Vorpommern. In zwei Jahren können die Teilnehmer diese Qualifikation beim Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum (saz) erwerben
Hamburg/gc. Die Sieger des diesjährigen Schulpreises stehen fest. Die school-fashion-Schüler GmbH vom Gerhart-Hauptmann-Gymnasium in Wismar konnte die Jury mit ihrer Crowdfunding Kampagne überzeugen. Hans Thon, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, übergab am 6. Mai 2016 im Schweriner Schloss das Preisgeld von 2.000 Euro an die Schülerunternehmer.
Redaktion: Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF)
PRESSEMITTEILUNG
Remscheid/gc. Deutschlands Filmnachwuchs trifft sich in diesem Jahr zum ersten Mal in Mainz. Dort findet vom 17. bis zum 19. Juni 2016 das 28. Bundes.Festival.Film. in den Mainzer Kammerspielen statt. Präsentiert und ausgezeichnet werden 37 nominierte Beiträge der Wettbewerbe „Deutscher Jugendvideopreis“ und „Video der Generationen“.
Geesthacht/gc. Die membranbasierte Abtrennung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) aus Kraftwerken und Industrieanlagen wird seit Januar 2016 in einem durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) geförderten Projekt erforscht.
Schwerin/gc. Nach dem großen Erfolg des Kinder- und Familienfestes, das die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern seit 2014 mit Unterstützung der Nordmetall-Stiftung im Schlosspark Hasenwinkel veranstalten, wird das Klassikfestival sein Angebot für Kinder und Familien ab 2017 deutlich ausweiten.
Zarrentin/gc. Am vergangenen Mittwoch, 27. April 2016, waren die Kinder der Zarrentiner Kita „Storchennest“ ziemlich aufgeregt und sichtbar begeistert. Sie bekamen ein richtiges Gemüsebeet und können nun allein Gemüse ziehen.
Wittenburg/gc. Wie geht die Wittenburger Pastorenfamilie in den Tag, Gebet mit Frühstück oder Frühstück mit Gebet?
Wir frühstücken gegen 7 Uhr mit Gebet. An den Wochenenden später. Dann geht’s mit dem Hund raus. Ein Spaziergang an der frischen Luft, auch wenn es regnet, gehört dazu. Er öffnet den Geist für den Tag. Da trifft man auch ein paar Leute und kommt mit ihnen ins Gespräch.
Der 1. Mai war im III. Reich ab 1933 ein Feiertag. Als solcher wurde er 1946 nach dem Untergang des Nazi-Reiches durch den Alliierten Kontrollrat erneut bestätigt. Jedoch durften die Maikundgebungen damals nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden.
Ulm/gc. Ohne Photosynthese kein Leben: Ständig stellen Pflanzen Zucker für die eigene Versorgung her. Der für Mensch und Tier notwendige Sauerstoff ist eigentlich nur ein Nebenprodukt.
Kaiserslautern/gc. Eine neue Generation autonomer Systeme wird vom Menschen vorgegebene Aufgaben selbstständig lösen können. Abhängig vom aktuellen Kontext generieren diese Systeme eigenständig einen Handlungsplan, der ein vorgegebenes Gesamtziel ohne Fernsteuerung und ohne Hilfe menschlicher Operateure erreicht.
Bis zwei Prozent aller Gelenkprothesen lockern frühzeitig
Redaktion: Universitätsklinikum Heidelberg
PRESSEMITTEILUNG
Heidelberg/gc. Für ihre wegweisenden Arbeiten zu Entzündungsprozessen an Gelenkprothesen ist Dr. Ulrike Dapunt von der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg nun mit dem Anita und Friedrich Reutner Preis der Medizinischen Fakultät Heidelberg ausgezeichnet worden.
Effiziene Stromerzeugung – Akzeptanz der Bevölkerung
Redaktion: Technische Universität Berlin
PRESSEMITTEILUNG
Berlin/gc. Das Forschungsprojekt EnergyEFFAIR untersuchte, wo Anlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbarer Energie gebaut werden sollten, damit die Erzeugung effizient ist und gleichzeitig von der Bevölkerung akzeptiert wird.
Schwerin/gc. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Schwerin zugunsten der NPD vom vergangenen Freitag, 22. April 2016, führt die Versammlungsbehörde der Landeshauptstadt in dieser Woche mit den verschiedenen Versammlungsanmeldern für Demonstrationen am 1. Mai 2016 erneut Kooperationsgespräche über die beantragten Plätze und den Verlauf der Demonstrationen durch.
Würzburg/gc. Der Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. geht bei der Spendenakquise neue Wege: Erstmals soll eine besonders vielversprechende Idee des Uniklinikums Würzburg zur zukünftigen Krebstherapie per Schwarmfinanzierung vorangebracht werden.
Göttingen/gc. Die Umwandlung von tropischem Regenwald in Agrarlandschaften führt einerseits zu einem Rückgang an Artenvielfalt und Ökosystemleistungen, andererseits zu erhöhtem Einkommen und damit zu besseren sozialen Bedingungen für die lokalen Bauern.
Studie erstmals umfassend über Situation in Deutschland
Redaktion: Medizinische Hochschule Hannover
PRESSEMITTEILUNG
Hannover/gc. Ob zur Gewichtskontrolle, als Fitness- und Wellness-Anwendungen oder als hochkomplexes Programm zur Diagnostik und Behandlung bestimmter Erkrankungen: Die Zahl der Gesundheits-Apps nimmt rapide zu.
Schwerin/gc. Eine bundesweite Brief-Aktion der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ fordert einen verbindlichen Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten weltweit. Der Brief an Kanzlerin Angela Merkel kann am Samstag, 30. April 2016 in der Mecklenburgstraße, bis 14. Mai im Weltladen, Puschkinstr. 18 und online unter www.weltladen-schwerin.de unterschrieben werden.
Berlin/gc. Impfungen gegen gefährliche Infektionskrankheiten gehören zu den größten Errungenschaften der Medizin. Doch es gibt noch immer Impflücken in allen Altersstufen. Die Masern-Impfquoten von Schulanfängern haben sich in den meisten Bundesländern erneut leicht verbessert. Das Ziel der WHO erreicht Deutschland aber noch nicht.
Frankfurt am Main/gc. Der illegale Handel mit den Produkten bedrohter Tierarten hat besorgniserregend zugenommen. Forscher der Goethe-Universität haben nun zusammen mit einem internationalen Team die Messung von Isotopenverhältnissen in Gewebeproben von Elefantenstoßzähnen und den Schuppen von Reptilien verbessert. So wollen sie Wilddieben und ihren Handelsrouten auf die Spur kommen.
Bremen/gc. Junge Führungskräfte haben häufig Probleme, von ihrer Belegschaft akzeptiert zu werden. Das geht aus einer gemeinsamen Studie des WDN - WISE Demografie Netzwerks der Jacobs University und der University of Amsterdam hervor. Die Forscher plädieren darin für ein verändertes Verständnis von Führung.
Oberhausen/gc. Die Dämmung eines Hauses ist heute Pflicht für jeden Bauherrn. Damit große Teile der Heizenergie nicht ungenutzt in die Umwelt entweichen, werden die Fassaden und Dächer von Gebäuden üblicherweise mit Dämmplatten ausgekleidet. Diese bringen oftmals einen erheblichen Nachteil mit sich: Sie sind leicht entflammbar.
Wenn Patienten vollen Zugang zu ihren Daten erhalten
Redaktion: Universität Witten/Herdecke
PRESSEMITTEILUNG
Witten/gc. Wenn Patienten vollen Zugriff auf ihre medizinischen Befunde und die Notizen des Arztes zu ihrer Erkrankung erhalten, verbessert dies die Arzt-Patienten-Beziehung erheblich.
Berlin/gc. Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt das am 22. April 2016 verkündete Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (Aktenzeichen 7 A 11108/14.OVG), mit dem der Schutz vor rassistischen Personenkontrollen durch die Polizei gestärkt wird. Dazu erklärt das Institut:
Schwerin/gc. Rund 0,042 Anrufe kommen pro Minute bei der Telefonseelsorge Schwerin an: rund um die Uhr, 24 Stunden lang, jeden einzelnen Kalendertag. Das sind mehr als 22.000 Anrufe im Jahr. Die Gesprächsdauer beträgt meistens um die 30 Minuten: Einsamkeit, Sucht, Mobbing, Überforderung, Burn-out, Tod, Krankheit, Verlust, Streit, Neid, Missgunst, Schicksalsschläge aller Art. Die Katastrophen werden ehrenamtlich und immer anonym am Telefon besprochen.
Rostock/gc. Ein Zeichen setzen für mehr Arbeitsschutz: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ruft Beschäftigte im Kreis Ludwigslust-Parchim auf, am kommenden Donnerstag, 28. April 2016 eine Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen einzulegen.
Erfurt/gc. Das Thüringer Bildungsministerium und das Jugendpresse-Netzwerk Thüringen suchen die besten Schülerzeitungen im Freistaat. Engagierte und motivierte Schülerzeitungsredaktionen aller Schularten können sich ab sofort um den Thüringer Schülerzeitungspreis bewerben.
Die schönsten Ausflüge in der Metropolregion Hamburg
Redaktion: Metropolregion Hamburg
PRESSEMITTEILUNG
Hamburg/gc. Unter dem Motto „99 Lieblingsplätze für Aktive“ startet die Metropolregion Hamburg in die Ausflugssaison 2016. Prominente Sportler und Bewegungsfans stellten an der Hamburger Alster die schönsten Orte vor und verrieten ihre Lieblingsplätze.
Hagenow/gc. Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre wird die Reihe in diesem Jahr ebenso ungewöhnliche wie eindrucksvolle Orte der Kulturgeschichte neu entdecken.
Berlin/gc. Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert die Bundesregierung anlässlich des Welttags des Buches – 23. April – auf, den „Vertrag von Marrakesch“ endlich umzusetzen.
Wiesbaden/gc. Im April 2014, relativ kurz vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes, gab es in Deutschland 5,5 Millionen Jobs, die geringer bezahlt wurden als der neue Mindestlohn von brutto 8,50 Euro je Arbeitsstunde.
Bonn/gc. Am 7. April 2016 erlag die Schauspielerin Hendrikje Fitz ihrem schweren Krebsleiden. Kurz vor ihrem Tod wollte sie den Blick der Öffentlichkeit noch einmal auf diejenigen lenken, die „nicht so privilegiert sterben dürfen“, wie sie „als einfache Kassenpatientin hierzulande".
Die Welt ist doch wirklich sehr kompliziert geworden. Nehmen uns kulturvollen, fleißigen Deutschen die Ausländer denn nun die guten Jobs weg oder liegen sie uns als Schmarotzer auf der Tasche? Weil sie nicht arbeiten wollen!
Hamburg/gc. 91 Prozent der Bundesbürger sind laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Organisation abgeordnetenwatch.de dafür, dass Mordverfahren wieder eröffnet werden können, wenn durch neue Untersuchungsmethoden Beweismittel gründlicher ausgewertet werden können.
Wittenburg/gc. Je mehr Felder an der Einsatztafel aufleuchten, umso schlimmer ist das Ereignis. Die Tafel zeigt an, welches Geschehen mit welcher Technik bedient werden soll. Die Leuchttafel ist längst kein Standard in den Freiwilligen Feuerwehren (FFw.) Mecklenburg-Vorpommerns. In Wittenburg haben die Kameraden der FFw. diese Anzeigetafel selbst entwickelt und von einer ortsansässigen Elektrofirma als Sponsorenleistung bauen und installieren lassen. 71 aktive Mitglieder zählt die FFw. Wittenburg zurzeit, davon sind 11 Frauen. 145 Einsätze leistete die Wehr 2015.
Man glaubt es nicht, aber es geschehen noch Zeichen und Wunder! So sollen schon bald Denkmalschutz und Naturschutz in einem Gesetz vereinigt werden. Die Grundidee dieses Vorhabens besticht durch die Klarheit ihrer Zielstellung.
Flexton Profile GmbH bringt Innovation auf den Markt
von Heiko Wruck
BERICHT
Zachow/gc. Es gibt Bauten, denen sieht man schon von Weitem ihre Bestimmung an. Beispielsweise Lagerhallen sind oft grau oder weiß gehalten. Gleiches gilt für Stallgebäude, Sichtschutz- oder Carport-Verblendungen. Aber auch mittlerweile rote, grüne, schwarze und viele andere Farbtöne drücken den Gebäuden ihren besonderen Stempel auf – je nach Nutzung. Ein warmes Holzdekor war jedoch bisher im Stahlblechbau keine Option. Das ändert sich gerade.
Nürnberg/gc. Unfälle, die während einer Pause passieren, fallen nicht unter den Schutz der Unfallversicherung. Auch dann nicht, wenn der Arbeitgeber selbst den Pausenraum zur Verfügung stellt, in dem sich der Unfall ereignet. So urteilte das Landessozialgericht Baden-Württemberg (Az. L 9 U 1534/14).
Derzeit beherrschen folgende Themen die öffentliche Diskussion, wenn es um soziale Belange in Deutschland geht: Mindestlöhne, die drohende Verschärfung der Altersarmut ab 2030, der aktuelle und künftige Fachkräftemangel sowie die Verteilungsgerechtigkeit in der Gesellschaft. Ein weiterer Aspekt, der jedoch gegenwärtig fast komplett aus der Diskussion ausgeblendet wird, sind die Herausforderungen, die auf die Pflegeeinrichtungen für alte und kranke Menschen zukommen.
Nürnberg/gc. Ein Taxifahrer kann eine Schussverletzung als Arbeitsunfall geltend machen, wenn er am Taxistand angeschossen wird, weil er um Ruhe gebeten hat. So entschied das Landessozialgericht Hessen und erklärte die Forderungen eines Taxifahrers für berechtigt (Az. L 9 U 41/13).
Nürnberg/gc. Kommt es bei einer Spielerei zwischen Erwachsenen am Arbeitsplatz zu Verletzungen, so gelten diese nicht als Arbeitsunfall. Das trifft auch zu, wenn ein Mann aus dem Fenster springt, um einer Spritzpistole auszuweichen. So entschied das Landessozialgericht Hessen und wies die Forderung des Verletzten zurück (Az. L 3 U 47/13).
Nürnberg/gc. Wer während einer betrieblichen Tagung zwischen den Pflichtterminen Ski fährt und dabei stürzt, kann den Unfall nicht als Arbeitsunfall geltend machen. Das urteilte das Landessozialgericht Hessen (Az. L 9 U 69/14).
Dramatischer Rückgang von Tagfalterarten in Deutschland
Redaktion: Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen
PRESSEMITTEILUNG
Müncheberg/gc. In den letzten 200 Jahren ist in Deutschland ein deutlicher Rückgang von Schmetterlingsarten zu verzeichnen – dies belegen Senckenberg-Wissenschaftler in ihrer im Fachjournal „Conservation Biology“ erschienenen Studie. Waren es im Jahr 1840 noch 117 Arten, flatterten im Jahr 2013 nur noch 71 verschiedene Tagfalter im Untersuchungsgebiet.
Bochum/gc. Die Idee, Menschen zu verbessern und die Fortpflanzung zu optimieren, ist nicht erst mit der Gentechnik aufgekommen. Schon im 18. Jahrhundert gab es Konzepte dafür, die aus heutiger Sicht undenkbar scheinen.
Bremerhaven/gc. Einem internationalen Wissenschaftler-Team unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) ist es gelungen, ein neues Fenster in die Klimageschichte des Arktischen Ozeans aufzustoßen.
Heidelberg/gc. Für ein Forschungsprojekt, das zum Ersatz und zur Verminderung von Tierversuchen beitragen soll, erhält der Heidelberger Biologe Prof. Dr. Thomas Braunbeck eine Förderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von rund 107.000 Euro.
Fünf verschiedene arsenhaltige Phosphatidylcholine
Redaktion: Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
PRESSEMITTEILUNG
Frankfurt am Main/gc. Seefisch ist dafür bekannt, dass er toxische Spurenelemente wie Quecksilber oder Arsen anreichern kann. Die aufgenommenen Elemente werden chemisch an organische Verbindungen gebunden, die man unter anderem in der Zellmembran wiederfindet. Österreichische Wissenschaftler haben jetzt im Rogen von atlantischem Hering eine Reihe von bisher unbekannten arsenhaltigen Membrankomponenten nachgewiesen. Ihre Studie veröffentlichten sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie.